Archiv für die Kategorie ‘Empfehlungen’

Ostern steht vor der Tür und wir Leser sind wieder auf der Suche nach spannender Lektüre für die Feiertage. Aber welche Bücher aus den vielen Neuerscheinungen, die monatlich den Markt überfluten, soll man denn lesen? Nimmt man nur die großen Werbemaßnahmen der führenden Verlage wahr, entgeht einem vielleicht ein Geheimtipp oder aber das gelungene Debüt eines Erstautoren. Der Lesegeschmack und die Büchervorlieben sind so vielseitig wie das Programm deutscher Verlage. Da kommt ein neues Bücherportal gerade recht.

Neue Bücher

Bequem nach Neuerscheinungen suchen

Neuebuecher.de ist ein neues Portal des Börsenvereins deutscher Buchhändler und ermöglicht Lesern die private Suche nach aktuellen Neuerscheinungen. Verzeichnet werden im Portal alle Neuerscheinungen der letzten und kommenden drei Monate sowie die aktuellen neuen Bücher der Verlage. Wer sich registriert, darf im Verzeichnis Lieferbarer Bücher nach neuen und aktuellen Büchern suchen. Der Vorteil dieses Portals ist, dass es ohne störende Werbung auskommt und selbst Anzeigen für Bücher sachlich gestaltet sind und die Büchersuche nicht beeinträchtigen. Man kann das eigene Profil mit den Lieblingsthemen bestücken und bekommt genau solche Bücherempfehlungen präsentiert, die zum eigenen Büchergeschmack passen.

Durch eine erweiterte und detaillierte Suchfunktion kann man nach bestimmten Kategorien sortieren und damit die Suche nach Autor, Verlag, Thema, Erscheinungszeitraum oder Titel eingrenzen. Auch Ebooks und Nonbooks werden vom Verzeichnis aufgelistet, so dass man den gesamten aktuellen Markt im Überblick hat und sicher sein kann, keine Neuerscheinung zu verpassen. Laut einer ersten Umfrage von börsenblatt.net nutzen 65 % der User das Portal für die private Suche. Die beliebteste und wohl auch umfangreichste Kategorie ist dabei Belletristik, gefolgt von Kinder- und Jugendbuch oder Sachbuch. Da das Portal erst seit wenigen Monaten online ist, kann sich da noch einiges entwickeln.

Auch für Blogger interessant

Das Schöne und Praktische am Portal ist die einfache Navigation und die übersichtliche Auflistung der Bücher. Man kann Bücher markieren, empfehlen oder auf einem Merkzettel speichern. Für Blog-Redakteure und Blogger besonders interessant ist die Möglichkeit, kostenlos ein passendes Widget auf dem eigenen Blog zu integrieren, dass zum Beispiel alle Neuerscheinungen aus der Kategorie Belletristik anzeigt. Dieses Widget kann man sich direkt bei neuebuecher.de herunterladen, und nach der Anpassung an das Blog-Layout auf den eigenen Blog holen. Vielleicht werdet ihr hier schon bald eine Box finden, die aktuelle Neuerscheinungen vorstellen wird. Ich sollte das mal ausprobieren, weil ein solches Widget ein toller Service für die Leser von BOL werden könnte.

*Bildquelle: second-hand-buchladen von Reto Eugster via aboutpixel.de

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Heute möchte ich Euch als Schreibende und Bloggende prakische Tipps aus dem Alltag einer Bloggerin geben. Ein wichtiges Thema für alle, die gern und viel online lesen und schreiben, sind Wörterbücher. Sie sind ein wichtiges Werkzeug für den Blogger und sehr hilfreich beim Online Lesen. Ob man die Bedeutung oder Übersetzung eines Wortes sucht oder die Rechtschreibung nochmal prüfen möchte – ein Online Wörterbuch ist unverzichtbar. Für abwechslungsreiche und kreative Blogartikel empfiehlt sich auch immer ein gutes Synonymwörterbuch. Das spart Zeit und Nerven, weil ein Blog immer aktuell sein will und oft auch die Zeit fehlt, um länger sprachlich zu feilen.

Bei meiner Recherche fiel mir auf, dass es kaum Listen gibt, in denen gute Online-Wörterbücher aufgelistet oder empfohlen werden. Hier möchte ich gern eine Lücke schließen und ihr könnt kurz und knapp meine persönlichen Empfehlungen online lesen!

