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Online Lesen ist eine gute Sache, nur leider ist das meist nicht kostenlos. Wer E-Books für einen Kindle haben möchte, der muss dafür bezahlen. Auch die meisten online Bibliotheken bieten kein kostenloses online Lesen an. Aber zum Glück ist das Wordl Wide Web riesig und es gibt Möglichkeiten zum gratis online Lesen.
Wo kann man online Lesen?
Es gibt die verschiedensten Websites, die online Lesen möglich machen. Insbesondere Veröffentlichungen von Hobby-Autoren oder Buch-Klassiker sind so leicht erhältlich. Seiten wie e-stories.de machen das online Lesen leicht. Hier sind die verschiedensten Autoren am Werk, die ihre eigenen Geschichten und literarischen Werke veröffentlichen
Aber online Lesen funktioniert auch anders. Google Books hat es vor- und möglich gemacht. Hier gibt es ein gigantisches Angebot an teilweise und komplett veröffentlichtem online Lesematerial.
Aber auch andere Internetseiten machen inzwischen das online Lesen problemlos möglich. Die virtuelle Allgemeinbibliothek (www.virtuelleallgemeinbibliothek.de) stellt zu sehr vielen gesuchten Themen Links zum online Lesen bereit. Für Interessierte ist das auf jeden Fall ein Geheimtipp.
Auch einige Verlage bieten die Möglichkeit zum Bücher Lesen auf ihrer Website. Zum Beispiel gibt es beim Frieling Verlag (www.frieling.de/online-lesen) nicht nur Leseproben, wie bei vielen anderen Verlagen, sondern auch ganze Bücher.
Wer nach Fachbüchern sucht hat noch bessere Karten. Die Seite paperc.de bietet eine große Menge an Fachbüchern an. Manche kann man als E-Book kaufen, andere sind online zu lesen. Auch beim Springerlink gibt es nützliche Fachliteratur und das in mehreren Sprachen.
Online Lesen kann man also auch kostenlos. Insbesondere wer nicht ein ganz bestimmtes Buch lesen möchte, der findet in den vielen Online-Bibliotheken interessantes Lesematerial.
Ostern steht vor der Tür und wir Leser sind wieder auf der Suche nach spannender Lektüre für die Feiertage. Aber welche Bücher aus den vielen Neuerscheinungen, die monatlich den Markt überfluten, soll man denn lesen? Nimmt man nur die großen Werbemaßnahmen der führenden Verlage wahr, entgeht einem vielleicht ein Geheimtipp oder aber das gelungene Debüt eines Erstautoren. Der Lesegeschmack und die Büchervorlieben sind so vielseitig wie das Programm deutscher Verlage. Da kommt ein neues Bücherportal gerade recht.

Bequem nach Neuerscheinungen suchen
Neuebuecher.de ist ein neues Portal des Börsenvereins deutscher Buchhändler und ermöglicht Lesern die private Suche nach aktuellen Neuerscheinungen. Verzeichnet werden im Portal alle Neuerscheinungen der letzten und kommenden drei Monate sowie die aktuellen neuen Bücher der Verlage. Wer sich registriert, darf im Verzeichnis Lieferbarer Bücher nach neuen und aktuellen Büchern suchen. Der Vorteil dieses Portals ist, dass es ohne störende Werbung auskommt und selbst Anzeigen für Bücher sachlich gestaltet sind und die Büchersuche nicht beeinträchtigen. Man kann das eigene Profil mit den Lieblingsthemen bestücken und bekommt genau solche Bücherempfehlungen präsentiert, die zum eigenen Büchergeschmack passen.
Durch eine erweiterte und detaillierte Suchfunktion kann man nach bestimmten Kategorien sortieren und damit die Suche nach Autor, Verlag, Thema, Erscheinungszeitraum oder Titel eingrenzen. Auch Ebooks und Nonbooks werden vom Verzeichnis aufgelistet, so dass man den gesamten aktuellen Markt im Überblick hat und sicher sein kann, keine Neuerscheinung zu verpassen. Laut einer ersten Umfrage von börsenblatt.net nutzen 65 % der User das Portal für die private Suche. Die beliebteste und wohl auch umfangreichste Kategorie ist dabei Belletristik, gefolgt von Kinder- und Jugendbuch oder Sachbuch. Da das Portal erst seit wenigen Monaten online ist, kann sich da noch einiges entwickeln.
