Eine Studie will bewiesen haben, dass das Lesen digitaler Texte besser sei, weil sie für das Gehirn leichter aufzunehmen sind. Diese Nachricht machte auf der Frankfurter Buchmesse die Runde. Dies scheint der E-Book Lobby ganz recht zu sein, entwickelt sich doch das E-Book lesen in Deutschland, verglichen mit anderen Ländern etwas schleppend.
Neue Erkenntnisse in der Lesequalität von E-Books?
Pünktlich zum Start der Frankfurter Buchmesse stellte der Leiter des Instituts für Buchwissenschaft Dr. Stephan Füssel eine von der MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH finanzierte Studie vor. Sie besagt prinzipiell, dass E-Book Reader und Tablet Computer nicht bewusst wahrnehmbare, aber messbare Vorteile bei der Verarbeitung von neuen Informationen den Papierseiten gegenüber haben. Außerdem könnten ältere Menschen auf einem E-Book Reader deutlich schneller lesen. Somit sei der E-Book Reader dem gedruckten Buch deutlich überlegen.
Birgt das E-Book objektive Vorteile beim Lesen?
Die Meinungen und Forschungen gehen auseinander. Ein Beratungsunternehmen aus Frankreich, das auf Benutzerfreundlichkeit spezialisiert ist, will bewiesen haben, dass man beim Lesen auf Papier konzentrierter ist, als beim E-Book lesen. Das Auge verweile länger auf einzelnen Punkten, wenn es auf gedrucktem Papier liest. Die Autoren meinen, dass die Probanden sich an den Inhalt einer Papierseite besser erinnert hätten. Anders will ein dänischer [...] weiterlesen…
Die Deutsche Digitale Bibliothek ist ein Portal für Kultur und Wissenschaft. Diese Einrichtung soll es ermöglichen von zu Hause aus auf Bücher, Bilder und Noten zugreifen zu können. Circa 30 000 Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen sollen miteinander vernetzt werden. Somit wird die Digitale Bibliothek das kulturelle Erbe der Nation für alle Bürger kostenfrei zugänglich machen. Die Deutsche Digitale Bibliothek wird Ende 2011 mit den Fachrichtungen Bibliotheken, Archive und Museen online gehen.
Vorbereitungen für eine Digitale Bibliothek
Ein Kompetenznetzwerk arbeitet seit 2007 mit Vertretern aus Bund, Ländern und Kommunen am Entstehen dieser Online Bibliothek. Der Name Deutsche Digitale Bibliothek ist zunächst ein Arbeitstitel des Projektes, das sich nicht nur als ein Literatur Nachschlagewerk zum Online Lesen sehen will. Es sollen auch Bilder und Filme zur Verfügung gestellt werden. Man wird in Findbüchern von Archiven suchen und Hinweise zur Denkmalpflege erhalten können. Im zentralen Portal Deutsche Digitale Bibliothek sollen all diese Informationen verknüpft und zugänglich gemacht werden. Zunächst bietet die Projekt-Website deutsche-digitale-bibliothek.de Einblicke in die Entstehung, laufende Aktivitäten und Ziele des Projekts.
Die Deutsche Digitale Bibliothek in Europa
Die Deutsche Digitale Bibliothek soll der nationale Beitrag zur Europeana sein, wo deutsche Kulturgüter allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union zugänglich gemacht werden sollen. Die Europäische Union ist davon [...] weiterlesen…
Beim Medienhändler Libri.de geht es ab sofort mit den Preisen für E-Book Reader in den Keller. Das Weihnachtsgeschäft hat begonnen und über die Website des Händlers und die teilnehmenden Buchhandlungen werden die Preise für die E-Book Reader Sony PRS-T1 mit 149 Euro und das neue Einsteiger Modell italica Paperback mit 99 Euro angegeben. Außerdem werden die Preise für den Acer LumiRead beim WLAN Modell auf 99 Euro und bei der UMTS Variante auf 139 Euro gesenkt.
Der neue Spitzen E-Book Reader von Sony
Der neue Sony PRS-T1 E-Book Reader wurde von verschiedenen Zeitschriften als Testsieger gekürt. Er besitzt ein Touch-Display und der E-Book Reader läßt sich mit dieser Infrarot-Technik noch schneller und einfacher als das Vorgängermodell PRS-650 bedienen. Man liest auf dem Gerät wie auf Papier, auch bei Sonnenlicht. Dies verdankt der E-Book Reader dem hochauflösenden E-Ink Anzeige. Über den neuen, für Sony E-Book Reader konzipierten WLAN Browser kann man in Shops von Libri.de und teilnehmenden Buchhandlungen einkaufen und auch unterwegs die mobile Bibliothek verwalten. Der E-Book Reader kann auch als MP3 Player eingesetzt werden und verfügt über ein Wörterbuch. Ab Mitte November soll er lieferbar sein.
