Archiv für die Kategorie ‘ebook-Reader’

Es gibt mehrere Möglichkeiten um eBooks zu lesen. Um diese Möglichkeiten vorzustellen, wird dieser Artikel die verschiedenen eBook Erwerbsmodelle aufzählen.

Ebook Erwerbsmodelle/ eBook Reader

Der eBook Reader ist eines der gängigsten eBook Erwerbsmodelle. Diese Geräte sind, wie der Name schon sagt, ausschließlich für das Lesen von elektronischen Büchern hergestellt worden. Die Technik der eBook Reader lässt die Buchseiten des virtuellen Buches, dank der sogenannten E-Ink, beinahe wie wirkliche Buchseiten erscheinen.

Ein großer Vorteil der eBook Reader ist, dass sie im Vergleich zu anderen eBook Erwerbsmodellen lediglich beim Umblättern Strom verbrauchen. So hält der Akku dieser Geräte noch bis zur drei oder vier tausendsten Buchseite stand, ohne dass man den Reader an die Steckdose stöpseln muss.

Zudem ist mit einigen eBook Reader sogar der Internetzugang ermöglicht. So kann der Kontakt zu eBook Shops entweder über WLAN oder UMTS aufgenommen werden. und ein Nachschub an Literatur ist schnell, einfach und von überall zu ermöglichen.

Dieses Gerät zählt also zu den beliebtesten eBook Erwerbsmodellen, die derzeit auf dem weltweiten Markt erhältlich sind.

Ebook Erwerbsmodelle/ PC oder Notebook

Es gibt jedoch auch noch andere eBook Erwerbsmodelle, mit denen man seine Lieblingsliteratur in elektronischer Form lesen kann. Dazu gehört der PC, genauso wie auch das Notebook. Um damit seine eBooks lesen zu können, bedarf es lediglich eines bestimmten Programms. Aber auch die kleinsten Notebooks sind längst nicht so handlich wie der eBook Reader und können somit nicht unbedingt für unterwegs genutzt werden. In der Tasche nehmen sie sehr viel Platz weg, sie wiegen um so einiges mehr als der eBook Reader und obendrein hält der Akku maximal ein paar Stunden. Für zu hause ist das alles kein Problem, zum Buch in der uBahn lesen, ist es einfach viel zu unpraktisch. Dann ist es doch besser sich ein reales Buch in die Tasche zu stecken. Bei dem kann wenigsten nicht der Akku leer gehen, wenn es gerade so richtig spannend ist.

Ebook Erwerbsmodelle/ Smartphone oder Tablet- PCs

Auch mit dem Smartphone kann man eBooks herunterladen Dazu braucht man lediglich die passende App. Da gibt es z.B. Bluefire Reader für iOS, oder Aldiko Reader für Android.

Die Smartphones und auch die Tablet- PCs sind zum Lesen von elektronischen Büchern jedoch auch eher etwas unpraktisch. Die Smartphones haben einen winzigen Bildschirm und mit dem Tablets macht das Lesen, durch ihre Anzeige, auch nicht wirklich Spaß. Dazu haben beide eBook Erwerbsmodelle wieder den Nachteil, dass der Akku nicht sehr lange hält.

 

Bildquelle: Ajai Khattri; Wikimedia Commons; Ferengi; Wikimedia Commons

Ich weiß nicht was mit Amazon in letzter Zeit los ist, aber die Entwickler scheinen sich selber übertreffen zu wollen. Es ist mal wieder so weit. Nicht einmal einen Monat nach der Vorstellung des Kindle fire, kommt ein neues Kindle Modell auf den Markt: der Kindle Paperwhite. Im Vergleich zum gerade erst präsentierten Tablet, erscheint der Kindle Paperwhite erst einmal armselig. Es ist ja nur ein normaler eBook-Reader, der die virtuellen Buchseiten angeblich strahlend weiß wiedergeben soll.