1. Der Klassiker: Wikipedia und das etwas andere Online Wörterbuch

Dass diese Liste mit Wikipedia als Empfehlung beginnt, ist sicherlich nicht verwunderlich. Diese Empfehlung ist zwar ganz und gar nicht neu, aber der Vollständigkeit halber möchte ich Wikipedia hier erwähnen. Wikipedia ist als freie Internet Enzyklopädie immer noch unschlagbar in ihrem Umfang und ihrer Vollständigkeit. Man sollte immer Bedenken, dass eine große Internetgemeinde hier ihr Wissen teilt und bestimmte Fakten jederzeit auch falsch sein könnten und daher oft korrigiert oder verändert werden. Wenn man dieses Prinzip hinter Wikipedia beherzigt, ist es sehr hilfreich und praktisch Wikipedia als Quelle zur ersten Information beim Online Lesen zu nutzen. Durch die Begriffs- und Bedeutungsgeschichte werden Zusammenhänge erläutert und eine Linksammlung am Ende jedes Artikels gibt wichtige Hinweise zur tiefergehenden Beschäftigung.
Wer nach einer anstrengenden Recherchearbeit einfach mal abschalten möchte, sollte die Kamelopedia besuchen und schmunzeln. Als ernstzunehmendes Wörterbuch kann ich sie nicht empfehlen, wohl aber als willkommene Abwechslung.

Wörterbuch

2. Praktische Synonymwörterbücher

Ihr schreibt einen längeren Text und wollt vermeiden zehn mal das Wort „interessant“ zu verwenden? Dann wird ein Synonymwörterbuch zum unentbehrlichen Begleiter beim Online Schreiben. Meine Lieblingsvariante ist Wörterbuch.info – sehr übersichtlich werden auf einen Klick in tabellenform alle Bedeutungsvarianten aufgelistet. Gleichzeitig kann man auch nach einer englischen, italienischen, spanischen oder französichen Übersetzung suchen.
Weitere gute Wörterbücher für die Synonymsuche sind ein.anderes-wort und wie-sagt-man-noch.
Es gibt noch weitere Wörterbücher, die jedoch durch die vielen Werbebanner und Popup-Fenster äußerst unübersichtlich sind. Für eine schnelle Suche ist die übersichtliche Anordnung sehr wichtig. Mit den erwähnten Diensten macht das Suchen und Online Lesen richtig Spaß.

3. Gute Fremdwörterbücher und Rechtschreibhilfen

Wer ein gutes Fremdwörterbuch sucht und gleichzeitig die Rechtschreibung kontrollieren möchte, sucht am besten mit Duden und Langenscheidt. Die traditionellen Verlage sind immer noch die Experten im Bereich der Wörterbücher und haben kostenlose Online-Angebote, die ganz ohne Werbung auskommen und richtig detaillierte Informationen enthalten. Bei der Duden-Rechtschreibprüfung kann man sogar einen Text online auf Fehler prüfen lassen.
Eine gute Alternative zu diesen Wörterbüchern, die leider nur durch die vielen Werbeanzeigen ein wenig unübersichtlich wirkt, stellt das Woxikon dar. Mit ein wenig Geduld findet man auch hier gute Begriffslisten.

4. Die All-inclusive-Variante

Ein sehr praktisches Wörterbuch, das Fremdwörterbuch, Begriffsgeschichte, Rechtschreibung und Synonymsuche auf einen Blick vereint, ist thefreedictionary. Es gibt detaillierte Informationen zum jeweiligen Suchbegriff und verfügt über eine Vielzahl an Übersetzungsmöglichkeiten in andere Sprachen. Ganz ohne Werbung kommt auch dieses Wörterbuch nicht aus, aber es ermöglicht einen guten Überblick für die schnelle Suche.

Mit diesen Tipps sollte Online Lesen oder Schreiben einfacher und praktischer werden. Meine Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, da sie auf meinen persönlichen Sucherfahrungen beruht. Ich freue mich immer über Hinweise und Ergänzungen. Wenn ich ein tolles Wörterbuch übersehen haben sollte, nehme ich es gern noch in meine Empfehlungen auf!