Auch für Blogger interessant
Das Schöne und Praktische am Portal ist die einfache Navigation und die übersichtliche Auflistung der Bücher. Man kann Bücher markieren, empfehlen oder auf einem Merkzettel speichern. Für Blog-Redakteure und Blogger besonders interessant ist die Möglichkeit, kostenlos ein passendes Widget auf dem eigenen Blog zu integrieren, dass zum Beispiel alle Neuerscheinungen aus der Kategorie Belletristik anzeigt. Dieses Widget kann man sich direkt bei neuebuecher.de herunterladen, und nach der Anpassung an das Blog-Layout auf den eigenen Blog holen. Vielleicht werdet ihr hier schon bald eine Box finden, die aktuelle Neuerscheinungen vorstellen wird. Ich sollte das mal ausprobieren, weil ein solches Widget ein toller Service für die Leser von BOL werden könnte.
*Bildquelle: second-hand-buchladen von Reto Eugster via aboutpixel.de
Tja, für das Blog hier suche ich mir dann wohl neuen Input, denn über kostenlose Ebooks und wo man sie im Netz bekommt, brauche ich bald nicht mehr groß berichten, dafür gibt’s ja jetzt auch wieder Google. (wieso haben die sich eigentlich nicht an die Musikbranche herangetraut? oder haben sie?)
Bunte Bilder erklären die Welt schneller, als tausend Worte:
Zum Start von Google Books wird die US Online-Bücherwelt mit Grundbedürfnis befriedigenden 3 Millionen Titel überschüttet, von denen ganze 2 Millionen Bücher gemeinfrei und somit kostenlos zu lesen sind.
Die Bücher können entweder im Browserfenster mit dem E-Books-Web-Reader gelesen oder auf mobilen Geräten mit Hilfe der bereitgestellten Apps im On- und Offline-Modus dargestellt werden. Hier eine Übersicht der unterstützten Reader und Anzeigegeräte. Falls die Verlage einen Kopierschutz für Ihre bei Google Books angebotenen Werke wünschen, steht Adobes Digital Editions zur Verfügung (kann ja nicht jeder mit Adobe rumzicken).
Neben den zahlreichen gratis Ebooks finden sich schon die ersten Bestseller im Angebot, die entweder über den hauseigenen Shop oder über ausgewählte Vertreter des amerikanischen Buchhandels bestellt werden können. Gewillte Verlage können ihre Ebooks an Google in EPUB-, PDF- oder Papiervariante übermitteln.
Googles Bücherladen ist vorerst nur für den amerikanischen Markt geöffnet, was mich aber nicht stört, da ich bei 2 Millionen kostenlosen Ebooks eh keinen immensen Kaufdrang verspüre. Diejenigen, die tatsächlich jetzt schon Geld für papierfreie Ebooks aus dem Hause Google ausgeben wollen, müssen sich bis mindestens Frühjahr 2011 gedulden.
Über die Qualität des Angebots muss ich aus 2 Gründen nicht viel erzählen: 1. tun das schon genug Blogger und 2. Halloho?! Es ist Google. Was erwartet ihr? Also nur kurz: der erste Eindruck überzeugt und mein Browser spuckt keine Fehlermeldungen aus.
Dieses E-Book-Gewinnspiel wurde mir per Mail zugetragen, ich poste die Pressemitteilung aus Faulheit und Gutgläubigkeit unbearbeitet. Viel Erfolg! (auch an den frisch gegründeten Capscovil Verlag) 
Literatur und Technik: Der Capscovil Verlag bringt diese beiden Bereiche zusammen und verlost pünktlich zur Vorweihnachtszeit 20 Gutscheine für die E-Book-App des Erstlingswerks „Richtungswechsel“ für iPhone, iPad und iPod Touch.
Der Roman „Richtungswechsel“ ist die erste Veröffentlichung des Capscovil Verlags. Darin führt die junge Protagonistin Alex ein rundum zufriedenes Leben. Mit Sascha meint sie, den richtigen Mann an ihrer Seite zu haben, und der neue Berater-Job bei einem führenden Solarunternehmen ist wie auf sie zugeschnitten. Innerhalb kurzer Zeit arbeitet sie sich tief in die innovative Technik ein und baut ein weitläufiges Netzwerk auf. Doch langsam zeigen sich Risse an der Oberfläche: Alex nimmt den Kampf um ihr privates Glück und gegen Ungerechtigkeit im Beruf auf. Bis zuletzt bleibt es spannend, denn das Schicksal mischt die Karten immer wieder neu. Wer hat am Ende das entscheidende Ass im Ärmel?