 eBook ReaderTests mit dem Kindle Paperwhite

Laut den Internettests ist der Kindle Paperwhite der beste eBook Reader, den man derzeit im Handel erhalten kann. Sowohl das Design und die Auflösung, als auch die Schnelligkeit überzeugen. Der größte Vorteil des Kindle Paperwhite ist der beleuchtete Bildschirm, dank dessen man auch im starken Sonnen-, Dämmerlicht oder sogar im Dunkeln lesen kann. Die Helligkeit kann dabei manuell mithilfe von 24 unterschiedlichen Stufen eingestellt werden. Amazon selber bezeichnet diesen Kindle als den fortschrittlichsten eReader der Welt. Im Vergleich zu dem Tablet ist auch die Akkulaufzeit des neuen eReaders wesentlich länger. Kindle Paperwhite hält nämlich bis zu acht Wochen. Und obwohl der Speicherplatz von 4GB auf 2GB verkleinert wurde, können dennoch ca. 1100 Bücher auf dem e-Reader gespeichert werden, sodass Sie immer ihre kleine Bibliothek dabei haben können. Auch der schnelle Bildaufbau erleichtert das Blättern zwischen den Seiten, wofür nur leicht die EasyReach-Tippbereiche auf dem Touchscreen berührt werden müssen. Darüber hinaus ist der Kindle Paperwhite leichter als ein Taschenbuch und besitzt die Funktion „Time to Read“, die Ihnen anzeigt, wie lange sie noch ungefähr bis zum Ende des jeweiligen Kapitels brauchen.

 Trotz so vieler Vorteile gibt es jedoch wie immer auch Nachteile

Man kann nicht glauben, dass der Kindle Paperwhite trotz der vielen Vorteile auch Nachteile haben soll. Der wesentlichste Nachteil ist das Fehlen des Kopfhörerausgangs, wodurch das Vorlesen von eBooks unmöglich gemacht wird. Des Weiteren ist dieser Kindle. wie auch jeder andere, an den Amazon online store geknüpft, sodass sie ausschließlich an das dort angebotene Format gebunden sind. Die große Auswahl der Bücher lindert jedoch diesen Nachteil.

 Fazit

Trotz der beiden kleinen Nachteile ist der Kindle Paperwhite sehr empfehlenswert. Auch scheint sich kein anderer Reader auf dem Markt zu finden, der diesem neuen Amazon eReader Konkurrenz machen könnte, sodass ich jedem, der sich für kein Weihnachtsgeschenk entschieden hat, den Kindle Paperwhite ans Herz legen würde.

 

 

Es ist wieder soweit: Amazon hat einen neuen Kindle, diesmal unter dem Namen Kindle Fire, herausgegeben. Dabei ist der Kindle Fire im Vergleich zu den anderen Geräten Amazons ein wahres Meisterstück. Dieses Gerät hat nämlich nicht nur ein neues Betriebssystem, sondern auch neue Funktionen und Eigenschaften, die dem iPad leichte Konkurrenz zu machen scheinen. Denn mit dem neuen Kindle brachte Amazon ein Tablet auf den Markt. Zum einen ist dieses als Kindle Fire und zum anderen als Kindle Fire HD erhältlich. Dabei sind beide mit einem 7 Zoll Bildschirm erst die „vereinfachte“ Version des bislang nur auf dem amerikanischen Markt erhältlichen Geräts, das mit einem 8,9 Zoll Bildschirm besticht.

Trotz der 7 Zoll ein super Gerät.

Trotz des im Vergleich zum iPad kleineren Bildschirms, verspricht das Kindle Fire intensive Farben, einen scharfen Kontrast und eine geringere Blickwinkelabhängigkeit. Dies wird auf Grund des neuen Bildschirms ermöglicht, der durch die Kindle Spezialisten eigens für Kindle Fire entwickelt wurde. Dieser löst sogar das Problem des Luftspalts, der in den meisten Tablets zu einer Spiegelung führt, indem hier der Berührungssensor und die Flüssigkristallanzeige zu einer einzigen Glasscheibe zusammengefügt wurde. Durch diesen einfachen Eingriff soll nun sowohl das Lesen, als auch das Filme schauen in der Sonne und aus jedem Winkel möglich sein. Das Kindle Fire hat außerdem einen Zugang zum Internet über Wifi, sodass die Spielliebhaber einen einfachen Zugriff auf Apps und Games haben. Des weiteren bietet der 8-32GB große Speicher eine ausreichende Möglichkeit sowohl Musik, Videos, Fotos als auch Bücher zu speichern.Kindle fire