* Bildquelle: Das “T” von maggie via aboutpixel.de

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“Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute…“ Märchen werden seit vielen Jahren auf der ganzen Welt gelesen, und gehören damit zum kulturellen Brauchtum. Wer kleine Kinder hat und diesen beim Einschlummern helfen möchte, liest ihnen gern Märchen vor. Aus Märchen können die Kleinen lernen, sie regen die Fantasie an und prägen durch ihre Bilder und Fabeln in das junge Gedächtnis ein. Aber nicht nur Kinder lieben Märchen und Sagen. Wer kann nicht noch heute die Märchen aus der Kindheit auswendig nacherzählen?

Märchen online lesen

Abwechslung in der Märchenwelt – tolle Märchen-Blogs

Ich hab mal für Euch recherchiert und einige tolle Märchen-Blogs gefunden, in denen kreative Hobbyautoren eigene Märchen zum Online Lesen anbieten. Wer auf der Suche nach neuen modernen oder traditionellen Märchen ist, findet  viele tolle Geschichten zum kostenlosen Online Lesen. Daher empfehle ich euch einige ausgesuchte Seiten, auf denen man viele Märchen online lesen darf.

Kostenlose Märchen zum Vorlesen

Eine optisch schön gestaltete Seite, die ohne zahlreiche Werbebanner auskommt, ist der Märchenstern. Hier finden sich die schönen traditionellen Märchen der Brüder Grimm und andere, nebst einem kleinen Lexikon. Wer nochmal die mythologischen Hintergründe nachlesen möchte, wird hier kurz und knapp fündig. Ein wirklich schöner Märchen-Blog.
Als Fan traditioneller Märchen und regionaler Bräuche möchte ich euch eine sehr umfangreiche Märchen- und Sagen-Sammlung empfehlen – sagen.at. Die Texte in dieser Sagensammlung kann man mit Quellenangabe online lesen und mit Hilfe einer einfachen Suchfunktion sogar nach verschiedenen Regionen und Ländern sortieren. Das ist sehr praktisch und interessant. Beim Stöbern findet man zahlreiche Geschichten, die man in der jeweiligen Region noch gar nicht kannte. Eine unheimliche Sage aus Berlin nennt sich „Die weiße Frau im Schloss“. Aber ich will hier nichts verraten. Einfach selbst online lesen!

Besonders schön finde ich auch die wirklich niedlich erzählten Märchen auf Palkan, einem Schüler-Magazin. Dort können Kinder ihre eigenen Märchen veröffentlichen und online lesen. Ein sehr originelles Märchen hat sich die 10-Jährige Sophie aus Hamburg ausgedacht: „Die Hexe Weitundbreit“.

Kreative Märchen zum Hören

Wer Märchen nicht selbst lesen möchte, sondern gern zuhört, dem werden die Märchen auf dem Märchenblog vorgelesen. Märchen aus aller Welt, sowohl traditionelle deutsche Märchen, als auch russische und Märchen aus 1001 Nacht kann jeder dort als Podcast kostenlos herunter laden. Sogar selbst-geschriebene Geschichten werden von den Autoren vorgelesen und bergen so manche Überraschung – ein sehr empfehlenswerter Blog von Beatrice Amberg mit einer langen Liste weiterer Märchen-Blogs. Da findet man auch die Deutsche Welle, die wir hier schon einmal vorgestellt haben.

Also dann wünsche ich viel Spaß beim Träumen in ferne Märchenwelten!

Für Ergänzungen und Hinweise bin ich immer dankbar – also nur zu, kontaktiert mich einfach.

* Bildquelle: Märchenwald von Uwe Wagner via aboutpixel.de

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Es ist immer noch so richtig kalt und wir Leseratten kuscheln uns gern am Wochenende zu Hause ein mit einem guten Buch. Wer zur Zeit nach einem guten Buch sucht und nicht weiß, welches Buch sich lohnen würde, dem möchte ich drei meiner liebsten Möglichkeiten im World Wide Web nennen, sich zu neuem Lesestoff inspirieren zu lassen.

