Beiträge zu folgenden Tags ‘kostenlos’
Über Goethes Präsenz im Internet schrieb ich schon desöfteren. Meine heutige Empfehlung gilt ebenfalls einem der wichtigsten deutschsprachigen Schriftsteller der modernen Literatur und einem meiner persönlichen Lieblinge:
Das Heinrich-Heine-Portal hat es sich zur Aufgabe gemacht, die beiden wissenschaftlichen Gesamtausgaben, die seit Beginn der 70er Jahre unabhängig voneinander in der BRD und der DDR entwickelt wurden, zusammenzuführen, zu ergänzen und somit eine elektronische Gesamtausgabe kostenlos und für jeden im Internet zur Verfügung zu stellen.
Neben der kritischen Gesamtausgabe Heines finden sich auf dem Portal Faksimiles von Werk- und Briefhandschriften, Bildmaterial, Quellen und Bücher aus der Privatbibliothek des Schriftstellers, welche diese beispiellose Sammlung ergänzen.
Das Heinrich-Heine-Portal (HHP) wird die Werke und Briefe sowie Dokumente zu Leben, Werk und Wirkung Heines auf der Basis moderner Standards zur anwendungsneutralen Datenkodierung (SGML/XML) erfassen und als integriertes digitales Informationssystem frei im Internet zugänglich machen. Es ist eine vernetzte kritische Gesamtausgabe im Volltext, verknüpft mit digitalisierten Handschriften-, Bild- und Buchbeständen aus dem Heine-Institut und einigen anderen Bibliotheken und Archiven.
Für den Inhalt und die wissenschaftliche Präsentation zeichnet das Heinrich-Heine-Institut der Landeshauptstadt Düsseldorf verantwortlich, die Texterschließung und -auszeichnung sowie die Entwicklung der graphischen Oberfläche werden vom Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier durchgeführt. Finanziert wird das auf fünf Jahre angelegte Projekt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Kunststiftung Nordrhein-Westfalen.
[…]
Diese 26.500 Textseiten mit ca. 72 Millionen Zeichen werden von einem chinesischen Dienstleister im „Double-Keying-Verfahren“ erfasst und mit Steuerzeichen versehen. Im Trierer Kompetenzzentrum werden die Dateien in TUSTEP- und anschließend in XML-Dateien umgewandelt, sowie unter Einsatz des Content Management Systems ZOPE undd es Datenbanksystems MySQL aufbereitet. Im Heine-Institut werden sie wissenschaftlich und editionsphilologisch weiter bearbeitet; der Briefwechsel wird dabei vollständig neu durchgesehen und aktualisiert.
Werk-, Brief- und Kommentartexte werden in einer Hyperlink-Struktur miteinander vernetzt und zudem mit einer Vielzahl digitaler Faksimiles verknüpft: Drucken, historischen Quellen- und Bildmaterialien und vor allem Manuskripten der Werke sowie der Briefe von und an Heine, vorwiegend aus dem Archiv des Heinrich-Heine-Instituts, wo sich etwa 60% der bekannten Brief- und Werkhandschriften Heines (ca. 7500 Blatt) befinden. Hinzu kommen ausgewählte Einzelbestände aus anderen Bibliotheken. Ständig aktualisierte Datenbanken, auf die im Heine-Portal zugegriffen werden kann, sollen zudem Auskunft über Standorte und Verfügbarkeit der Heine-Handschriften in aller Welt geben.Quelle: Über das Projekt
Mit Hilfe der Volltextsuchmaschine lassen sich die beiden Gesamtausgaben entweder getrennt oder gleichzeitig durchsuchen, außerdem kann man die Suche nur auf die Brieftexte beschränken.
Hier findet jeder Schüler, Student und Wissbegierige, der sich mit Heinrich Heine wissenschaftlich auseinandersetzen will (oder muss), ein Portal, das keine Wünsche offen lässt.
