Archiv für die Kategorie ‘ebook-Reader’

Der eBook Test soll euch einen kleinen Einblick in die gängigen Formate geben. Ich habe für den kleinen eBook Test also mal ein wenig recherchiert und stelle euch nun ein paar Formate und ihre Eigenschaften vor. Schließlich kann nicht jeder Reader jedes Format lesen.

Also auf zum eBook Test!

6 Formate im eBook Test

Textdateien:

Dieses Format schneidet im eBook Test eher schlecht ab, da es lediglich den Text enthält ohne Formatierung oder Grafik. So können auch die wenigsten Reader Textdateien lesen.

HTML:

HTML ist die Sprache, mit der Webseiten gestaltet werden. Dabei handelt es sich um formatieren Text. Daher dient HTML häufig als Basis für bestimmte eBook-Formate wie Amazon Kindle oder Mobipocket. Das Seiten jedoch nicht ähnlich eines Buches gestaltet werden können, stellt ein Minus im eBook Test dar.

PDF-Dateien:

Die PDF-Datei ist von Adobe und im Netz sehr stark verbreitet. Das offene Format ist für fast jeden Reader lesbar, was im eBook Test ein klares Plus darstellt. Ein Minuspunkt im eBook Test: Das Format zeigt Seiten fast ausschließlich so, wie auf dem Blatt Papier. So ist das Format auf einem eBook-Reader Bildschirm eher schwer zu lesen.

AZW-Datei /Amazon Kindle:

Die AZW-Datei ist ein besonderes Dateiformat für den Reader Kindle und ähnelt stark das des Mobipocket, beinhaltet aber eine eigene Verschlüsselung (DRM). Das verzeichne ich als Minus im eBook Test, da es somit von anderen Readern nicht gelesen werden kann.

Mobipocket / .MOBI:

MOBI ist das eBook-Format der Amazon-Tochterfirma Mobipocket. Viele Plattformen bieten dazu den passenden eBook-Reader. Diverse Lesegeräte können unverschlüsselte – also DRMfreie-Mobi Dateien anzeigen.

EPUB:

EPUB ist ein offener Standard für eBooks und wird zur Zeit als vielversprechendes Format angesehen, das von vielen eBook-Readern wie zum Beispiel Sony Reader unterstützt wird.

Der eBook Test – Fazit

Textdateien sind für die meisten Reader ungeeignet und werden sich als Format sicher nicht durchsetzten. Das HTML-Format und PDF-Dateien sind unschön zu lesen und können nicht gut gelayoutet werden, was das Lesevergnügen einschränkt.

Es ist zu vermuten, dass in Zukunft wohl einige freie Standartformate wie das EPUB auf zunehmende Einigung treffen werden, wie mein kleiner eBook Test zeigt.

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Der Ebook Reader Test soll dabei helfen, euch die Entscheidung für das richtige Lesegerät zu vereinfachen. Im eBook Reader Test möchte ich die geläufigsten Geräte miteinander vergleichen. Kriterien für den eBook Reader Test sind Aussehen, Format, Preis und Handeling. Daher habe ich mich speziell nach Berichten, die diese Kriterien enthalten für meinen eBook Reader Test umgesehen.

Ebook Reader Test Ergebnisse

Der Absolute Topreiter im eBook Reader Test ist der Amazon Kindle. Das E-Ink Display überzeugt durch eine hervorragende Auflösung, hohe Kontraste, kein Flimmern und kein Spiegeln in der Sonne. Das Gerät beweist eine sehr schnelle Arbeitsgeschwindigkeit. Die Akkulaufzeit kann sogar bis zu einem Monat anhalten, was sich als großes Pro im eBook Reader Test herausstellte. Es wird über einen USB-Kabel aufgeladen und ist nach sehr kurzer Zeit wieder voll. Das Design ist sehr modern und schlicht. Der Preis liegt im Schnitt auch nur bei 100€!

eBook Reader TestDer Sony PRS-T1 hatte lange Zeit die Vormachtstellung unter den eBook Lesegeräten. Doch stelle ich im eBooks Reader Test fest, dass es mittlerweile eine Menge Reader gibt, die ihm drohen den Rang abzulaufen. So stellt sich das Gerät im eBook Reader Test immer noch einer der Besten dar, schwächelt aber etwas gegenüber dem Kindle. Dennoch überzeugt das Gerät durch sein besonders leichtes und schlichtes Plastikgehäuse. Negativ fiel jedoch im eBook Reader Test auf, dass es glänzend ist und durch Reflexionen am Rand von Lesen ablenken kann. Das Dislpay in guter Auflösung ist nun auch mit Multi-Touch-Funktionen ausgestattet und erlaubt u.a. das Ranzoomen von Texten. Die Akkulaufzeit hängt stark von dem jeweiligen Benutzerverhalten ab, sodass der Akku auch schon nach wenigen Stunden verbraucht sein kann. Der Preis liegt bei ca.140€.