Konkurrenz auf dem Markt

Das Kindle Fire scheint alles zu erfüllen, was des Menschen Herz begehrt. Dazu soll es, dank seines kleineren Formats, auch dem iPad ein bisschen Konkurrenz machen. Dies ist nicht gerade verwunderlich, wenn man beim Kindle Fire jene Aspekte beachtet, wie z. B. USB-Anschluss, Gewicht und Handlichkeit. Auch ist der Amazon-Markt groß genug um dort reichlich Geld zu lassen und sein Kindle Fire mit nützlichen und weniger nützlichen Sachen voll zupacken. Besonders scheinen die kostenlosen eBooks der großen Schriftsteller, wie zum Beispiel Alexander Dumas oder Psychologen wie Sigmund Freud, verlockend zu sein.

Wer warten kann…

Wer sich jedoch noch ein bisschen gedulden kann, der sollte eventuell ein paar Monate auf das Kindle Fire 8,9 warten. Dieses Gerät scheint nicht nur über einen größeren Bildschirm zu verfügen, sondern auch über eine höhere Auflösung, einen besseren Prozessor und einen größeren Speicherplatz. Für den der noch einen funktionierenden e-Book Reader besitzt lohnt es sich also höchstwahrscheinlich noch ein wenig zu warten, bis der Kindle Fire auf dem deutschen Mark für nicht einmal 400 € erhältlich ist.

Bildquelle: Mariordo (Mario Roberto Duran Ortiz); Wikimedia Commons

Bei der mittlerweile riesigen Auswahl an digitalen Lesegeräten ist ein eBook Reader Vergleich zwar ein mühsames Unterfangen, lohnt sich aber in den meisten Fällen trotzdem. Denn wer eBook Reader vergleicht, wird feststellen, dass es nicht nur zwischen den Produkten verschiedener Hersteller, sondern auch zwischen den Geräten gleicher Produzenten, sprich verschiedener Generationen, gravierende Unterschiede gibt. Ein eBook Reader Vergleich ist somit in jedem Fall ratsam, da dieser Markt mittlerweile für so gut wie jeden Käufer den optimalen Reader bereithält. Im Folgenden werden daher einige Kriterien aufgeführt, die es an die persönlichen Vorlieben anzupassen gilt, um somit einen möglichst objektiven eBook Reader Vergleich zu gewährleisten.

Nutzerpräferenzen im eBook Reader VergleicheBook Reader Vergleich

Jeder Nutzer vergleicht eBook Reader natürlich gemessen an seinen eigenen Präferenzen, wodurch es schwierig ist, ohne einen Abgleich mit diesen Vorlieben ein Gerät zu empfehlen. Daher gilt es bei einem eBook Reader Vergleich Aspekte wie Handhabung und Umgang mit den digitalen Büchern, bezogen auf die Darstellung der Texte, das Blättern und den Erwerb des Lesematerials, zu beachten. Auch Größe und Gewicht sollte jeder Käufer beachten und je nach gewünschtem Einsatzort des Readers wählen. Hierfür ist auch die Technik der Textdarstellung entscheidend, denn Geräte, die die e-Ink Darstellung nutzen sind für den Einsatz bei starker Lichteinstrahlung wie zum Beispiel am Strand wesentlich geeigneter als LCD Bildschirme. Außerdem verbrauchen die Geräte mit elektronischer Tinte deutlich weniger Strom, was zu einer beträchtlichen Steigerung in der Akkulaufzeit führt. Daher sind diese Geräte bei einem eBook Reader Vergleich mit dem Ziel, ein Gerät für reine Lesezwecke zu finden, deutlich im Vorteil.