Manch einem, der sich für PDAs und Handhelds interessiert, dürfte noch das beam Magazin, ein mittlerweile eingestelltes Online-Projekt von Christoph Kaufmann, ein Begriff sein. Ein zweites Standbein baute sich der Betreiber ab 2004 mit der eBook-Bibliothek beam auf.
Seine Weitsicht in Bezug auf den E-Book-Markt machte sich schließlich bezahlt und der Shop kann sich in der mittlerweile hart umkämpften Branche immer noch behaupten.
Die lange Erfahrung vor dem Boom macht sich im Detail schnell bemerkbar, denn die Struktur und das Angebot der Seite lassen mir auf den ersten Blick keinen Platz zum Meckern. Auch die Tatsache, dass alle Bücher ohne das umstrittene und mittlerweile doch eher verpönte DRM angeboten werden, Für mich ein dicker Pluspunkt.
Über die Preise kann man sich natürlich streiten, aber hinter „beam“ steckt auch kein riesiger Konzern oder Verlag, der Bestseller zu Spottpreisen anbieten kann.
Dafür findet sich als Bonbon für den Leser, und das löblicherweise im Gegensatz zu den großen E-Book-Händlern, eine große Anzahl kostenloser Bücher.
Unter der Rubrik Gratis eBooks finden sich einige E-Books in den Formaten PDF, mobipocket und ePUB. Die Palette reicht von Büchern unbekannter Autoren, über Lexika und Sachbücher bis hin zu illustrierten Sherlock Holmes-Romanen.
Da „beam“ offizieller E-Book-Partner für die Perry Rhodan-Veröffentlichungen ist, bekommt man hier natürlich auch die kostenlose Jubiläumsausgabe der Science Fiction-Kultromane.
Also, ein Blick in das kostenlose Angebot lohnt sich allemal und auch das kostenpflichtige, mehrsprachige Bücherangebot kann überzeugen.
Aktuelle News rund um die Bibliothek findet ihr im beam Journal.
P.S.: Um beispielsweise Perry Rhodan auch auf dem PC lesen zu können (hat ja nicht jeder ein iPhone, Handheld, Reader o.ä.) empfehle ich den E-Book-Reader und -Konverter Calibre. Er unterstützt eine Vielzahl an Formaten, ist Open Source und plattformübergreifend (sprich: das Programm gibt’s kostenlos für Linux, Mac und PC).
Ach, wie schön, dass es noch kreative Werbefachleute gibt. Denn genau diese sind dafür verantwortlich, dass jetzt auf meinem Monitor ein lecker Döner brutzelt und meinem wissenshungrigen Geist regelmäßig Futter liefert:
Der Reclam-Verlag ist seit mehr als 140 Jahren eine Institution in der Literaturwelt. Kompakt, ohne viel Schnick-Schnack und zu erschwinglichen Preisen bietet der Verlag seit jeher Schülern und Studenten die wichtigsten Werke der Literatur nahe. Wer hat sie nicht zu Hause stehen, die kleinen gelben Bücher oder die grünen Heftchen, die einem die schwere Kost verständlicher machen?!
Im Internet versorgt der Reclam Literatur Döner den begierigen Besucher mit Zitaten ausgewählter Werke.
Der Wortspieß dreht sich munter und nach einem Klick auf das gewünschte Zitat, erscheinen Informationen zu Autor, Titel und eine kleine Inhaltsbeschreibung. Außerdem kann man seinen eigenen Döner mit den Lieblingsworten füttern.
Grau hinterlegte Tags wechseln den Spieß und bringen neue Worte weiser Wesen auf den Bildschirm.
Die Zitate in seinem eigenen Döner lassen sich in ein PDF umwandeln, dass sich als kleines Reclam-Heftchen auf den heimischen Rechner, den E-Book-Reader oder den Drucker laden lässt.
Rundum gelungene Seite und eine herrliche Unterstützung meiner Sucht nach Zitaten!
