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Das digitale Buch

An digitale Bücher kommt man immer leichter! Ich, als E-Book-Reader Besitzerin, habe mich schon oft gefragt, ob ich nicht auch ganz einfach und ohne stundenlang vorm Scanner stehen zu müssen, normale in digitale Bücher umwandeln kann. Wenn man nämlich erstmal das digitale Lesegerät besitzt, ist es unglaublich praktisch, wenn man an Stelle von drei Büchern, nur einen Reader mit sich herumtragen muss. Aber digitale Bücher selbst zu erstellen war bis jetzt eine Geduldsprobe.

(fast) kostenlose digitale Bücher, statt Buch download

In Japan gab es das schon lange: dicke Wälzer in digitale Bücher umwandeln und das ruck zuck. Ein US-Anbieter macht nun das Selbe. Auf 1DollarScan.de kann man für nur einen Dollar Bücher einfach einsenden und dort werden daraus digitale Bücher, in Form von PDF-Dateien.
Eigentlich ein geniales Prinzip. So bekommt man die Möglichkeit nicht nur Bücher online zu lesen, sondern auch alle Schriftstücke aus den eigenen Regalen in digitale Bücher zu verwandeln.

Die Idee hinter den Do-It-Yourself digitalen Büchern

Angeblich hatte ein Japaner Names Yusuke über 2000 Bücher. Seine Wohnung begann ihm langsam zu voll zu werden und er beschloss auf digitale Bücher umzusteigen. Um nicht alle seine Lieblingswerke in den hinteren Reihen verstauben zu lassen, verwandelte er auch seinen eigenen Lesestoff in digitale Bücher um.

Egal, ob das nun stimmt oder nicht. Die Idee der self-made digitalen Bücher ist genial und ich hoffe, so einen Anbieter gibt es auch bald in Deutschland.

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Der erste negative Höhepunkt rückt auf die E-Book-Branche zu: Die Raubkopie.
Auch die E-Books und das online Lesen müssen sich nun erstmals auch in Deutschland mit einem massiven Raubkopie-Problem herumschlagen.
Kaum kam der Durchbruch der digitalen Bücher in Deutschland, rückt also schon wieder das unnachgiebige schlechte Kharma näher. Jeder will ein Stück vom Kuchen ab. Aber was genau hat das mit den Raubkopien eigentlich auf sich und wieso können Raubkopien so dramatische Auswirkungen auf die Branche haben?

Mehr digitale Bücher, mehr Raubkopien

Logisch ist, dass, je mehr E-Books es gibt, mehr Raubkopien entstehen. Allein die steigende Auswahl an käuflichem online Lesematerial bringt steigende Zahlen von Raubkopien mit sich.
Das Problem dabei ist nur: je mehr Raubkopien auf dem Markt sind, desto mehr fallen die Umsatzzahlen. Aus genau diesem Grund sind jetzt schon fallende Umsatzzahlen der digitalen Bücherbranche erkennbar. Die E-Book Branche zittert nun davor, dass es ihr jetzt, wo sie ja eigentlich noch in den Kinderschuhen steckt, genauso wie der Musikbranche ergehen könnte: Die Hälfte der Umsätze verschwindet irgendwo im Geflecht der Raubkopien.

Wer hat Schuld an den Raubkopien?

Es gibt einige Gründe für die immer größer werdende Anzahl an Raubkopien. Jeder Internetuser weiß wie verlockend es ist, mit einem Klick und ganz heimlich Musik, Filme oder auch Bücher herunterzuladen. Doch es gibt auch andere Gründe für den digitalen Bücherklau:
Zum einen ist es der noch nicht gänzlich barrierefreie Zugang zu E-Books: verschiedene Formate hindert oft daran ein E-Book so zu nutzen, wie man es möchte. Es bleibt einem scheinbar gar nichts anderes übrig als das digitale Buch zu per Raubkopie stehlen. Zum anderen liegt es daran, dass die Umsatzsteuer für digitale Werke nicht nur 7%, wie bei Büchern, sondern ganze 19% beträgt. Die Bücher könnten also günstiger sein.
Aber der wohl größte Raubkopie-Faktor sind die Kopierschutzmaßnahmen. Jeder empfiehlt gerne mal ein Buch einem guten Freund und leiht es aus. Wer aber ein E-Book für den Kindle kauft kann das nicht. Da wird eine Raubkopie zur praktischen Urheberrechtsverletzung…