Ein Gerät, das im eBook Reader Test besonders schlecht abschneidet, ist der Thalia Oyo 2 (rund 120€). Leider beinhaltet das Lesegerät mehrere Macken. So kann das Display im Kontrast nicht ganz mit dem Sony-Reader mithalten, der Akku hat zwar bessere Leistung als der vom Thalia Oyo 2, hat dafür aber viel mehr Gewicht. Auch die Geschwindigkeit des Gerätes stellt sich im eBook Reader Test als etwas zu langsam heraus.

Bild1: HAMACHI! von Flickr
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eBook BibliothekEine eBook-Bibliothek wäre für die meisten von uns ein absoluter Friedenbringer. Dank einer eBook Bibliothek hätte man nie vergriffene Bücher, Ausleihen per Knopfdruck und keine anstrengende Bücherschlepperei nach Hause. Insbesondere Studenten kennen die Problematik ohne eBook Bibliothek: Eine wichtige wissenschaftliche Arbeit steht an und bedeutende Werke sind bereits vergriffen. Das könnte mit einer gut ausgestatteten eBook Bibliothek ein für alle Male ein Ende nehmen. Leider sieht die Realität jedoch anders aus, da sich die eBook Bibliothek bisher noch nicht durchgesetzt hat. Zwar bieten viele Bibliotheken mittlerweile digitale Kopien von Büchern an, doch längst nicht ausreichend viele verschiedene Werke und meist auch nur als PDF zum Download auf den PC. Was könnten Gründe dafür sein, dass die eBook Bibliothek noch so dürftig vertreten ist?

Verlage scheuen die eBook Bibliothek

Den meisten Verlagen sträuben sich die Nackenhaare hoch, wenn sie das Wort eBook Bibliothek auch nur hören. Sie fürchten sich um den Verlust ihrer verkauften Auflagen durch eventuell grenzenloser Verbreitung, wenn sie sich einer eBook Bibliothek gegenüber öffnen würden. Die Verlage wissen einfach nicht, in welchem Format sie ihre Bücher einer eBook Bibliothek zur Verfügung stellen sollen.

Ebook Bibliothek braucht Lesegerät

eBook Bibliothek - BücherVielen Bibliotheken hierzulande verleihen keine eBook-Reader. Verantwortlich dafür ist wahrscheinlich die Tatsache, dass sich auf dem deutschen Mark bisher noch kein Lesegerät durchgesetzt hat. Vielleicht sollten wir uns in Deutschland mal ein Beispiel an den USA nehmen. Universitäten begeben sich in Pilotversuche, wie eBook-Reader bei den Usern ankommen und sich eventuell im Universitätsunterricht integrieren lassen. Ein Beispiel ist die Pensylvania State University, die mit Sony zusammenarbeitet, um die Geräte insbesondere für Nutzer wie Studenten zu optimieren. So spendete Sony der Universität insgesamt 100 eBook-Reader.

Die Vorteile, die sich mit Hilfe von Bibliotheken für eBooks ergeben, sind vielfältig. Nur fehlt es zum einen den Verlagen an Mut und zum anderen müssen die eBook-Reader für Vielnutzer erst noch perfektioniert werden. Dann dürfte der eBook Bibliothek nichts mehr im Wege stehen.

Foto1: dorena-wm von Flickr
Foto2: Bibliothek der Hochschule Zwickau von Flickr
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Marktsättigung am Ebook-MarktIrgendwann wird eine Marktsättigung auch bei den Ebooks erreicht. Diese Schwelle wird früher oder später überschritten. In den USA scheint sie sich derzeit anzubahnen. In Deutschland sind die Ebooks momentan noch nicht so verbreitet, sodass hierzulande nicht von einer Marktsättigung auszugehen ist.

Situation in den USA

Augenscheinlich bahnt sich eine Marktsättigung auf dem Ebook-Markt in den USA an. Beispielsweise ist der Umsatz an Verkauf an Kindle seit August 2011 kontinuierlich gesunken. Besonders interessant sollen hingegen Länder wie Indien und Brasilien für die Verlage werden. Dort sind mittlerweile die Ebooks immer nachgefragter. Auch wenn vergleichsweise nur 2 Prozent der Inder bisher Ebooks gekauft haben, so muss diese Zahl in Relation zur Bevölkerungszahl in Milliardenhöhe gesehen werden. In Indien und Brasilien liegt anscheinend die Motivation ein Ebook zu kaufen höher als in Europa.