„Was ich weiß, kann jeder Wissen. Mein Herz hab’ ich allein.” – Goethe
Eine Suchanfrage nach den drei Detektiven machte mich dieses Mal auf ein sehr interessantes Fan-Projekt aufmerksam:
Das Projekt wurde 2006 gegründet und hat es sich zum Ziel gemacht, die alten und neuen Bücher derDrei Fragezeichen als Fanprojekt zu produzieren.
Die neuvertonten Hörspiele werden dann inklusive Cover auf der Homepage zum kostenlosen Download zur Verfügung gestellt.
Die Grundidee, die zu diesem Projekt führte, war die Tatsache, dass die Originalhörspiele zum Teil stark von der Buchvorlage abweichen. Das wollten die Fans ändern und schrieben ihre Skripte selbst.
Anfangs gab es noch lizenzrechtliche Probleme, aber nach Absprache mit den Rechteinhabern, dem Hörspiellabel EUROPA und dem Kosmos-Verlag, der die Buchvorlage verlegt, dürfen die selbstproduzierten Hörspiele wieder angeboten werden.
Die Macher der Non-Profit Fanproduktion sind allesamt Fans der Buchserie und produzieren alles, vom Skript bis zum Cover in Eigenregie.
Die Idee des Projektes, das am 13.08.2006 gegründet wurde, ist simpel: Verschiedene Fans der Drei ??? produzieren selber Hörspiele, die auf den alten und neuen Büchern der Buchserie basieren. Von dem Drehbuch, über die Aufnahmen, bis hin zum Schnitt mit Geräusch- und Atmosphäre – dies alles machen die Fans selbst.
Die Produktion der Hörspiele geschieht jedoch nicht – wie man irrtümlich vielleicht meinen könnte – über regelmäßige Treffen, sondern werden komplett dezentral über das Internet organisiert.
Nachdem man sich bei den Betreibern des Projektes mit einer Sprechprobe beworben hat und eine Rolle bekommen hat nimmt man den eigenen Text, der auf der Homepage auf der jeweiligen Informationsseite des Hörspiels einsehen kann, mit einem einfachen Mikro auf und sendet ihn anschließend an die Kontaktadresse.
Die einzelnen Aufnahmen werden dann von eventuellem Rauschen befreit, zusammengeschnitten und mit Musik oder andren Geräuschen vervollständigt.Und noch etwas ist an diesem Projekt besonders: Bei diesem nicht kommerziellen Hörspiel kann jeder, der Interesse hat, mitmachen. – Bei Interesse für das Verfassen eines Drehbuches, dem Übernehmen einer Sprechrolle oder an dem Schnitt kann man sich über die Kontaktadresse auf der Homepage melden.
Quelle: Die Drei Fragezeichen.info
Die Neuvertonungen werden frühestens drei Monate nach der Veröffentlichung des offiziellen Hörspiels und nach Prüfung durch den Kosmos-, sowie dem EUROPA-Verlag auf der Homepage angeboten.
Folgende Hörspiele stehen derzeit zum kostenlosen Download bereit:
- 001 Das Gespensterschloss
- 002 Der Super-Papagei
- 003 Die flüsternde Mumie
- 004 Der grüne Geist
- 005 Der verschwundene Schatz
- 006 Die Geisterinsel
- 009 Der seltsame Wecker
- 010 Der Teufelsberg
- 103 Das Erbe des Meisterdiebs
- 121 Spur ins Nichts
- 122 Der Geisterzug
- 123 Fußballfieber
- 124 Geister-Canyon
- 125 Feuermond
- 126 Schrecken aus dem Moor
- 128 Schatten über Hollywood
Auf der Hauptseite des Neuvertonung-Projekts kann man sich die Wartezeit auf neue Geschichten von Justus, Peter und Bob mit weiteren selbstproduzierten Hörspielen verkürzen.
So ziemlich jeder Student kennt heutzutage das Problem: Der Geldbeutel ist leer und Fachliteratur ist teuer.