Leider machen die tollkühnen Ideen eines US-Verlags die Situation nicht besser. Der Verleger hat vorgeschlagen, dass man nach 25-maligem Öffnen das digitale Buch automatisch löschen lassen könnte. Das wäre nicht nur ein enormer Eingriff in die eigene Privatsphäre, sondern auch aus Datenschutzgründen eher kritisch zu betrachten, egal wie gefährlich die Raubkopien für die Branche sind.

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Neues aus der Welt des online Lesens

In der Welt der elektronischen Bücher und des online Lesens hat sich wiedereinmal etwas verändert. Nachdem viele nur vom „bedingtem Erfolg“ der E-Books und des online Lesens gesprochen haben, fand ich vor kurzem neue Nachrichten über den großen Durchbruch.

Online Lesen in Amerika

In Amerika gab es den Wendepunkt schon im April 2011. Erstmals wurden mehr Bücher online, in elektronischer Form, verkauft als in gedruckter Form.
Amazon Chef Benzon sagte zum Durchbruch des online Lesens:
„Wir hatten gehofft, dass wir diesen Punkt irgendwann erreichen – doch niemals hatten wir uns vorgestellt, dass es so schnell passiert”
Den größten Schritt fürs online Lesen brachte in den USA der Kindle E-Book-Reader. Davor entwickelte sich auch der amerikanische Markt des online Lesens nur zögerlich.

Deutschland und die Welt des online Lesens

Vier Jahre später wurde das online Lesen per E-Book auch in Deutschland bekannt und relevant. Doch besonders interessant finde ich die Meinung der Verlage zu dem stetig wachsenden online Markt.
Der Börsenverein des deutschen Buchhandels fand heraus, dass Ende 2010 ungefähr 78% der Deutschen sich nicht vorstellen konnten, ihre Bücher nur auf dem Bildschirm zu sehen und online Lesen zur Normalität zu machen. Doch bis heute hat sich einiges geändert. Und diese Veränderungen beim online Leseverhalten sind massiv, schnell und stehen momentan im Interessenfeld vieler.
Ein kleines Beispiel zum online Lesen: Im Januar diesen Jahres hatten 68% der Buchhändler weder Bücher zum online Lesen, noch Lesegeräte im Amgebot. Die Zahl hat sich bis jetzt mehr als halbiert.
Insbesondere kleinere Buchhandlungen haben damit so einige Probleme, denn sie werden langsam vom sich schnell entwickelnden Markt abgehängt.

Die Probleme des online Lesens

Wie bei beinahe allen online Produkten machen gerade zwei Dinge den Verlagen Sorgen.
Zum einen wollen immer mehr Autoren sich selbst verlegen und sehen die Nützlichkeit des Verlages mehr und mehr schwinden. Zum anderen wächst die Zahl der Raubkopien im Bereich des online Lesens extrem.

Verlage und das Online Lesen

Ob der sich selbst publizierenden Autoren können die Verlage jedoch noch optimistisch sein. Die vielen Vorteile, welche das Verlagswesen mit sich bringt, verschwinden nicht von einem Tag auf den anderen. So ist das Verlagswesen, laut Studie, optimistisch und beginnt selbst innovativ zu werden. Online Lesen wird auch bei Verlagspublikationen möglich gemacht. Ungefähr 85 E-Books hat jeder Verlag noch zusätzlich im Angebot.