Beachtung der unterstützten Formate beim eBook Reader Vergleich

Der eBook Reader Vergleich sollte sich bei der heutigen Vielzahl unterschiedlicher Formate für digitale Bücher auch mit den Fähigkeiten des Gerätes bezüglich deren Darstellung befassen. Die von Verlagen meistgenutzten Formate sind momentan PDF, mobipocket und ePUB. Wer sich beim Kauf des Lesematerials nicht auf einen Händler beschränken will, sollte also beim Erwerb des Readers darauf achten, dass dieser möglichst viele Formate darstellen kann. Es gibt also mehr Aspekte beim eBook Reader Vergleich zu beachten, als nur Preis und Aussehen des Gerätes, daher ist eine fachmännische Beratung vor dem Kauf stets zu empfehlen.

Bildquelle: Prokopenya Viktor, Wikimedia Commons

Mit der verbesserten Version seines Lesegeräts für eBooks, Kindle 4, wirft Amazon den bisher minimalistischsten Reader überhaupt auf den Markt. Es steht das reine Lesen der eBooks bei Kindle 4 im Vordergrund. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern der Kindle-Reihe wurde bei der neusten Generation auf eine physische Tastatur, den Kopfhörerausgang und UMTS verzichtet. Dies schlägt sich natürlich nicht nur im Preis, sondern auch im Gewicht des aktuellen Lesegeräts für eBooks Kindle 4 nieder. So muss man im Vergleich zum Vorgängermodell eine Verbesserung in der Handlichkeit, eine Gewichtreduktion um 80 Gramm und eine Preissenkung um 60€ anmerken. Doch hat dieses Konzept auch Schwächen? Dies gilt es bei der genaueren Betrachtung dieses Readers für eBooks Kindle 4 herauszufinden.

Display und Akku des eBook Kindle 4

Liest man eBooks auf dem Kindle 4 merkt man schnell, dass dieses Unterfangen weit weniger anstrengt, als auf regulären Tablet PCs. Dies liegt an der Verwendung der sogenannten elektronischen Tinte bei der Darstellung von eBooks auf Kindle 4. Dadurch werden nicht nur die Augen geschont, sondern auch der Akku. Dieser hält laut Test bei täglichem Umblättern von 200 Seiten 4 Wochen lang und bei ausgeschaltetem Wlan sogar noch länger. Außerdem kann dank e-Ink jedes eBook auf Kindle 4 auch bei für Tablets ungeeigneten Lichtverhältnissen, wie starker Sonneneinstrahlung, gelesen werden.

eBook Kindle 4

Beschaffung von eBooks für Kindle 4

Bei der Beschaffung von eBooks für Kindle 4 muss der Kunde sich leider meist in ein direktes Abhängigkeitsverhältnis mit Amazon begeben, da es gewisse Einschränkungen bei der Darstellung von anderen Inhalten gibt. So zeigt Amazons Reader Texte im PDF-Format zwar an, passt sie aber nur ungenügend an, sodass es teilweise zu Fehlern im Layout der Seite kommen kann. Außerdem werden Texte im ePUB Format überhaupt nicht dargestellt, obwohl dieses Format mittlerweile eines der gängigsten Formate überhaupt ist. Wer sich also zum Lesen von eBooks Kindle 4 anschafft, wofür es mehr als genug Gründe gäbe, sollte sich darauf einstellen, seine digitalen Bücher nur bei Amazon kaufen zu können.

 

Bildquelle: CrazyD, Wikimedia Commons

eBooks für iPad? Allein dafür wurden iPads doch erfunden oder nicht? Schließlich setzten insbesondere bestimmte Zeitungsverlage auf das iPad als zukunftsweisendes Endgerät, die das Printmedium aus ihrer bekannten Krise verhelfen soll. Dennoch möchte ich das iPad gerne mal etwas kritischer unter die Lupe nehmen und herausfinde, ob es wirklich der eBook-Reader schlecht hin ist oder wir es hier vielleicht mit einer kleinen Marketingfalle zu tun haben könnten. Zunächst schaue ich mir das iPad mal etwas genauer an. Im Anschluss gehe ich auf die Spurensuche nach geeigneten Formaten von eBooks für iPad.