Also rennt man in die Bibliothek, nur um festzustellen, dass das Buch entweder schon verliehen oder nicht ausgeliehen werden darf. Also rennt der gestresste Student zum Kopierer und kopiert sparsam. Dann stellt man fest, dass einem Abschnitte fehlen und rennt wieder in die Bibliothek. Spätestens nach dem dritten Mal, siegt die Frustration und der unausweichliche Weg in die Uni-Buchhandlung folgt und die letzten Groschen werden aus den Socken geschüttelt.
Die BookBoon Company (ein Projekt der dänischen Firma Ventus Publishing ApS)versucht mit dem Studentensupport Abhilfe zu leisten und bietet auf ihrer Seite kostenlose E-Books im PDF-Format für Studenten an. Natürlich findet man hier nicht die Standardwerke wissenschaftlicher Literatur für lau, dafür aber qualitativ hochwertige wissenschaftliche Bücher, die ausschließlich für Studentensupport geschrieben und entwickelt wurden.
Finanziert wird das Projekt durch Werbung auf ca. jeder dritten Buchseite. Diesen Kompromiss sollte man eingehen können, wenn dafür Fachliteratur gratis auf seinem Computer oder dem Reader landet.
Gerade beim wissenschaftlichen Arbeiten zieht man E-Books, aufgrund der nützlichen Zusatzfunktionen (Suchfunktion, Kommentarfunktion, Copy&Paste), dem Pendant aus Papier vor.
Der Bestand ist noch nicht riesig, aber er soll beständig erweitert werden.
Studenten der Geisteswissenschaften finden hier leider keine Literatur. Aber Studierende der Ingenieurswissenschaften, Informatik, Wirtschaft und Finanzen dürften hier fündig werden.
Die Publikationen sind größtenteils in englischer Sprache.
Bisher gibt es Bücher aus folgenden Kategorien:
- Betriebswirtschaft (2)
- Biologie (2)
- Buchhaltung (11)
- Chemie (8)
- Differenzial- und Integralrechnungen (33)
- Elektrotechnik und Elektronik (2)
- Energie & die Umwelt (3)
- Finanzierung (9)
- Informatik (16)
- Ingenieurwesen (9)
- Karriere (1)
- Komplexe Funktionentheorie (9)
- Management (33)
- Makroökonomie (11)
- Marketing (14)
- Mathematik (4)
- Mikroökonomie (6)
- Nanotechnologie (1)
- Organisation (6)
- Statistik (7)
Quelle: NetReview
Da die Semesterferien kurz bevorstehen, kann man sich hier
gleich nach kostenlosen Reiseführern (in englischer Sprache) umsehen.
Die Blogger-Gemeinde wird ihn mit Sicherheit nicht nur als Autor des Bestsellers “Der Alchimist” kennen. Community-Nerds haben diesen Mann wohl auch desöfteren in den Freundeslisten ihrer Freunde entdeckt (nicht sonderlich unwahrscheinlich, wenn man sich einmal die Liste seiner Communities betrachtet. Vielen Verlegern ist dieser Mann gewiss ein Dorn im Auge. Internetpiraten, die OpenSource-Gemeinde und Literaturbegeisterte lieben ihn hingegen.
Der brasilianische Bestsellerautor Paulo Coelho ist ein großer Fan der Internetkultur und genießt die dadurch entstandene Nähe zu seinen Lesern:
Mit dem Internet hat jeder die Möglichkeit, sein Ideen mit anderen im Netz zu teilen. Das bewirkt natürlich erst einmal ein großes Chaos. Ja. Aber auf der anderen Seite demokratisiert es auch. Es stärkt die Menschen, sich auszuprobieren. Das Internet fördert Kreativität. Im Gegensatz zur Passivität des bisherigen Medienkonsums, schreiben wir heute unsere Meinungen und Gedanken in Kommentaren unter den Beiträgen auf den Webseiten.
aus: Interview im Tagesspiegel
Doch dieser Ideenaustausch ist nicht der Hauptgrund für die massive Beliebtheit und Popularität Coelhos.