Raubkopien – online Lesen wird kriminell

Die viel größere Angst von Verlagen und Autoren liegt bei der ständig wachsenden Anzahl von auf dem Markt erscheinenden Raubkopien. Immer mehr Bücher sind in Tauschbörsen oder auf anderen illegalen Websites zu finden. Angeblich sind schon jetzt die ersten Umsatzrückgänge beim online Lesen sichtbar.
Man kann nur hoffen, dass der Verlagsbranche nicht das selbe Schicksal ereilt wie der Musikbranche, in der durch Raubkopien Verluste in Milliardenhöhe entstanden sind.

Wie die Welt des online Lesens in Zukunft aussehen wird und ob die Verlage tatsächlich eine Chance haben, wird sich wohl in der nächsten Zeit entscheiden.

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Es gibt viele Buch-Klassiker, die man einmal gelesen haben muss. Egal ob online oder in Form eines alten abgegriffenen Schmökers. Aber ein Buch-Klassiker ist nicht gleich dem anderen. Es gibt Bücher aus den verschiedensten Sparten, die alle etwas besonderes sind. Zum Beispiel gehört Astrid Lindgrens „Pippi Langstrumpf“ zu den Kinderbücher-Klassikern. Dazu kann man auch Texte wie Erich Kästners „Emil und die Detektive“ oder „Der Räuber Hotzenplotz“ von Ottfried Preußen zählen.
Meilensteine der Bücher sind Goethes „Faust“, Shakespears „Romeo und Julia“, Schillers „Wilhelm Tell“ oder „Der eingebildete Kranke“ von Molière.
Ich könnte wohl noch unendlich lange Listen von Buch-Klassikern aufführen, denn es kommen ständig neue Bücher hinzu, die unverzichtbar scheinen. Jeder Bestseller hat die Chance in Zukunft zum Buch-Klassiker zu werden.


Buch-Klassiker, die gar keine sind

Aber es gibt auch das Gegenteil. Es gibt einige Werke, die als Buch-Klassiker benannt werden, die aber gar nicht so beliebt sind. Ein lustiges Beispiel dafür ist „Ulysses“ von James Joyce. Dieses Buch gehört zu den am häufigsten angefangenen und am seltensten bis zum Ende gelesenen Büchern. Kaum ein Roman wurde so häufig missverstanden wie „Ulysses“ und doch gilt er als Buch-Klassiker.


Bücher

Buch-Klassiker und mehr

Mal zum Buch-Klassiker greifen…

Wer ein Buch kaufen will achtet meist nicht darauf ob es nun zu den Buch-Klassikern gehört oder nicht. Aber vielleicht ist das gar nicht so eine schlechte Idee doch mal darauf zu achten. So einige Bücher werden leicht übersehen, obwohl es sich um unglaubliche Werke handelt. Der nächste Gang in den Buchladen könnte also auch einmal anders aussehen und statt dem Blick in die aktuelle Bestseller-Liste wird einfach einmal ein Buch-Klassiker gegriffen.
Und das Praktische ist: Wer keine Lust hat in die Buchhandlung zu gehen, der kann Buch-Klassiker ganz leicht kostenlos online lesen oder hören! Auf www.vorleser.net gibt es viele bekannte Werke ganz umsonst zu hören. Auch Märchen sind Buch-Klassiker und die kann man zum Beispiel beim Märchenstern lesen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ich eure ganz persönlichen Buch-Klassiker-Listen sehen könnte, um auch selbst mal wieder ein paar neue Leseideen zu bekommen! Schreibt einfach an die Redaktion (redaktion.bol@webmail.de) oder hinterlasst ein Kommentar.

Bild: flickr, Dittmeyer

Die besten Buch-KlassikerEs gibt viele Buch-Klassiker, die man einmal gelesen haben muss. Aber ein Buch-Klassiker ist nicht gleich dem anderen. Es gibt Bücher aus den verschiedensten Sparten, die etwas besonderes sind. Zum Beispiel gehört Astrid Lindgrens „Pippi Langstrumpf“ zu den Kinderbücher-Klassikern. Dazu kann man auch Texte wie Erich Kästners „Emil und die Detektive“ oder „Der Räuber Hotzenplotz“ von Ottfried Preußen zählen.
Meilensteine der Bücher sind Goethes „Faust“, Shakespears „Romeo und Julia“, Schillers „Wilhelm Tell“ oder „Der eingebildete Kranke“ von Molière.
Ich könnte wohl noch unendlich lange Listen von Buch-Klassikern aufführen, denn es kommen ständig neue Bücher hinzu, die unverzichtbar scheinen. Jeder Bestseller hat die Chance in Zukunft zum Buch-Klassiker zu werden.