Das Schöne an den eBooks für iPad

Das iPad selbst besticht durch die Detailliebe von Apple – ganz klar. Alleine das Seitenumblättern kommt einem originalen Buch sehr nahe. Zudem ist die Auflösung von eBooks für iPad sehr gut und sorgt so für einen perfekten Lesegenuss. Auch die Belichtung passt sich wunderbar dem Umgebungslicht an und ist angenehm für die Augen. Ein eigener iBookstore von Apple gibt es auch. Dieser ist ähnlich ausgerichtet wie iTunes und auch so leicht zu bedienen.

Formatprobleme von eBooks für iPad

Genau wie der iPod und das iPhone ist auch das iPad als geschlossenes System von Apple entwickelt worden. Das Unternehmen setzt prinzipiell auf eigene Techniken und somit auch auf eigene Formate. Daher sind Formate wie das Kindl und Sony als eBooks für iPad ungeeignet, was aber auch daran liegt, dass sie ebenfalls einem geschlossenen System angehören. Dass freie EPUB-Formate aufgrund von eigener Verschlüsselung von Apple ebenfalls nicht auf dem iPad funktioniert, ist wirklich sehr ungünstig. Wie ihr vielleicht aus meinem kleinen eBook Test wisst, ist es derzeit sehr zukunftsweisend, da viele Reader-Hersteller gerade sehr darauf setzen. Diejenigen unter euch, die bereits schon eine Bandbreite an eBooks besitzen, haben wahrscheinlich nun ein Problem: Wollt ihr euch das Gerät anschaffen, müsst ihr eventuell alle passenden eBooks für iPad neu kaufen. Sehr schade.

Der eBook Reader Sony soll heute genauer unter die Lupe genommen werden. Dabei schaue ich auf Komponenten wie Design, Akkulaufzeit, Handeling und Displayauflösung. Letztlich möchte ich gerne wissen, wie gut der eBook Reader Sony eigentlich ist und ob sich die Anschaffung wirklich lohnt. Dazu habe ich in Bezug auf das neue Modell Sony PRS-T2 im Netz recherchiert. Im Folgenden zeige ich einige wesentlichen Merkmale auf, die für oder auch gegen den eBook Reader Sony sprechen könnten.

EBook Reader Sony – Design und Handhabung

Das Gehäuse besteht aus federleichtem Plastik, was das Modell zu einem Fliegengewicht macht. Der eBook Reader Sony hat eine sehr glänzende Oberfläche, was zu irritierenden Spiegelungen führen kann und auf dem sich Fingerabdrücke schnell abzeichnen.

Das restliche Design vom eBook Reader Sony ist jedoch sehr schlicht und wirkt so etwas hochwertiger. Besonders hervorzuheben ist die intuitive Handhabung. So kann man zum Beispiel durchs Wischen über das Display die Seiten umblättern. Die Reaktionszeit ist dabei ziemlich schnell.

EBook Reader Sony – Benutzerfreundlichkeit

Bei der Ersteinrichtung muss man nur Sprache, Land, Datum sowie Uhrzeit einstellen und schon landet man im Homescreen. Der obere Bereich im eBook Reader Sony Display zeigt Datum, Uhrzeit und Akkuleistung an. Dort befindet sich auch das WLAN-Symbol. Wenn man darauf klickt, werden Netzwerke der Umgebung durchsucht. Schließlich muss man nur das Richtige auswählen und die Zugangsdaten eingeben.

Im unteren Bereich vom eBook Reader Sony befinden sich 4 Knöpfe: Bücher, Reader Store, Periodika und Sammlungen. Die Bücher sind mit Buchtitel, Autor, Dateiname, Datum und zuletzt gelesen versehen. Periodika ist genau so aufgebaut, nur dass hier Zeitungen und Zeitschriften abgelegt werden. Wenn man eins der Bücher öffnet, kann man zu Beginn die Lesbarkeit verbessern, indem man die Schriftgröße und Schriftart anpasst.

Ebook Reader Sony – Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit ist je nach Benutzung relativ kurz. Das liegt insbesondere daran, dass die Funktion, jede Seite neu zu laden, extrem viel Energie frisst. So kann es passieren, dass der Akku bereits nach wenigen Stunden komplett aufgebraucht ist. Beschleunigt wird dies auch dadurch, das der eBook Reader Sony die Möglichkeiten bietet MP3s anzuhören und im Internet zu surfen.