Seine Position in der Diskussion um die Bedrohung des Internet für die Buchkultur ist eindeutig. Wenn man sich der Technologie nicht anpasst und stattdessen mit Gesetzen und Strafen verzweifelt gegen den Wechsel ankämpft, so wird man früher oder später daran zerbrechen.
Der Autor hat das schon vor längerer Zeit realisiert und getan. Er gab sich als Internetpirat aus und veröffentlichte in dem Blog Pirate Coelho Links zu seinen Büchern in Filesharing-Netzwerken. 2008 löste er die ganze Sache dann auf und gewann wieder ein Stück Popularität.
Ebenso wirkungsvoll, paradoxerweise auch für die Verkaufszahlen, entpuppte sich der freie Download des “Alchimisten” in russischer Sprache auf seiner Homepage. Hatte er davor noch Absatzschwierigkeiten auf dem russischen Buchmarkt, so vervielfachten sich die Verkaufszahlen des Bestsellers schon kurze Zeit später.
In meinen Augen ist das auch völlig logisch. Ich lese das Buch in digitaler Form und wenn es gut ist, dann muss ich es auch im Bücherregal stehen haben.
Konsequenterweise hat Coelho schon vor Jahren “Piratenlinks” auf seine Seite gestellt (die brasilianische und internationale Blogosphäre und Presse kommentiert das, seit er im Januar 2008 öffentlich darüber sprach.) Der literarische Popstar weiß -wie gesagt- aus Erfahrung, dass Bücher im Wert steigen (können), wenn sie im Netz veröffentlicht werden. Doch Bücher seien letztlich nur Schiffe für den Transport von Ideen, im Kern ginge es immer nur darum, Ideen zu teilen. “The more you give, the more you gain.”
Und dann referiert er in schönster Lawrence Lessig Manier,
- dass die Gesetze immer den Technologien angepasst werden müssen,
- dass Medien und Verwertungsindustrien sich allzu schwer tun, das Offensichtliche -den Paradigmenwechsel- zu begreifen,
- dass ihm schleierhaft ist, warum einige Produzenten im Netz den Feind statt die Herausforderung zur Entwicklung neuer Vertriebsstrategien sehen.
- dass schon die Musikindustrie bisher nur Schlachten (z.B. gegen Napster), nicht aber den Krieg gewonnen habe. Und so weiter.
Wenn sie wenigstens so clever gewesen wären, damals, 2001, für jeden Musikdownload im Internet 0.05 Cent zu verlangen – statt all die Anwälte zu bezahlen! Niemanden hätte es gestört, glaubt Coelho. Aber sie waren eben nicht clever genug.
“Solange die Produzenten sich weigern, Terrain an die vorgeblich passiven Konsumenten abzutreten, werden sie Publikum verlieren.” … “Giordano Bruno wurde dafür bestraft, seine Idee zu verkünden. Heute wird man dafür bestraft, wenn man das nicht tut.”
aus: Paulo Coelho: Ein Alchimist der “Piraterie” von Silke Helfrich
Aber gut, es soll hier eigentlich nicht um Grundsatzdiskussionen gehen, davon gibt es, besonders im Zuge des neuen E-Book-Hypes, mehr als genug.
Ich wollte euch nur aufmerksam machen auf die kostenlosen E-Books von Paulo Coelho. Qualität hat eben nicht immer seinen Preis.
In zahlreichen Sprachen findet man die Bücher Coelhos zum Gratis-Download in dem Pirate Coelho-Blog.
In dem box.net-Widget auf der rechten Seite finden sich, neben den erwähnten Links, nach kurzem Scrollen die deutschen Ausgaben von
- Elf Minuten
- Handbuch des Kriegers des Lichts
- Der Zahir
- Der Wanderer
- Der fünfte Berg
- Der Dämon und Fräulein Prym
und den Alchimisten zum kostenlosen Download.
Das dürfte erstmal genug Lesestoff bieten.
Viel Spaß damit!
Und wieder ist es soweit, die weltgrößte Messe für elektronische Bücher startete zum vierten Mal am 4. Juli in der virtuellen Messehalle worldebookfair.org.