Die Autorin Alice N. York lebt und arbeitet im Großraum München. Warum sie unter Pseudonym schreibt, erschließt sich bei der Lektüre des Romans: Hier wird ein ehrlicher Blick hinter die Kulissen eines Technologie-Konzerns gewagt, wie er nur aus der Feder eines Insiders stammen kann. Einprägsame Charakterstudien ergänzen die bewegenden Erfahrungen der erfolgreichen Frau in einer Männerdomäne – ein sensibles Thema, packend erzählt.
„‚Richtungswechsel’ passt perfekt in das Programm“ meint Britta Muzyk vom Capscovil Verlag. „Der Autorin ist es gelungen, wirtschaftsethische Fragen und High Tech zu einer spannenden Geschichte zu verbinden. In den Situationen, mit denen Alex in Privat- und Arbeitsleben konfrontiert wird, finden sich viele Leser wieder. Gleichzeitig polarisieren der langsame Spannungsaufbau und der Ausgang der Geschichte.“ Bei allem Technikbezug bleibt „Richtungswechsel“ auch für Laien verständlich, da die verschiedensten Facetten des Lebens berührt werden.
Die 41-jährige Wirtschaftsingenieurin plant bereits weitere Titel, in denen es um Technologie oder Wissenschaft geht. Aktuell wird das Projekt „Die Buchbande©“ mit technikbegeisterten Schülern umgesetzt.
Der Verlag freut sich, in Kooperation mit textunes 20 Gutscheine für die E-Book-App von „Richtungswechsel“ für iPhone, iPad und iPod Touch zu verlosen. Dazu muss folgende Gewinnspielfrage per E-Mail an richtungswechsel@capscovil.com beantwortet werden: Wie lautet der Name des Solarunternehmens, bei dem Protagonistin Alex ihre neue Stelle annimmt? Auf der Verlagswebsite findet sich eine Leseprobe zum Buch, die bei der Suche nach der richtigen Antwort hilft.
Die Aktion läuft vom 23. November bis zum 03. Dezember 2010.
Wieder einmal stieß ich auf ein neues kostenloses Blog-Projekt zum Online-Lesen und das enthalte ich euch natürlich nicht vor.
Falkengrund ist ein Projekt des nicht ganz unbekannten Fantasy-Autors Martin Clauß (Autor von Romanen wie “Die Saat der Yôkai”, “Das Blut des Tako” oder “Der Atem des Rippers”), die im Januar 2005 begann und später leider wieder eingestellt werden musste(nach ca. 2000 fertigen Buchseiten). Aber Fantasy-Leser sind treue Geschöpfe, die sich nicht so einfach damit abfinden, wenn der Film, der da oben im Kopfkino gezeigt wird, plötzlich nicht mehr weitergeht.
Deswegen beschloss der Autor, das Projekt Falkengrund im Oktober 2010, noch einmal neu zu starten. Alle bisherigen Texte stehen wieder zum online lesen im Netz bereit, “neue Abenteuer werden geschrieben, offen gebliebene Geheimnisse nach und nach gelüftet, der groß angelegte Handlungsbogen wird endlich abgeschlossen.”
Ganz so “einzigartig” ist so eine Veröffentlichungsserie in Blog-Form zwar nicht unbedingt, aber zumindest schreibt hier ein erfahrener Fantasy-Autor, der nicht beabsichtigt, das Publikum zu langweilen und mit Sicherheit für den einen oder anderen Cliffhanger sorgen wird.
Die Story
Falkengrund ist kein Ort für Touristen und Kurgäste.
Wer sich auf den Weg durch den Schwarzwald macht, um das einsam gelegene ehemalige Jagdschloss aufzusuchen, hat einen bestimmten Grund dafür. Vielleicht gibt es für ihn keine andere Zuflucht mehr. Oder er erhofft sich Antworten auf nagende Fragen – Fragen, die ihm sonst nirgendwo beantwortet werden können. Seit mehr als einem Jahrhundert beherbergt Schloss Falkengrund eine kleine private Hochschule, deren Forschungsgegenstand das Übersinnliche ist. Dreizehn Schüler und ihre Dozenten stellen sich den finsteren Rätseln, und jeder von ihnen trägt ein persönliches Geheimnis mit sich. Ihr aller Schicksal erfüllt sich auf Schloss Falkengrund …
Altersfreigaben sind ja selbst für die offiziellen Prüfstellen nicht immer verlässlich und für Pädagogen und Eltern nicht immer verständlich (*hust*Harry Potter*hust*), aber ich schließe mich der Vorgabe des Autors an und empfehle allen ab 14 Jahren (auch mit 13 halten sich die Albträume in Grenzen) das Lesen dieser Ebook-Serie.
