Archiv für die Kategorie ‘Empfehlungen’

Wieder einmal stieß ich auf ein neues kostenloses Blog-Projekt zum Online-Lesen und das enthalte ich euch natürlich nicht vor.

Falkengrund ist ein Projekt des nicht ganz unbekannten Fantasy-Autors Martin Clauß (Autor von Romanen wie “Die Saat der Yôkai”, “Das Blut des Tako” oder “Der Atem des Rippers”), die im Januar 2005 begann und später leider wieder eingestellt werden musste(nach ca. 2000 fertigen Buchseiten). Aber Fantasy-Leser sind treue Geschöpfe, die sich nicht so einfach damit abfinden, wenn der Film, der da oben im Kopfkino gezeigt wird, plötzlich nicht mehr weitergeht.
Deswegen beschloss der Autor, das Projekt Falkengrund im Oktober 2010, noch einmal neu zu starten. Alle bisherigen Texte stehen wieder zum online lesen im Netz bereit, “neue Abenteuer werden geschrieben, offen gebliebene Geheimnisse nach und nach gelüftet, der groß angelegte Handlungsbogen wird endlich abgeschlossen.”

Ganz so “einzigartig” ist so eine Veröffentlichungsserie in Blog-Form zwar nicht unbedingt, aber zumindest schreibt hier ein erfahrener Fantasy-Autor, der nicht beabsichtigt, das Publikum zu langweilen und mit Sicherheit für den einen oder anderen Cliffhanger sorgen wird.

Die Story

Falkengrund ist kein Ort für Touristen und Kurgäste.
Wer sich auf den Weg durch den Schwarzwald macht, um das einsam gelegene ehemalige Jagdschloss aufzusuchen, hat einen bestimmten Grund dafür. Vielleicht gibt es für ihn keine andere Zuflucht mehr. Oder er erhofft sich Antworten auf nagende Fragen – Fragen, die ihm sonst nirgendwo beantwortet werden können. Seit mehr als einem Jahrhundert beherbergt Schloss Falkengrund eine kleine private Hochschule, deren Forschungsgegenstand das Übersinnliche ist. Dreizehn Schüler und ihre Dozenten stellen sich den finsteren Rätseln, und jeder von ihnen trägt ein persönliches Geheimnis mit sich. Ihr aller Schicksal erfüllt sich auf Schloss Falkengrund …

Quelle: Klappentext


Altersfreigaben sind ja selbst für die offiziellen Prüfstellen nicht immer verlässlich und für Pädagogen und Eltern nicht immer verständlich (*hust*Harry Potter*hust*), aber ich schließe mich der Vorgabe des Autors an und empfehle allen ab 14 Jahren (auch mit 13 halten sich die Albträume in Grenzen) das Lesen dieser Ebook-Serie.

Ein Geizhals ist Martin Clauß nicht, denn die Ebooks lassen sich in folgenden Formaten lesen, downloaden und drucken: EPUB(Standard-Ebook-Format), PRC (Mobipocketformat), PDF (kennt Ihr, mit Aufhübschung und so) und als HTML-Seiten zum Online-Lesen im Browser des Vertrauens.

Da bleibt mir nichts mehr zu meckern. Gutes Konzept, dafür wünsche ich viel Erfolg.

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fairytale Ja, die guten alten Märchen. Die hatte ich ja schonmal. Aber nicht so wie bei der Deutschen Welle. Versteht sich. Die bekommen ja auch Geld dafür. Und wollen Kinder glücklich machen …

Deutsche Welle widmet sich in einer neuen Multimedia-Reihe im Internet den guten alten Märchen aus aller Welt. Die weltweit verstreuten Mitarbeiter des deutschen Auslandssenders erzählen ihre Lieblingsmärchen, das natürlich alles mit O-Ton. Dazu gibt es eine deutsche Version des Märchens als Hörbuch zum Download und einen illustrierten Text zum Download oder zum Ausdrucken.

Der ganz besondere Bonus dürfte die Umsetzung der Märchen als Zeichentrickfilm sein. Und natürlich gibt’s den auch kostenlos im Internet.