Konkurrenz für den neuen Kindle E-Book Reader von Amazon
italica Paperback heißt der neue E-Book Reader, [...] weiterlesen…
Eine noch recht neue Spielart der Publikation von Rezensionen ist die Literaturkritik im Internet. Sie führt in gewisser Weise ein Stiefmütterchen-Dasein, da Sie von Lesern einschlägiger Printmedien immer noch nicht ganz ernst genommen wird.
Verschiedene Online Portale für Literaturkritik
Es gibt Online Portale für Literaturkritik, in denen laienhafte Lesermeinungen wiedergegeben werden. Daraus haben sich recht ambitionierte Plattformen für Literaturkritik herausgebildet. Es gibt dort Autoren, die nicht mehr in den Printmedien tätig oder Freie Mitarbeiter sind. Sie veröffentlichen Literaturkritik, die schon in gedruckter Form erschienen ist, in Internet-Archiven. Die Artikel werden so über das Erscheinen in der gedruckten Form hinaus unentgeltlich der Öffentlichkeit zum Online lesen zugänglich gemacht. Es gibt außerdem sogenannte Meta-Portale. Diese werden teils von Hochschulen und teils von Suchmaschinen und auch auf private Initiative hin erstellt und listen Links zu bemerkenswerten Portalen für Literaturkritik auf.
Eine kritische Betrachtung der Literaturkritik im Internet
Vielen Profis aus dem Literaturbetrieb ist die Literaturkritik im Internet nicht fundiert genug. Es fehlt oft professionelles Grundwissen, um Bücher in einem kulturhistorischen oder aktuellen Kontext stellen zu können. Literaturkritik im Internet seien bloße Geschmacksurteile und völlig subjektiv. Das letzte Wort hat natürlich der Nutzer und es gibt keine Hinweise, dass die Online-Literaturkritik dem klassischen Feuilleton schaden kann.
Wie ist [...] weiterlesen…
Hier ist eine kleine Geschichte über digitale Bücher, die auch E-Books genannt werden. Digitale Bücher haben das Ziel, das Medium Buch in elektronischer Form verfügbar zu machen.
Digitale Bücher und ihre Popularität
Bis Mitte der 90er Jahre wurden hauptsächlich wissenschaftliche Bücher und Nachschlagewerke als digitale Bücher auf CD-ROM auf den Markt gebracht. Seit 2007 ist ein stetiges Anwachsen der Umsätze elektronischer Bücher zu beobachten und die Entwickelung diverser Lesegeräte half dabei. Im ersten Halbjahr 2009 wurden ca. 65 000 digitale Bücher heruntergeladen und kosteten zwischen 1,99 und 25 Euro. Für den traditionellen Buchhandel stellen digitale Bücher immer mehr eine Bedrohung dar.
Unterschiedliche Digitale Bücher
Virtuelle Bücher: hier geht es darum digitale Bücher auf dem Bildschirm wie reale Bücher aussehen zu lassen. Das Umblättern wird simuliert und das E-Book wird mit Maus und Tastatur bedient.
Digitale Kopie: Digitale Bücher dieser Art sind wirklichkeitsgetreue Kopien eines Originals, die über die Druckerschnittstelle oder auf sogenannte E-Book Reader ausgegeben werden können.
Strukturell-funktionaler Ansatz: Für diese Variante digitaler Bücher ist kein Original nötig. Sie werden in Struktur und Aufbau für den jeweiligen E-Book Reader produziert.
Digitale Bücher und ihre Geschichte
Digitale Bücher und deren Verfügbarkeit wurden schon in den Anfängen der sich entwickelnden Informationsgesellschaft diskutiert. Diese sollten in der ursprünglichen Konzeption des [...] weiterlesen…
Der Online Buchhandel Amazon drängt ins Verlagsgeschäft. Von mehr Geld und mehr Mitsprache angelockt, veröffentlichen immer mehr Autoren Ihre Manuskripte über den Online Buchhandel.