Der eBook Test soll euch einen kleinen Einblick in die gängigen Formate geben. Ich habe für den kleinen eBook Test also mal ein wenig recherchiert und stelle euch nun ein paar Formate und ihre Eigenschaften vor. Schließlich kann nicht jeder Reader jedes Format lesen.

Also auf zum eBook Test!

6 Formate im eBook Test

Textdateien:

Dieses Format schneidet im eBook Test eher schlecht ab, da es lediglich den Text enthält ohne Formatierung oder Grafik. So können auch die wenigsten Reader Textdateien lesen.

HTML:

HTML ist die Sprache, mit der Webseiten gestaltet werden. Dabei handelt es sich um formatieren Text. Daher dient HTML häufig als Basis für bestimmte eBook-Formate wie Amazon Kindle oder Mobipocket. Das Seiten jedoch nicht ähnlich eines Buches gestaltet werden können, stellt ein Minus im eBook Test dar.

PDF-Dateien:

Die PDF-Datei ist von Adobe und im Netz sehr stark verbreitet. Das offene Format ist für fast jeden Reader lesbar, was im eBook Test ein klares Plus darstellt. Ein Minuspunkt im eBook Test: Das Format zeigt Seiten fast ausschließlich so, wie auf dem Blatt Papier. So ist das Format auf einem eBook-Reader Bildschirm eher schwer zu lesen.

AZW-Datei /Amazon Kindle:

Die AZW-Datei ist ein besonderes Dateiformat für den Reader Kindle und ähnelt stark das des Mobipocket, beinhaltet aber eine eigene Verschlüsselung (DRM). Das verzeichne ich als Minus im eBook Test, da es somit von anderen Readern nicht gelesen werden kann.

Mobipocket / .MOBI:

MOBI ist das eBook-Format der Amazon-Tochterfirma Mobipocket. Viele Plattformen bieten dazu den passenden eBook-Reader. Diverse Lesegeräte können unverschlüsselte – also DRMfreie-Mobi Dateien anzeigen.

EPUB:

EPUB ist ein offener Standard für eBooks und wird zur Zeit als vielversprechendes Format angesehen, das von vielen eBook-Readern wie zum Beispiel Sony Reader unterstützt wird.

Der eBook Test – Fazit

Textdateien sind für die meisten Reader ungeeignet und werden sich als Format sicher nicht durchsetzten. Das HTML-Format und PDF-Dateien sind unschön zu lesen und können nicht gut gelayoutet werden, was das Lesevergnügen einschränkt.

Es ist zu vermuten, dass in Zukunft wohl einige freie Standartformate wie das EPUB auf zunehmende Einigung treffen werden, wie mein kleiner eBook Test zeigt.

Der Ebook Reader Test soll dabei helfen, euch die Entscheidung für das richtige Lesegerät zu vereinfachen. Im eBook Reader Test möchte ich die geläufigsten Geräte miteinander vergleichen. Kriterien für den eBook Reader Test sind Aussehen, Format, Preis und Handeling. Daher habe ich mich speziell nach Berichten, die diese Kriterien enthalten für meinen eBook Reader Test umgesehen.

Ebook Reader Test Ergebnisse

Der Absolute Topreiter im eBook Reader Test ist der Amazon Kindle. Das E-Ink Display überzeugt durch eine hervorragende Auflösung, hohe Kontraste, kein Flimmern und kein Spiegeln in der Sonne. Das Gerät beweist eine sehr schnelle Arbeitsgeschwindigkeit. Die Akkulaufzeit kann sogar bis zu einem Monat anhalten, was sich als großes Pro im eBook Reader Test herausstellte. Es wird über einen USB-Kabel aufgeladen und ist nach sehr kurzer Zeit wieder voll. Das Design ist sehr modern und schlicht. Der Preis liegt im Schnitt auch nur bei 100€!