Der Ordnung halber erwähne ich noch das offensichtliche Ziel des Projekts: den Dialog zwischen den Kulturen fördern.

Na, dann… Fröhliches Träumen!

>> Märchen aus aller Welt bei der Deutschen Welle

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Reading EuropeThe European Library ist ein kostenfreies Internetportal, das den Zugang zu den Ressourcen der 48 Nationalbibliotheken Europas ermöglicht. Den Grundstein für dieses Portal legte das von der EU teilfinanzierte TEL-Projekt, das herausfinden sollte, ob und wie ein zentraler Zugriff auf alle Nationalbibliotheken der CENL möglich wäre. Nach erfolgreichem Abschluss, startete man 2005 die virtuelle europäische Bibliothek.

Zu den Vollmitgliedern der European Library gehören die Nationalbibliotheken von Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien (Florenz und Rom), Irland, Island, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Russland-Moskau, Schweden, Schweiz, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Zypern.
Die Bibliotheken dieser Länder sind bereits voll integriert, weitere 16 Nationalbibliotheken folgen.

Nun ging schließlich, mit Unterstützung von “Europas digitaler Bibliothek” Europeana, die Online-Ausstellung Reading Europe: European culture through the book an den Start und stellt auf ihrer Seite ca. 1000 der interessantesten Bücher Europas aus. Die Palette reicht von englischen Bestsellern des 18. Jahrhunderts bis zu mittelalterlichen Kochbüchern und gibt den Besuchern die Möglichkeit diese Meisterwerke der Buchkunst interaktiv und gebührenfrei zu erkunden. Die Sammlung wird ständig erweitert.

Die Bücher sind in verschiedenen Sprachen geschrieben, es finden sich u. a. auch handschriftliche Aufzeichnungen und erste Editionen unter den Büchern bei Reading Europe. Leider konnte man sich auf kein einheitliches Anzeigeformat einigen, manche Bücher sind derzeit nur als Cover im jpg-Format, andere als kompletter Scan – ebenfalls im ladezeitenunfreundlichen JPG-Format – einsehbar. Außerdem bekommt man einige Bücher als PDF zu lesen. Dieses Format-Wirrwar schmälert den guten Eindruck des Projekts ein wenig. Aber Startschwierigkeiten kennen wir schon von Europeana.
Jedes Buch ist mit Hintergrundinformation bestückt, die dem Besucher Einblick in die Entstehung von berühmten Klassikern, wie z. B. Don Quixote von Cervantes (in Spanisch) und Der Idiot von Fyodor Dostojewski (in Russisch), geben.

Die virtuelle Bibliothek lässt sich mithilfe der Suchfunktion erkunden oder aber nach verschiedenen Tags oder Kriterien (Land, Thematik, Sprache oder Zeit) durchstöbern.

Die Ausstellung lässt den Besucher diese Meisterwerke hautnah und interaktiv erleben. Die Bücher stammen aus den Sammlungen von 23 europäischen Nationalbibliotheken und sind in verschiedenen Sprachen – von Albanisch bis Jiddisch – geschrieben, darunter auch Handschriften und erste Editionen.
Zu jedem Buch gibt es Hintergrundinformation, die dem Besucher Einblick gibt in die Werdegeschichte von berühmten Klassikern. So zeigt Reading Europe zum Beispiel die erste Edition des Don Quixote von Cervantes (in Spanisch) und Der Idiot von Fyodor Dostojewski (in Russisch).

In Europeana finden Besucher zusätzliche Information über die Autoren, die in “Reading Europe: European culture through the book” vorgestellt werden. So sind nicht nur andere ihrer Werke zugänglich, sondern auch die ihrer Zeitgenossen..Mit einer einzigen Suchanfrage erschließen sich tausende von digitalisierte Texten sowie anderes kulturelles Material aus Europas Bibliotheken, Archiven und Museums.
Europeana entstand aus einer früheren Inititiative, The European Library. Beide Organisationen haben ihr unterkommen in der Koninklijke Bibliotheek, die niederländische Nationalbibliothek. Nach der erfolgreichen Implementierung eines multilingualen Portals durch The European Library, initiierte CENL auf Wunsch der Europäischen Kommission das Europeana Projekt. Alle Sammlungen europäischer National- und Universitätsbibliotheken, die durch The European Library zusammengebracht werden, sind auch in Europeana sichtbar.