Verlage in den USA

Die Ebooks sind mittlerweile für die Verlage in den USA als Geldquelle sehr wichtig geworden. Gerade in der Weihnachtszeit hat sich dieses wieder besonders gezeigt. Aber nicht nur die Ebooks an sich, sondern auch die Ebook-Reader werden immer beliebter und haben unter vielen Marktsättigung am Ebook Markt eReaderWeihnachtsbäumen ihren Platz gefunden. So auch in Deutschland, wobei hier der Verkauf noch nicht so stark ausgeprägt ist, wie in den USA. Dort erschüttert momentan ein Streit des Gerichtshofes gegen Apple und mehrere andere Verlage die Presse.

Foto 1: friek_magazine von flickr
Foto 2: knuton von flickr
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Einen ebook-Reader ausleihen, noch dazu in einer Bibliothek? Diese Erfahrung durfte ich in meinem bisherigen Leben noch nicht machen. Aber vielleicht ist es bald so weit, dass ich einen ebook-Reader ausleihen kann. Dazu müssen die öffentlichen Bibliothek die Relavanz von elektronischen Büchern und Notwendigkeit des ebook-Reader Ausleihens erkennen, denn diese bieten für den Nutzer (fast) nur Vorteile.

Ebook Reader ausleihenVorteile beim ebook-Reader Ausleihen

Wenn ich die Möglichkeit hätte, in eine Bibilothek zu gehen und mir einen ebook-Reader ausleihen kann, würde ich das doch sofort tun. Es ist doch viel entspannter sich einen ebook-Reader auszuleihen und in aller Ruhe zu Hause neue ebooks aus der Bibilothek zu lesen. Ohne jegliche Störung und Bedrängen eines Verkäufers einfach das Gerät ausprobieren. Nach einigen Tagen kann ich den ausgeliehenen ebook-Reader wieder an die Bücherei zurückgeben und weiß, ob er meinen Vorstellungen entspricht oder nicht. Zudem ist das ebook-Reader Ausleihen für sozial-schwache Familien und deren Kinder besonders geeignet, da sie mitunter von neuen technologischen Entwicklung ausgeschlossen werden.

Einige beteiligte Bibliotheken zum ebook-Reader Ausleihen

Ich habe mich auf die Suche nach Bibliotheken gemacht, die heute schon das Ausleihen eines ebook-Readers ermöglichen und möchte euch eine erste beispielhafte Übersicht geben:

  • Zentralbibliothek der Stadtbibliothek Mannheim: Die OYO-Reader sind von der Kober und Thalia Buchhandelsgruppe gespendet worden. Die Leihe umfasst 14 Tage, eine Verlängerung ist leider nicht möglich. Die Leser müssen auch mindestens das 16. Lebensjahr vollendet haben. Auf dem Lesegerät befinden sich bereits die aktuelle SPIEGEL-Bestsellerliste sowie weitere vorinstallierte Leseproben und frei erhältiche ebooks. Es entstehen Kosten in Höhe von 2 Euro.
  • Stadtbibliothek Gelsenkirchen: Die Nutzer können aus dem Angebot an 3 Acer LumiRead und 1 Sony-Reader Pocket auswählen. Die Ausleihfrist beträgt genau 14 Tage. Es können jedoch nur Personen im Alter von mindestens 18 Jahren den ebook-Reader ausleihen. Auf den Geräten befinden sich bereits 75 Klassiker der Weltliteratur. Jedes Gerät befindet sich in einer Schutzhülle und wird inklusive Medienbox, Anleitung und USB-Kabel oder Netzstecker verliehen. Die Rückgabe des Gerätes muss wie die Ausleihe in der Stadtbibliothek erfolgen. Bei technische Problemen können sich die Nutzer an direkt an Mitarbeiter der Bibliothek oder an eine Hotline wenden.
  • Erfurter Bibliothek: Auch in Erfurt werden in Zukunft wohl ebook-Reader ausgeliehen werden können.

Voraussetzung der ebook-Reader-Ausleihe

Voraussetzung für die Ausleihe ist ein aktueller Leseausweis in der entsprechenden Bibliothek. Für die Mitgliedschaft werden jährlich Gebühren fällig. Jedoch sind auch Ermäßigungen möglich. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre erhalten meist kostenlos den notwenigen Ausweis. Das Lesegerät kann nicht wie die ebooks bei allen Bibilotheken verlängert werden. Hier gibt es mitunter Fristen, die beachtet werden müssen.

Die Unterstützung durch Sponsoren bei der Anschaffung elektronischer Lesegeräte zur Ausleihe ist erwünscht und für beide Seiten sinnvoll. Ich hoffe doch, dass in Zukunft immer mehr Büchereien das ebook-Reader Ausleihen ermöglichen.

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