eBook Reader TestDer Sony PRS-T1 hatte lange Zeit die Vormachtstellung unter den eBook Lesegeräten. Doch stelle ich im eBooks Reader Test fest, dass es mittlerweile eine Menge Reader gibt, die ihm drohen den Rang abzulaufen. So stellt sich das Gerät im eBook Reader Test immer noch einer der Besten dar, schwächelt aber etwas gegenüber dem Kindle. Dennoch überzeugt das Gerät durch sein besonders leichtes und schlichtes Plastikgehäuse. Negativ fiel jedoch im eBook Reader Test auf, dass es glänzend ist und durch Reflexionen am Rand von Lesen ablenken kann. Das Dislpay in guter Auflösung ist nun auch mit Multi-Touch-Funktionen ausgestattet und erlaubt u.a. das Ranzoomen von Texten. Die Akkulaufzeit hängt stark von dem jeweiligen Benutzerverhalten ab, sodass der Akku auch schon nach wenigen Stunden verbraucht sein kann. Der Preis liegt bei ca.140€.

Ein Gerät, das im eBook Reader Test besonders schlecht abschneidet, ist der Thalia Oyo 2 (rund 120€). Leider beinhaltet das Lesegerät mehrere Macken. So kann das Display im Kontrast nicht ganz mit dem Sony-Reader mithalten, der Akku hat zwar bessere Leistung als der vom Thalia Oyo 2, hat dafür aber viel mehr Gewicht. Auch die Geschwindigkeit des Gerätes stellt sich im eBook Reader Test als etwas zu langsam heraus.

Bild1: HAMACHI! von Flickr

eBook BibliothekEine eBook-Bibliothek wäre für die meisten von uns ein absoluter Friedenbringer. Dank einer eBook Bibliothek hätte man nie vergriffene Bücher, Ausleihen per Knopfdruck und keine anstrengende Bücherschlepperei nach Hause. Insbesondere Studenten kennen die Problematik ohne eBook Bibliothek: Eine wichtige wissenschaftliche Arbeit steht an und bedeutende Werke sind bereits vergriffen. Das könnte mit einer gut ausgestatteten eBook Bibliothek ein für alle Male ein Ende nehmen. Leider sieht die Realität jedoch anders aus, da sich die eBook Bibliothek bisher noch nicht durchgesetzt hat. Zwar bieten viele Bibliotheken mittlerweile digitale Kopien von Büchern an, doch längst nicht ausreichend viele verschiedene Werke und meist auch nur als PDF zum Download auf den PC. Was könnten Gründe dafür sein, dass die eBook Bibliothek noch so dürftig vertreten ist?

Verlage scheuen die eBook Bibliothek

Den meisten Verlagen sträuben sich die Nackenhaare hoch, wenn sie das Wort eBook Bibliothek auch nur hören. Sie fürchten sich um den Verlust ihrer verkauften Auflagen durch eventuell grenzenloser Verbreitung, wenn sie sich einer eBook Bibliothek gegenüber öffnen würden. Die Verlage wissen einfach nicht, in welchem Format sie ihre Bücher einer eBook Bibliothek zur Verfügung stellen sollen.

Ebook Bibliothek braucht Lesegerät

eBook Bibliothek - BücherVielen Bibliotheken hierzulande verleihen keine eBook-Reader. Verantwortlich dafür ist wahrscheinlich die Tatsache, dass sich auf dem deutschen Mark bisher noch kein Lesegerät durchgesetzt hat. Vielleicht sollten wir uns in Deutschland mal ein Beispiel an den USA nehmen. Universitäten begeben sich in Pilotversuche, wie eBook-Reader bei den Usern ankommen und sich eventuell im Universitätsunterricht integrieren lassen. Ein Beispiel ist die Pensylvania State University, die mit Sony zusammenarbeitet, um die Geräte insbesondere für Nutzer wie Studenten zu optimieren. So spendete Sony der Universität insgesamt 100 eBook-Reader.

Die Vorteile, die sich mit Hilfe von Bibliotheken für eBooks ergeben, sind vielfältig. Nur fehlt es zum einen den Verlagen an Mut und zum anderen müssen die eBook-Reader für Vielnutzer erst noch perfektioniert werden. Dann dürfte der eBook Bibliothek nichts mehr im Wege stehen.

Foto1: dorena-wm von Flickr
Foto2: Bibliothek der Hochschule Zwickau von Flickr
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