Quelle: Pressemitteilung The European Library

 

Hier geht es zum Portal Reading Europe: European culture through the book”.

Und hier geht es zur deutschsprachigen Version der European Library.

Viel Spaß beim Online-Lesen!

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Die zweite Jahreshälfte bietet Bücherwürmern, -herstellern und -händlern auch in diesem Jahr wieder die größte deutsche Messe für Buchjunkies.
Kürzlich wurde ich auf die Messe-Präsenz von Forum Zukunft vom Börsenverein des deutschen Buchhandels
aufmerksam gemacht. Dieses beschäftigt sich mit den aktuellen Entwicklungen der Buchbranche hinsichtlich Digitalisierung, Social Media und eCommerce. Und eben dieses Forum wird auch auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse mit einem Stand und kostenlosen Informationsmaterial (hoffentlich auch n paar Kulis oder Speicher-Sticks ;) , aber auch Informationen für tatsächlich inhaltlich Interessierte vertreten sein.
Da ich es immer gerne unterstütze, wenn alte Hasen versuchen, sich der neuen Umgebung anzupassen, empfehle ich den Besuch des “Forum Zukunft”-Messestandes.

Forum Zukunft Logo Paid content, free content – Von welchen Möglichkeiten und Anbietern profitieren Verlage und Urheber? Sind freiwillige Bezahlmodelle für Inhalte im Internet sinnvoll? Wie lassen sich Social-Media-Aktivitäten in den Verlagsalltag integrieren? Welche Vorteile bietet das VLB als Preisreferenzdatenbank?
Diese Fragen und viele mehr werden im Forum Zukunft auf der Frankfurter Buchmesse mit Podiumsdiskussionen, Best-Practice-Beispielen und Experten-Vorträgen beantwortet. Unter dem Schlagwort „Pfadfinder“ organisiert das Team des Forum Zukunft zudem täglich einstündige Führungen zu zentralen Schauplätzen der Digitalisierung auf der Frankfurter Buchmesse. Bei den einzelnen Stationen der Führung werden die Teilnehmer über aktuelle digitale Trends und Themen informiert. Treffpunkt ist jeweils um 10 Uhr am Stand des Forum Zukunft.

Mit dem Forum Zukunft präsentiert der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Ideen und Strategien, wie die Zukunft der Branche gestaltet werden kann. Als Versuchslabor greift es Trends und aktuelle Themen auf und stellt sie auf den Prüfstand. Ziel ist es, sinnvolle Innovationen vorzustellen, Orientierung zu bieten und Impulse zu geben, eigene Taktiken zu entwickeln oder bestehende Geschäftsmodelle zu optimieren.

Der Gemeinschaftsstand von Forum Zukunft und der Bildungswerkstatt befindet sich in
Halle 4.0 D 1352.

Das komplette Programm vom Forum Zukunft gibt’s hier.

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Der hauseigene Twitter-Account wird höchstwahrscheinlich nicht von jedem meiner Leser verfolgt.

Daher folgt hier ab sofort eine wöchentliche Zusammenfassung der Fundstücke auf der Suche nach kostenloser Online-Literatur:

 

 

Viel Spaß beim Lesen!

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Für alle, die es nicht schon längst von meinem Twitter-Account oder sonstwie im Netz erfahren haben hier nochmal kurz der Hinweis auf den Artikel vom Kollegen.

Rund 400.000 Bücher aus dem Bestand der Öster­rei­chi­schen Nationalbibliothek sind frei von Urheberrechten. Sind seit dem Todestag des Autors min­des­tens 70 Jahre ver­gan­gen, dür­fen die betref­fen­den Werke frei ver­brei­tet wer­den, doch die Digitalisierung his­to­ri­scher Bücher ver­ur­sacht immense Kosten. Diese über­nimmt im Rahmen der bis­her größ­ten öster­rei­chi­schen Public-Private Kultur-Partnerschaft der Suchmaschinenriesen Google: der längst zur inter­na­tio­na­len Medienmogulerie gewach­sene Konzern bezahlt für die sys­te­ma­ti­sche Transformation von Zellstoff und Tinte in Nullen und Einsen gigan­ti­sche 30 Millionen Euro. In sechs Jahren soll das Projekt abge­schlos­sen sein, 2016 wird der gesamte “Open Source” Bestand der Bibliothek der Öffent­lich­keit online zur Verfügung ste­hen, im Volltext und samt Suchfunktion.