1. Bestenlisten

Die Literaturzeitschrift Literaturen kürt aller 2 Monate zehn Bücher aus dem Sachbuch und Belletristik-Bereich, die sie in einer Bestenliste zusammenstellt. Hier geht es also nicht nach den Verkaufszahlen wie bei anderen Bestseller-Listen. Eine kompetente vielseitige Jury aus Journalisten und freien Literaturkritikern wählt jeweils 10 Titel, die sie empfehlen würden. An dieser Liste kann man sich orientieren, wenn man einfach keine Ahnung hat, welches Buch man als nächstes lesen könnte. Wertungen und inhaltliche Angaben gibt die Literaturen-Jury allerdings nicht. Das kann Vor- und Nachteile haben: Der Leser muss sich selbst die Hintergrundinformationen zum jeweiligen Buch holen. Die Bücher werden nur mit Titelbild genannt, ohne eine Einschätzung zu geben. Lediglich die Punkte-Vergabe sagt etwas über die einzelnen Wertungsränge aus. Der Vorteil bei dieser Bestenliste ist die Neugier, die beim Leser geweckt wird. Jeder kann sich selbst ein Bild über das jeweilige Buch machen und sich weiterinformieren oder eben nicht. Auf dem ersten Platz in der Belletristik liegt Michel Houellebecqs “Karte und Gebiet” und das beste Sachbuch März/April ist für die Literaturen-Jury Joseph Vogls “Das Gespenst des Kapitals”. Beide Bücher beschäftigen sich auf ihre Weise mit den Abgründen und Sehnsüchten der menschlichen Gesellschaft. Mehr möchte ich nicht verraten – lest selbst und erzählt mir davon!

2. Online Magazin

Keine reinen Bestenlisten aber immer äußerst aktuelle, sehr schön kurz und prägnant präsentierte Literatur-Tipps hat das Magazin Perlentaucher. Als Kulturmagazin ist es eines der wichtigsten Literaturmagazine im Netz mit einer umfassenden Übersicht über aktuelle Neuerscheinungen und Autoren. Jeden Tag durchforstet der Perlentaucher verschiedene Medien und das Feuilleton nach ihren Literatur-News und Einschätzungen. Wer schnell und übersichtlich informiert sein möchte, was der aktuelle Buchmarkt bietet, bekommt von der Perlentaucher-Redaktion eine umfassende täglich aktuelle Presseschau. Diese wird in angenehm kleine Artikel online geboten oder flattert täglich aktuell in den Mail-Post-Kasten, wenn man sich den Newsletter bestellt. Bei Perlentaucher bin ich auf so manche interessante und spannende Buchempfehlung gestoßen und konnte mir durch die umfassenden Rezensionen verschiedener Medien ein vielseitiges Bild machen.

3. Online Bücher Märkte

Wenn lesen möchte und mir die Neuerscheinungen weniger zusagen, stöbere ich gern unverbindlich spontan im Online Buchmarkt Booklooker. Das ist eine Plattform für Bücher und Musik im Internet, die man von Händlern, Antiquariaten oder Privatleuten bestellen kann. Booklooker ist eine Art Ebay für Bücher, nur dass der Preis nicht verhandelt wird. Dort finden sich längst verschwunden geglaubte Sonderausgaben zu günstigen Preisen und aktuelle Buchprojekte als gebrauchtes Buch von privat. Man kann mit der Suchfunktion nach Autoren oder Titeln suchen oder sich einfach durch das Programm der gebrauchten Bücher klicken. Das Prinzip von Booklooker ist einfach und genial: Man kontaktiert bei Interessen den Anbieter des gewünschten Titels und bekommt das Buch direkt nach Hause geliefert. Booklooker hat ein sehr breites Angebot und hält so manchen skurilen Buchschatz für Bibliophile bereit.

Wer ähnlich praktische Tipps hat, ist hiermit eingeladen, meine Vorschläge zu erweitern!

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Sie gehört nicht nur als Frau des DDR-Schriftstellers Erwin Strittmatter zu den wichtigsten zeitgenössischen Lyrikerinnen. Jeder, der sich für deutsche Poesie interessiert, kennt die intensiven Gedichte Eva Strittmatters. Die ostdeutsche Lyrikerin verstarb kürzlich mit 80 Jahren am 3. Januar 2011 in Berlin. Durch ihre Gedichte lebt sie für immer weiter. In ihrer Lyrik verarbeitet sie auf offene und schonungslose Weise in eindrucksvoller Naturmetaphorik ihre Erlebnisse und Gefühle, ohne je kitschig oder banal zu werden. Viele Tausende Leser finden ihre eigene Gefühlswelt in dieser sensiblen bildhaften Lyrik und den bewusst positionierten Reimgebilden wieder. Dabei sind auch Ihre Gedichte aus dem frühen Werk aktuell und modern, weil sie von den zeitlosen, großen Themen handeln. Sie schreibt über die unausgesprochenen Träume, Ängste und Hoffnungen auf eine geheimnisvolle aber deutliche Weise. Wer Eva Strittmatter noch nie gelesen hat, sollte jetzt damit anfangen.