Buch-Klassiker, die gar keine sind

Aber es gibt auch das Gegenteil. Es gibt viele Werke, die als Buch-Klassiker benannt werden, die aber gar nicht so beliebt sind. Ein lustiges Beispiel dafür ist „Ulysses“ von James Joyce. Dieses Buch gehört zu den am häufigsten angefangenen und am seltensten bis zum Ende gelesenen Büchern. Kaum ein Roman wurde so häufig missverstanden wie „Ulysses“ und doch gilt er als Buch-Klassiker.

Mal zum Buch-Klassiker greifen…

Wer ein Buch kaufen will achtet meist nicht darauf ob es nun zu den Buch-Klassikern gehört oder nicht. Aber vielleicht ist das gar nicht so eine schlechte Idee. So einige Bücher werden leicht übersehen, obwohl es sich um unglaubliche Werke handelt. Der Nächste gang in den Buchladen könnte also auch einmal anders aussehen und statt dem Blick in die aktuelle Bestsellerliste wird einfach einmal ein Buch-Klassiker gegriffen.
Und das Praktische ist: Wer keine Lust hat in die Buchhandlung zu gehen, der kann Buch-Klassiker ganz leicht kostenlos online lesen oder hören! Auf
www.vorleser.net gibt es viele bekannte Werke ganz umsonst zu hören. Auch Märchen (http://bücher-online-lesen.de/kostenlos-maerchen-online-lesen-und-hoeren/) sich Buch-Klassiker und die kann man zum Beispiel beim Märchenstern lesen. (http://www.maerchenstern.de/maerchen/bruederchen-und-schwesterchen.php5)

Ich würde mich sehr freuen, wenn ich eure ganz persönlichen Buch-Klassiker-Listen sehen könnte, um auch selbst mal wieder ein paar neue Leseideen zu bekommen! Schreibt einfach an die Redaktion (redaktion.bol@webmail.de) oder hinterlasst ein Kommentar.

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fairytale Ja, die guten alten Märchen. Die hatte ich ja schonmal. Aber nicht so wie bei der Deutschen Welle. Versteht sich. Die bekommen ja auch Geld dafür. Und wollen Kinder glücklich machen …

Deutsche Welle widmet sich in einer neuen Multimedia-Reihe im Internet den guten alten Märchen aus aller Welt. Die weltweit verstreuten Mitarbeiter des deutschen Auslandssenders erzählen ihre Lieblingsmärchen, das natürlich alles mit O-Ton. Dazu gibt es eine deutsche Version des Märchens als Hörbuch zum Download und einen illustrierten Text zum Download oder zum Ausdrucken.

Der ganz besondere Bonus dürfte die Umsetzung der Märchen als Zeichentrickfilm sein. Und natürlich gibt’s den auch kostenlos im Internet.

Der Ordnung halber erwähne ich noch das offensichtliche Ziel des Projekts: den Dialog zwischen den Kulturen fördern.

Na, dann… Fröhliches Träumen!

>> Märchen aus aller Welt bei der Deutschen Welle

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Doerte – und wie er die Welt sah Dörte hat einen wirklich miesen Spitznamen, besonders weil Dörte männlich ist. Aber eigentlich passt dieser hervorragend zu seinem verkorksten Leben.
Kein Job, kein Antrieb, einen Mitbewohner, der auch keine Hilfe darstellt, aber dafür eine ganze Menge Chaos.
Das alles könnte man ja noch mit Lethargie überspielen, aber dann soll Dörte in Hartz IV eingestuft werden. Also muss ein dritter Mitbewohner her.
Darauf schalten Dörte und sein Mitbewohner und Namensgeber Mick eine Zeitungsanzeige, den Auslöser für den längst überfälligen Umbruch in Dörtes Alltagstrott.