Den ganzen Artikel gibt’s im Blog von datenschmutz.net.

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Doerte – und wie er die Welt sah Dörte hat einen wirklich miesen Spitznamen, besonders weil Dörte männlich ist. Aber eigentlich passt dieser hervorragend zu seinem verkorksten Leben.
Kein Job, kein Antrieb, einen Mitbewohner, der auch keine Hilfe darstellt, aber dafür eine ganze Menge Chaos.
Das alles könnte man ja noch mit Lethargie überspielen, aber dann soll Dörte in Hartz IV eingestuft werden. Also muss ein dritter Mitbewohner her.
Darauf schalten Dörte und sein Mitbewohner und Namensgeber Mick eine Zeitungsanzeige, den Auslöser für den längst überfälligen Umbruch in Dörtes Alltagstrott.

Zufällig stieß ich in den Weiten meiner Timeline auf den Account von @DoertesWelt. Eine schlichte Aufmachung, die scheinbar sehr stark vom “Kleinen Prinz” inspiriert wurde, lenkt die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche:
Das Buch im Blog.
Kein großer Community-/Mitmachkram, keine Werbung für das Buch bei Amazon. Hier wird sich auf das Essenzielle beschränkt, was ich als sehr lobenswert hervorheben möchte.

Die Navigation durch die Kapitel könnte noch einfacher und intuitiver gestaltet werden, das Anwählen der Kapitel über eine einzige Übersichtsseite hätte man über eine Seitenleisten-Navigation oder “nächstes Kapitel”-Links am Ende der Seite lösen können.
Auch wenn ich gerade die Beschränkung auf die reine Textpräsentation lobte, empfände ich Illustrationen für die Kapitel als willkommene Auflockerung.
Außerdem würde ich mir eine kurze Bio des Autors/der Autoren wünschen. Aber dazu hat jeder Leser seine eigene Meinung.

Die Lesbarkeit der Texte liegt im gesunden Mittelmaß, also nichts zu beanstanden oder als besonders lobenswert hervorzuheben.
Die Druckfunktion funktionierte bei mir leider nicht. Die Möglichkeit, das Buch oder einzelne Kapitel des Buches als PDF zum Download anzubieten, wäre (trotz iPad & Co.) wünschenswert.

Soviel zu Form und zum Design.
Die Geschichte selbst eignet sich wunderbar zum “Nebenherlesen”. Die Sprache ist frisch, eingängig und nicht überfordernd anspruchsvoll. Die Geschichte fließt mit einer angenehmen Leichtigkeit dahin und am Ende des Kapitels fühlt man sich gut unterhalten und freut sich auf die nächste kleine Geschichte, die sich in den großen Kontext einbettet.
Der Humor entsteht meist durch die Situation und weniger durch besonders kreative Wortwahl …

Ach, wisst ihr was?!

Lest es doch einfach selbst!

 

Quelle Grafik: Screenshot Homepage

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Nur eine kurze Empfehlung mit großem Nährwert…

Webcomic-Verzeichnis

Das Webcomic-Verzeichnis ist eine Fundgrube für alle Comic-Fans, die auf der Suche nach frischen und kostenlosen Comics und den eher unbekannten Zeichnern und Autoren sind.

Hier kann jeder deutschsprachige Comic-Zeichner seinen Blog oder seinen Internetauftritt gratis eintragen (internationale Webverzeichnisse finden sich hier). Neu veröffentlichte Strips werden per RSS auf der Startseite angezeigt, was die Seite zu einer guten Startseite für Freunde von Strichmännchen und Co. macht.

Gute Unterhaltung!

 

P.S.: Lest mehr Popel!

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