Wie Mondschnee auf den Wiesen...(Bildquelle: Michael Peter, aboutpixel.de)*

Eva Strittmatter – Leben und Werk online
Aus diesem Anlass sammle ich Tipps, wo man Eva Strittmatter online lesen und sich mit ihrem umfangreichen lyrischen Werk und Leben beschäftigen kann. Der Wikipedia-Eintrag über die Dichterin eignet sich gut, um einen Überblick ihrer Lyrik-Bände zu erhalten und sich über ihre Lebensdaten zu informieren. Fast alle ihre Bücher sind beim Aufbau-Verlag erschienen, und können dort direkt bestellt werden. Auch auf den Internetseiten des Verlages finden sich nicht nur biografische Hintergründe über ihr Leben auf einem Hof in Brandenburg, sondern auch Presse-Stimmen zu ihren Texten.

Die Journalistin Irmtraud Gutschke verfasste in der Zeitschrift Neues Deutschland einen lesenswerten und sehr sensiblen Nachruf auf die beliebte Dichterin. Beide lernten sich 2008 gut kennen, weil Gutschke Eva Strittmatter für einen Band über ihr Leben interviewte. Erschienen ist der sensible und offene Lebensbericht „Aus Leib und Leben“ als Taschenbuch beim Aufbau-Verlag als Unterhaltung zweier befreundeter Frauen. Für alle, die Eva Strittmatter aus ihrer eigenen Sicht kennen lernen wollen oder ihre Gedichte mögen, ein empfehlenswertes Buch über ein intensives Leben in drei deutschen Gesellschaften.

Wer neugierig auf die Gedichte Eva Strittmatters geworden ist und eine Leseprobe möchte, der findet hier einige Texte zum ersten Einlesen. Für weitere Tipps, wo man Eva Strittmatter Gedichte online lesen kann, bin ich jederzeit offen und dankbar. Kontaktiert mich einfach oder nutzt die Kommentar-Funktion.

* Bildquelle: Michael Peter, aboutpixel.de

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Wird heutzutage eigentlich noch viel Karl May gelesen? Der geistige Vater und Schöpfer von Winnetou und Old Shatterhand lebt heutzutage eher wieder in zahlreichen Verfilmungen auf. „Der Schuh des Manitu“ ist die aktuellste und prominenteste filmische Umsetzung der Indianer-Romane. Früher war Karl May Lesestoff für viele Generationen jugendlicher Abenteurer. Er beschrieb den Wilden Westen, als an Cowboy-Filme und Film überhaupt noch lange nicht zu denken war. Damit prägte Karl May die Jugendphantasien und Sehnsüchte vieler junger Leute nach fernen Ländern und Abenteuern in der amerikanischen Prärie. Aber eigentlich liegt der Wilde Westen in Sachsen!

Logo der Karl May Weltrekordlesung von gefangenevisionen.de*

Karl May – in Sachsen wiedererweckt

Wer weiß heutzutage, dass Karl May aus Sachsen stammt, und im sächsischen Mittweida inhaftiert wurde? Meine Aufmerksamkeit gewann Karl May wegen eines spannenden Literaturprojekts der sächsischen Hochschule Mittweida. In Zusammenarbeit mit Partnern wie dem Karl May Verlag Bamberg Radebeul und dem Karl May Museum Radebeul stellen Studenten der Medien Fakultät eine Weltrekordlesung in Karl Mays ehemaliger Gefängniszelle auf die Beine. Während sage und schreibe 42 Tagen lesen Prominente und Karl May-Fans in einer Nonstop Lesung aus seinem kompletten Gesamtwerk. Die Lesung beginnt am 14. März und endet am 3. Mai – genau so lange, wie May in Mittweida 1870 inhaftiert war. Mit ihrer Aktion wollen die Studententen der Hochschule nicht nur auf Karl May als bekanntesten und meistgelesenen deutschen Schriftsteller erneut aufmerksam machen, sondern streben auch einen Eintrag ins Guiness-Buch an. Die bisherige längste Lesung der Welt dauerte wohl 10 Tage. Für die Aktion wurden prominente Vorleser wie Tatort-Kommissar Peter Sodann gewonnen, die jeweils 20 Minuten aus ihrem Lieblingsbuch vorlesen dürfen.