Zufällig stieß ich in den Weiten meiner Timeline auf den Account von @DoertesWelt. Eine schlichte Aufmachung, die scheinbar sehr stark vom “Kleinen Prinz” inspiriert wurde, lenkt die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche:
Das Buch im Blog.
Kein großer Community-/Mitmachkram, keine Werbung für das Buch bei Amazon. Hier wird sich auf das Essenzielle beschränkt, was ich als sehr lobenswert hervorheben möchte.

Die Navigation durch die Kapitel könnte noch einfacher und intuitiver gestaltet werden, das Anwählen der Kapitel über eine einzige Übersichtsseite hätte man über eine Seitenleisten-Navigation oder “nächstes Kapitel”-Links am Ende der Seite lösen können.
Auch wenn ich gerade die Beschränkung auf die reine Textpräsentation lobte, empfände ich Illustrationen für die Kapitel als willkommene Auflockerung.
Außerdem würde ich mir eine kurze Bio des Autors/der Autoren wünschen. Aber dazu hat jeder Leser seine eigene Meinung.

Die Lesbarkeit der Texte liegt im gesunden Mittelmaß, also nichts zu beanstanden oder als besonders lobenswert hervorzuheben.
Die Druckfunktion funktionierte bei mir leider nicht. Die Möglichkeit, das Buch oder einzelne Kapitel des Buches als PDF zum Download anzubieten, wäre (trotz iPad & Co.) wünschenswert.

Soviel zu Form und zum Design.
Die Geschichte selbst eignet sich wunderbar zum “Nebenherlesen”. Die Sprache ist frisch, eingängig und nicht überfordernd anspruchsvoll. Die Geschichte fließt mit einer angenehmen Leichtigkeit dahin und am Ende des Kapitels fühlt man sich gut unterhalten und freut sich auf die nächste kleine Geschichte, die sich in den großen Kontext einbettet.
Der Humor entsteht meist durch die Situation und weniger durch besonders kreative Wortwahl …

Ach, wisst ihr was?!

Lest es doch einfach selbst!

 

Quelle Grafik: Screenshot Homepage

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Hier ein kleiner Tipp, der mir per Mail zugetragen wurde und den ich gerne unterstütze, da ich schon immer ein Fan von guten Web 2.0-Projekten war…

 

 

Penopolis

“Es gibt Momente im Leben, bei denen man nicht genau weiß, ob man nun träumt oder alles tatsächlich wahr ist – und genau so ein Moment war dieser Montagmorgen im Februar.”

Mit diesem Satz begann das Projekt Penopolis, ein Buch, das jeder mitschreiben kann und kostenlos zum Lesen im Internet veröffentlicht wird.

 

Willkommen bei Penopolis – dem einzigartigen Ort im Netz, an dem jeder seiner Kreativität freien Lauf lassen kann! Bei Penopolis stand nur der erste Satz fest, wie sich die Story, Kapitel für Kapitel, weiterentwickelt schreibt und entscheidet Ihr, die Co-Autoren und die Community.Aus einem Anfangssatz entstand so bisher eine Geschichte um Lene, eine eher erfolglose Schauspielerin, die zufällig in einen Mord verwickelt wird: Eine Joggerin stirbt in ihren Armen; erschossen. Doch bevor sie stirbt, hinterläßt sie Lene einen USB-Stick und einen Auftrag…

Was mit Lene weiter geschieht, was es mit dem USB-Stick auf sich hat und wer der Mörder ist – das liegt weiterhin an Euch! Jeder kann mitschreiben – oder wer lieber liest als schreibt kann mit abstimmen, welches Kapitel es ins Buch schaffen soll und die Geschichte weiterschreibt. 
 