Ein Geizhals ist Martin Clauß nicht, denn die Ebooks lassen sich in folgenden Formaten lesen, downloaden und drucken: EPUB(Standard-Ebook-Format), PRC (Mobipocketformat), PDF (kennt Ihr, mit Aufhübschung und so) und als HTML-Seiten zum Online-Lesen im Browser des Vertrauens.
Da bleibt mir nichts mehr zu meckern. Gutes Konzept, dafür wünsche ich viel Erfolg.
The European Library ist ein kostenfreies Internetportal, das den Zugang zu den Ressourcen der 48 Nationalbibliotheken Europas ermöglicht. Den Grundstein für dieses Portal legte das von der EU teilfinanzierte TEL-Projekt, das herausfinden sollte, ob und wie ein zentraler Zugriff auf alle Nationalbibliotheken der CENL möglich wäre. Nach erfolgreichem Abschluss, startete man 2005 die virtuelle europäische Bibliothek.
Zu den Vollmitgliedern der European Library gehören die Nationalbibliotheken von Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien (Florenz und Rom), Irland, Island, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Russland-Moskau, Schweden, Schweiz, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Zypern.
Die Bibliotheken dieser Länder sind bereits voll integriert, weitere 16 Nationalbibliotheken folgen.
Nun ging schließlich, mit Unterstützung von “Europas digitaler Bibliothek” Europeana, die Online-Ausstellung Reading Europe: European culture through the book an den Start und stellt auf ihrer Seite ca. 1000 der interessantesten Bücher Europas aus. Die Palette reicht von englischen Bestsellern des 18. Jahrhunderts bis zu mittelalterlichen Kochbüchern und gibt den Besuchern die Möglichkeit diese Meisterwerke der Buchkunst interaktiv und gebührenfrei zu erkunden. Die Sammlung wird ständig erweitert.
Die Bücher sind in verschiedenen Sprachen geschrieben, es finden sich u. a. auch handschriftliche Aufzeichnungen und erste Editionen unter den Büchern bei Reading Europe. Leider konnte man sich auf kein einheitliches Anzeigeformat einigen, manche Bücher sind derzeit nur als Cover im jpg-Format, andere als kompletter Scan – ebenfalls im ladezeitenunfreundlichen JPG-Format – einsehbar. Außerdem bekommt man einige Bücher als PDF zu lesen. Dieses Format-Wirrwar schmälert den guten Eindruck des Projekts ein wenig. Aber Startschwierigkeiten kennen wir schon von Europeana.
Jedes Buch ist mit Hintergrundinformation bestückt, die dem Besucher Einblick in die Entstehung von berühmten Klassikern, wie z. B. Don Quixote von Cervantes (in Spanisch) und Der Idiot von Fyodor Dostojewski (in Russisch), geben.
Die virtuelle Bibliothek lässt sich mithilfe der Suchfunktion erkunden oder aber nach verschiedenen Tags oder Kriterien (Land, Thematik, Sprache oder Zeit) durchstöbern.
Die Ausstellung lässt den Besucher diese Meisterwerke hautnah und interaktiv erleben. Die Bücher stammen aus den Sammlungen von 23 europäischen Nationalbibliotheken und sind in verschiedenen Sprachen – von Albanisch bis Jiddisch – geschrieben, darunter auch Handschriften und erste Editionen.
Zu jedem Buch gibt es Hintergrundinformation, die dem Besucher Einblick gibt in die Werdegeschichte von berühmten Klassikern. So zeigt Reading Europe zum Beispiel die erste Edition des Don Quixote von Cervantes (in Spanisch) und Der Idiot von Fyodor Dostojewski (in Russisch).
In Europeana finden Besucher zusätzliche Information über die Autoren, die in “Reading Europe: European culture through the book” vorgestellt werden. So sind nicht nur andere ihrer Werke zugänglich, sondern auch die ihrer Zeitgenossen..Mit einer einzigen Suchanfrage erschließen sich tausende von digitalisierte Texten sowie anderes kulturelles Material aus Europas Bibliotheken, Archiven und Museums.