Mitmachen bei der längsten Dauerlesung der Welt!

 

Wer interessiert ist, oder schon lange ein leidenschaftlicher Karl May-Leser, der kann die Lesung online verfolgen, da sie live im Internet übertragen werden soll. Oder ihr meldet euch noch als Vorleser an und verhelft der Rekordlesung zum Erfolg. Wie ich auf gefangenevisionen.de gelesen habe, gibt es noch die Möglichkeit mitzumachen und Vorleser zu werden. Mehr über Karl May online und die Weltrekordlesung findet ihr auf den Seiten der Hochschule Mittweida. Wer gute Tipps hat, wo man Karl May online lesen kann, darf hier gern noch ergänzen. Ich freue mich auf den regen Austausch!

* Bildquelle: Grafik via gefangenevisionen.de

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Frieling-Eule-Baby-LesenSchon fast ein wenig spät, am 3. Dezember dem Adventskalender-Wahnsinn im Netz einen Artikel zu widmen, aber ihr wisst ja wie das ist: Weihnachten, Jahresende, FSK prüfen, Terroristen verjagen …

Just in dem Moment, in dem ich den Gedanken fasste, eine Auflistung interessanter Adventskalender im Netz als Blog-Artikel zu posten, twitterte die gute @WortRatgeberin über ihre kleine Sammlung. Und da ich gerade viel zu sehr damit beschäftigt bin, Koffer an Berliner U-Bahnhöfen zu melden, lächelte ich nett und bekam diesmal sogar was dafür (klappt sonst nie ;) ).
Deshalb widme ich diesen Post der WortRatgeberin. :)

Nun aber zum eigentlichen Thema: die Invasion der Adventskalender.
Es ist beinahe unmöglich – wenn man nicht den ganzen Tag im Netz mit Türchen öffnen verbringt – alle Adventskalender und -aktionen zusammenzufassen. Deshalb erhebe ich keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit oder Zusammenhang und stelle einfach nur nette Kalender vor, die mir zugetragen wurden oder gerade auffallen, sie kommen aber hauptsächlich aus dem Verlagsbereich, da ich die meiste Zeit mit Büchern im Netz zu tun habe. Die wichtigen Kalender solltet ihr eh schon kennen, zumindest die mit den fetten Gewinnen ;)


Genug geschwafelt, hier die

Übersicht der Adventskalender und Adventsaktionen im Netz

+ Beginnen wir mit einem der, für mich persönlich, schönsten Adventskalender der Verlagsbranche: Kunstmanns komischer Kalender. Dieser wurde von Hauck & Bauer eigens für den Kunstmann-Verlag gezeichnet und verbirgt hinter jedem Türchen einen neuen komischen Comic-Sketch.

+ Der Verlag Eugen Ulmer bietet mit seinem Kalenderchen eine bunte Mischung aus Quiz, Geschenken und Gewinnen. Langweilig wird’s beim Adventskalender 2010 des Verlags Eugen Ulmer jedenfalls nicht.

+ Der Carl-Auer Verlag öffnet jeden Tag seine Archive und verbirgt hinter den Türchen Ausschnitte aus Klassikern des verlagseigenen Filmarchivs.

+ Beim Frieling-Verlag Berlin gilt es jeden Tag eine Frage aus der Welt der Bücher zu beantworten, um eine Neuerscheinung des Verlagsprogramms zu gewinnen.

+ Das Stadtmagazin Meier verbirgt hinter jedem schneebedeckten Plätzchen ebenfalls Gewinne, Gewinne, Gewinne.

+ Einen wirklich liebevoll gestalteten Adventskalender kann man auf den Seiten des FinanzBuch Verlages begutachten, falls man nicht bereits beim ersten Türchen daddelnderweise kleben bleibt.

+ Nicht so ganz ein Kalender, aber eine schöne Aktion gibt es zum sechsten Teil des Dark-Future-Hörspiels Cassandra’s Run ab morgen, dem 4. Dezember. Hier entscheiden die Hörer, wie es weitergeht, das Gesamtwerk gibt’s anschließend als Gratis-Download: Rauschgold – Wann, Wo und Wie?