Pro Kapitel gilt: Drei Tage Schreibzyklus und ein Tag Voting. Der aktuelle Zyklus und seine Dauer sind rechts als Wecker dargestellt.
Viel Zeit bleibt euch nicht mehr…ab heute noch knapp 2 Tage. (Sorry, aber ich hab’s zuspät entdeckt)
Also, ihr Schreibwütigen und Kreativen, haltet euch ran, wenn ihr noch an dem Buch teilnehmen wollt. Es wird nach Abschluss des Projektes in gedruckter Form in den Buchhandel gehen.
Wer mitschreiben will, der muss sich kurz registrieren, aber das dürfte ja in der heutigen datenverschwenderischen Zeit kaum ein Problem darstellen.
Gute Unterhaltung und viel Spaß beim Kritzeln.
Update
(Danke für den Kommentar des Seitenbetreibers. Ich gehe davon aus, dass viele so unaufmerksam lesen wie ich und poste deshalb die Info aus den Kommentaren auch hier ;) )
Eine kleine Korrektur: Nur der aktuelle Schreibzyklus dauert noch knapp 2 Tage, danach wird für 24 Stunden abgestimmt, welche Kapitelversion als 7. Kapitel in unseren Kollektivroman einziehen wird.
Insgesamt geht unser Projekt über 30 Kapitel, es ist also noch genügend Zeit, mal vorbeizuschauen und mitzumachen. Daten werden bei uns nicht für Werbezwecke benutzt oder an Dritte weitergegeben, wir freuen uns natürlich als neue Plattform über jeden, der an unserem Projekt teilnimmt!
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Foto Sechzig GradDieser Roman wird nicht nur online gelesen, sondern auch online geschrieben.
Die Autorin Karen Wiborg schreibt einen Fortsetzungsroman in ihrem Blog.

Unter dem Titel 60° veröffentlicht sie häppchenweise die Geschichte der Konditorin Josephine Klein, die in New York ihr berufliches Glück mit der Herstellung von Hochzeitstorten sucht. Die Geschichte beginnt zeitgleich mit dem Blog am 1. Januar 2009 und soll nach einem Jahr am 31. Dezember fertiggestellt werden.
Die Story erinnert stark an Serien wie “Sex and the City” und “Friends”.

Wovon handelt Ihr Buch?
WIBORG: Es ist ein Frauenroman. Die Hauptdarstellerin Josephine zieht von Deutschland nach New York. Sie ist Konditorin, auf Hochzeitstorten spezialisiert. In New York versucht sie ihr Glück und erlebt allerlei kuriose Männergeschichten.

Das hört sich ähnlich an wie Bridget Jones oder Sex and the City…
WIBORG:Ich bin in der Tat ein großer Fan von Bridget Jones und “Sex and the City”. Für meinen Roman nehme ich die Geschichten meiner Freundinnen und meine Erlebnisse als Grundlage.

Interview bei nw-news.de

Auch wenn ich kein großer Fan dieses Genres bin, hat mich der Roman mit seinem unterhaltenden Stil doch gefesselt. Das Buch hat jedenfalls einen männlichen Leser mehr.

Zusätzlich zu den einzelnen Kapiteln dokumentiert Karen die Entstehung des Romans und berichtet von Wortfindungsschwierigkeiten, Recherchen und Inspirationen.
Sehr spannend, die Entwicklung des Romans mitzubekommen. Außerdem hat man als Leser die Chance, durch Kommentare die Story mitzugestalten.

Das Design der Seite ist ansprechend schlicht gehalten, die Schrift könnte vielleicht ein wenig größer sein. Für das gemütlichere Lesen oder zum Ausdrucken bietet die Autorin alle Kapitel komplett und kostenlos zum Download im PDF-Format an.
Da es ein “Live-Buch” ist und nicht das übliche Lektorat durchläuft, schleicht sich hier und da manchmal der Fehlerteufel ein. Finde ich aber weniger störend, sondern eher charmant, weil unverfälscht.

Alles in allem, ein tolles Konzept, eine gelungene Umsetzung und die tägliche Portion suchterzeugender Unterhaltung.

 

Foto: © Karen Wiborg

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