Angst vor zu viel Macht vom Online Buchhandel Amazon
Die ganze US-Buchbranche leidet unter dem Druck des Online Buchhandels Amazon. Die Buchhandelskette Borders wurde im Februar liquidiert und Barnes & Noble machte in sechs der letzten acht Quartale Verluste. Nun scheint es auch den Verlagen an den Kragen zu gehen. Laut Amazon brauchen Leser keine Läden und Autoren keine Verlage mehr. Der Amazon-Buchvize Russell Grandinetti sagte gegenüber der New York Times: „Die Einzigen, die im Verlagswesen noch nötig sind, sind der Autor und der Leser.“
Penny Marshall veröffentlicht im Online Buchhandel
Die ehemalige Filmschauspielerin Penny Marshall, die nach ihrer Schauspielkarriere eine erfolgreiche Regisseurin („Eine Klasse für sich“) wurde, schrieb ihre Autobiografie. Sie wird nicht bei einem traditionellen Verlag erscheinen, sondern beim Online Buchhandel Amazon als gedrucktes Buch und als auch als E-Book. Amazon soll 800 000 Dollar gezahlt haben und somit andere Verlage überboten haben. Es sei eine Frage von alter und neuer Schule, meinte Marshalls Agent Dan Strone auf der Frankfurter Buchmesse.
Online Buchhandel und Verlag in einem
Amazon ist gerade dabei, die gesamte Buchindustrie umzuwälzen und schreckt auch nicht [...] weiterlesen…
Es scheint, dass das traditionelle Bücherregal bald vom E-Book Reader ersetzt wird und Online Bücher bald zum Massenmarkt werden.
Wie kann man Online Bücher lesen?
Es gibt Lesegeräte, die nur dazu dienen, Online Bücher zu lesen. Man kann dazu aber auch herkömmliche Computer, Laptops, Tablet Computer oder Smartphones benutzen. Die Tablet Computer zum Online Bücher lesen sind auf dem Vormarsch und gelten als größter Konkurrent des E-Book Readers. Der Online Buchhändler Amazon will deshalb nun mit dem Kindle Fire dem populären iPad von Apple die Stirn bieten.
Wie groß ist das Angebot an Online Bücher?
Ein Drittel aller Verlage in Deutschland verkauft Online Bücher mit steigender Tendenz. Eine Studie des Beratungsunternehmens Code Mantra hat herausgefunden, dass das deutschsprachige Angebot an Online Büchern je nach Anbieter zwischen 25 000 und 80 000 Stück liegt. Es sind jedoch weiterhin mehr als 1,2 Millionen gedruckte Titel lieferbar.
Wie kommen Online Bücher aufs Lesegerät?
Man überträgt die Texte per Internet auf die Geräte. Manche E-Book Reader verfügen über drahtlosen Internetzugang per WLAN und manche sogar über mobiles Internet via Handynetz. Bei einigen Lesegeräten muss man den Umweg über den Computer nehmen. Der Leser muss seine Online Bücher auf den Rechner laden und dann auf das Lesegerät übertragen.
Kann man alle [...] weiterlesen…
Hallo im Bücherherbst. Die Tage werden allmählich kürzer und es fegt ein kühler Wind um die Häuser. Ich habe für Sie ein einige Tipps zusammengestellt, wie Sie es sich mit Ihrem Laptop, E-Book Reader oder einem anderen Lesegerät auf der Couch gemütlich mache und Bücher online lesen können.
Wer kostenlos Bücher online lesen will und gerne Klassiker liest, ist mit dem Projekt Gutenberg auf www.gutenberg.org gut beraten. Auch wer gerne englische Bücher online lesen will, findet hier viel Stoff für lange Winterabende.
Eines der größten unabhängigen Online-Magazine zum Thema Kriminalroman ist krimi-couch.de. Dort findet man viele Tipps zum Bücher online Lesen rund um den Krimi.
Immer eine gute Adresse zum Bücher online Lesen ist pageplace.de von der Telekom. Hier finden Sie zum Beispiel die neusten Spiegel Bestseller. Diese E-Books können auf verschiedene Lesegeräte geladen werden.
Auf der Website galileocomputing.de kann man aktuelle IT-Bücher online lesen und herunterladen. Auf dieser Seite können Sie die ‘Open Books’ rundum den Fachbereich IT online lesen und herunterladen.
Weitere Literatur zum Thema Computer kann man unter computer-literatur.de finden. Wer zu den Themen Programmieren, Software, Hardware, Netzwerk oder Betriebssysteme Bücher online lesen will, ist hier richtig.
Bei www.beam-ebooks.de wird gibt es tausende deutschsprachige E-Books im PDF, ePub und Mobipocket Format. Die [...] weiterlesen…