Europeana entstand aus einer früheren Inititiative, The European Library. Beide Organisationen haben ihr unterkommen in der Koninklijke Bibliotheek, die niederländische Nationalbibliothek. Nach der erfolgreichen Implementierung eines multilingualen Portals durch The European Library, initiierte CENL auf Wunsch der Europäischen Kommission das Europeana Projekt. Alle Sammlungen europäischer National- und Universitätsbibliotheken, die durch The European Library zusammengebracht werden, sind auch in Europeana sichtbar.
Hier geht es zum Portal “Reading Europe: European culture through the book”.
Und hier geht es zur deutschsprachigen Version der European Library.
Viel Spaß beim Online-Lesen!
Für alle, die es nicht schon längst von meinem Twitter-Account oder sonstwie im Netz erfahren haben hier nochmal kurz der Hinweis auf den Artikel vom Kollegen.
Rund 400.000 Bücher aus dem Bestand der Österreichischen Nationalbibliothek sind frei von Urheberrechten. Sind seit dem Todestag des Autors mindestens 70 Jahre vergangen, dürfen die betreffenden Werke frei verbreitet werden, doch die Digitalisierung historischer Bücher verursacht immense Kosten. Diese übernimmt im Rahmen der bisher größten österreichischen Public-Private Kultur-Partnerschaft der Suchmaschinenriesen Google: der längst zur internationalen Medienmogulerie gewachsene Konzern bezahlt für die systematische Transformation von Zellstoff und Tinte in Nullen und Einsen gigantische 30 Millionen Euro. In sechs Jahren soll das Projekt abgeschlossen sein, 2016 wird der gesamte “Open Source” Bestand der Bibliothek der Öffentlichkeit online zur Verfügung stehen, im Volltext und samt Suchfunktion.
Den ganzen Artikel gibt’s im Blog von datenschmutz.net.
Dörte hat einen wirklich miesen Spitznamen, besonders weil Dörte männlich ist. Aber eigentlich passt dieser hervorragend zu seinem verkorksten Leben.
Kein Job, kein Antrieb, einen Mitbewohner, der auch keine Hilfe darstellt, aber dafür eine ganze Menge Chaos.
Das alles könnte man ja noch mit Lethargie überspielen, aber dann soll Dörte in Hartz IV eingestuft werden. Also muss ein dritter Mitbewohner her.
Darauf schalten Dörte und sein Mitbewohner und Namensgeber Mick eine Zeitungsanzeige, den Auslöser für den längst überfälligen Umbruch in Dörtes Alltagstrott.
Zufällig stieß ich in den Weiten meiner Timeline auf den Account von @DoertesWelt. Eine schlichte Aufmachung, die scheinbar sehr stark vom “Kleinen Prinz” inspiriert wurde, lenkt die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche:
Das Buch im Blog.
Kein großer Community-/Mitmachkram, keine Werbung für das Buch bei Amazon. Hier wird sich auf das Essenzielle beschränkt, was ich als sehr lobenswert hervorheben möchte.
Die Navigation durch die Kapitel könnte noch einfacher und intuitiver gestaltet werden, das Anwählen der Kapitel über eine einzige Übersichtsseite hätte man über eine Seitenleisten-Navigation oder “nächstes Kapitel”-Links am Ende der Seite lösen können.
Auch wenn ich gerade die Beschränkung auf die reine Textpräsentation lobte, empfände ich Illustrationen für die Kapitel als willkommene Auflockerung.
Außerdem würde ich mir eine kurze Bio des Autors/der Autoren wünschen. Aber dazu hat jeder Leser seine eigene Meinung.
Die Lesbarkeit der Texte liegt im gesunden Mittelmaß, also nichts zu beanstanden oder als besonders lobenswert hervorzuheben.
Die Druckfunktion funktionierte bei mir leider nicht. Die Möglichkeit, das Buch oder einzelne Kapitel des Buches als PDF zum Download anzubieten, wäre (trotz iPad & Co.) wünschenswert.
Soviel zu Form und zum Design.
Die Geschichte selbst eignet sich wunderbar zum “Nebenherlesen”. Die Sprache ist frisch, eingängig und nicht überfordernd anspruchsvoll. Die Geschichte fließt mit einer angenehmen Leichtigkeit dahin und am Ende des Kapitels fühlt man sich gut unterhalten und freut sich auf die nächste kleine Geschichte, die sich in den großen Kontext einbettet.
Der Humor entsteht meist durch die Situation und weniger durch besonders kreative Wortwahl …
Ach, wisst ihr was?!
Quelle Grafik: Screenshot Homepage