+ Der Ulmer-Verlag hat gute Twitterer, die nämlich rechtzeitig “Hier!” geschriehen haben und deshalb auch noch mit dem Azubi-Adventskalender empfohlen werden. (allein die Idee des Azubi-Kalenders verdient eine Erwähnung): der Ulmer-Azubi-Adventskalender

+ Der Carlsen-Verlag hat mit den Monstern des Alltags sicher einige Postkarten-Stöberer in der Mayerschen zum Schmunzeln gebracht. Zu Weihnachten gibt es die dazu passenden Monster, die sich hinter den Toren des Monster-Adventskalenders verstecken.

 

Wer noch Vorschläge hat, die er unbedingt loswerden muss findet seinen Platz in den Kommentaren. (die übrigens auf Spam geprüft werden, Herr Kostenloses Seo-Ebook und Frau Ich-Verändere Ihrsexleben).

Das muss reichen. Viel Spaß beim Erkunden.

 

Copyright Illustration: Severin Klisch

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Dieses E-Book-Gewinnspiel wurde mir per Mail zugetragen, ich poste die Pressemitteilung aus Faulheit und Gutgläubigkeit unbearbeitet. Viel Erfolg! (auch an den frisch gegründeten Capscovil Verlag) :)


Literatur und Technik: Der Capscovil Verlag bringt diese beiden Bereiche zusammen und verlost pünktlich zur Vorweihnachtszeit 20 Gutscheine für die E-Book-App des Erstlingswerks „Richtungswechsel“ für iPhone, iPad und iPod Touch.

Der Roman „Richtungswechsel“ ist die erste Veröffentlichung des Capscovil Verlags. Darin führt die junge Protagonistin Alex ein rundum zufriedenes Leben. Mit Sascha meint sie, den richtigen Mann an ihrer Seite zu haben, und der neue Berater-Job bei einem führenden Solarunternehmen ist wie auf sie zugeschnitten. Innerhalb kurzer Zeit arbeitet sie sich tief in die innovative Technik ein und baut ein weitläufiges Netzwerk auf. Doch langsam zeigen sich Risse an der Oberfläche: Alex nimmt den Kampf um ihr privates Glück und gegen Ungerechtigkeit im Beruf auf. Bis zuletzt bleibt es spannend, denn das Schicksal mischt die Karten immer wieder neu. Wer hat am Ende das entscheidende Ass im Ärmel?
Die Autorin Alice N. York lebt und arbeitet im Großraum München. Warum sie unter Pseudonym schreibt, erschließt sich bei der Lektüre des Romans: Hier wird ein ehrlicher Blick hinter die Kulissen eines Technologie-Konzerns gewagt, wie er nur aus der Feder eines Insiders stammen kann. Einprägsame Charakterstudien ergänzen die bewegenden Erfahrungen der erfolgreichen Frau in einer Männerdomäne – ein sensibles Thema, packend erzählt.
„‚Richtungswechsel’ passt perfekt in das Programm“ meint Britta Muzyk vom Capscovil Verlag. „Der Autorin ist es gelungen, wirtschaftsethische Fragen und High Tech zu einer spannenden Geschichte zu verbinden. In den Situationen, mit denen Alex in Privat- und Arbeitsleben konfrontiert wird, finden sich viele Leser wieder. Gleichzeitig polarisieren der langsame Spannungsaufbau und der Ausgang der Geschichte.“ Bei allem Technikbezug bleibt „Richtungswechsel“ auch für Laien verständlich, da die verschiedensten Facetten des Lebens berührt werden.
Die 41-jährige Wirtschaftsingenieurin plant bereits weitere Titel, in denen es um Technologie oder Wissenschaft geht. Aktuell wird das Projekt „Die Buchbande©“ mit technikbegeisterten Schülern umgesetzt.
Der Verlag freut sich, in Kooperation mit textunes 20 Gutscheine für die E-Book-App von „Richtungswechsel“ für iPhone, iPad und iPod Touch zu verlosen. Dazu muss folgende Gewinnspielfrage per E-Mail an richtungswechsel@capscovil.com beantwortet werden: Wie lautet der Name des Solarunternehmens, bei dem Protagonistin Alex ihre neue Stelle annimmt? Auf der Verlagswebsite findet sich eine Leseprobe zum Buch, die bei der Suche nach der richtigen Antwort hilft.

Die Aktion läuft vom 23. November bis zum 03. Dezember 2010.
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