Die Messe wurde vom Project Gutenberg ins Leben gerufen und erfreut sich reger Beteiligung durch andere Projekte, wie z.B. dem Internet Archive oder der World Public Library. Die zur Verfügung gestellten Bücher stehen größtenteils im pdf-Format zum Download bereit. Der große Vorteil an dieser Messe gegenüber den sonstigen Archiven ist, dass eine Vorauswahl getroffen wurde und nur die qualitativen Bücher zum Herunterladen angeboten werden.
eBook readers will have over 2 million to pick from:
~1.5 million from http://www.archive.org
~ .5 million from http://www.worldpubliclibrary.org
~ .13 million from http://ebooksabouteverything.com
~ .11 million from the various Gutenberg servers
~ .01 million from various other eBook sites
===== ======= ==================
~2.5 million eBooks Grand Totalaus: Pressemitteilung
Das ist wahrlich eine ganze Menge Literatur. Und diese steht für einen Monat allen zum kostenlosen Download zur Verfügung. Also stöbert und nutzt die Zeit, um eure Bibliothek aufzubessern. Nach der Messe kostet der Zugriff knappe 9 Euro Jahresbeitrag.
Die meisten Bücher sind natürlich in englischer Sprache, aber auch deutsche E-Books lassen sich finden. Zusätzlich zu den zweieinhalb Millionen E-Books liegen noch eine halbe Million Audio- und Videodateien auf den Servern.
Viel Spaß beim Füttern eurer Festplatten und E-Book-Reader.
Da man bei dieser drückenden Hitze wohl eher weniger lange Texte und Bücher konsumieren will/kann, hier ein kleiner Tipp für die entspanntere Unterhaltung:
Der Panini-Verlag nutzt jetzt auch die Errungenschaften des Web 2.0 und eröffnete kürzlich sein Portal myComics.de.
Hier bekommt jeder Comiczeichner die Chance, seine eigenen Zeichnungen und Geschichten der Welt zu präsentieren und sie von der Community bewerten zu lassen.
Nach der obligatorischen Registrierung, kann mit dem Hochladen begonnen werden. Die Registrierung wird außerdem benötigt für das Kommentieren und der Beteiligung an den Wettbewerben.
Die Rubriken sind unterteilt in User-Comics und Verlags-Comics.
Die verlagseigenen Bände und Magazine sind natürlich nur Leseproben und Einseiter aus dem aktuellen Programm.
Bei den User-Comics findet man die unentdeckten Talente, aber auch bereits bekannte Zeichner, die Spaß an der Community haben und natürlich für sich auch die Werbetrommel schlagen wollen. Aber wen stört’s?! Solange sie gut sind, freut sich der Leser doch immer über kostenlose Ware
Das Stöbern und Auffinden von Schätzen wird erleichtert durch die Top 10, Tagging und durch die Rubrik Browse Comics. Hier findet man die Geschichten und Zeichnungen sortiert nach Serie, Autor, Charakter, Genre und Verlag.
Sehr lobenswert finde ich das Forum, in dem direkt auf die Kritik der Community-Mitglieder reagiert wird. So sollte es öfter sein!
Und für Neuautoren bietet sich hier ein guter Platz, um sich mit anderen auszutauschen und Verbindungen zu knüpfen.
Am Design hab ich ausnahmsweise mal nichts auszusetzen und irgendwie ist dieser Beitrag komplett unkritisch. Entweder liegt es an der Hitze oder das myComics-Team versteht einfach was von ihrer Arbeit. Wohl eher letzteres.
Abschließend noch zwei Fundstücke:
Wer wie ich ein ebenso begeisterter Leser von Calvin&Hobbes war und ist, der wird sicher auch an den “Popel”-Comics von Thorsten Trantow Gefallen finden.
Und für die Mad-Fraktion und Cartoonlesern empfehle ich das Profil und den Blog von mil (bgl.: Ioannis Millionis).




