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eBooks online kaufen gestaltet sich ziemlich einfach, da sie sich auch aus den neuen Medienverhalten der Menschen abgeleitet haben. Das Lesen von Zeitungen und Büchern in traditioneller Printform hat stark abgenommen und das Lesen in Blogs sowie eBooks hat zugenommen, also auch das eBooks online kaufen. Wer eBooks online kaufen will, stößt dabei auf ein enorm großes Angebot diverser Shops. Ich habe mal ein paar von ihnen unter die Lupe genommen und stelle euch drei ausgewählte vor, bei den ihr erfolgreich eBooks online kaufen sollten.
Bücher.de – eine solide Plattform für eBooks online kaufen
Der eBook Anbieter Bücher.de ist wohl einer der besten unter seines gleichen zum eBooks online kaufen. Der Shop begeisterte mich als erstes, weil die Seite eine gute Struktur hat, man sich demnach gut zurecht findet und sich nicht erst durch den Navigationsdschungel kämpfen muss. Ebooks online kaufen macht hier außerdem Spaß, weil man eine gute Auswahl in mehreren Genren zur Verfügung stehen hat. Zudem werden täglich aktuelle Zeitungsberichte geboten. Manche Werke sind auch schon für nur 3,99€ zu haben.
Ebooks online kaufen bei Apple iTunes
Apple iTunes bietet neben seiner großen Auswahl auch besonders viele Kundenrezensionen, die zur Orientierung und Kaufentscheidung beitragen können. Wer hier eBooks online kaufen möchte stoßt zudem auf eine große Benutzerfreundlichkeit. Unter den Angeboten schlummern vereinzelnd sogar ein paar eBooks für umsonst. Leider benötigt man in diesem Shop ein entsprechendes Lesegerät, was ich an diesem Portal kritisieren muss.
155 000 eBooks online kaufen bei Libri.de
Libri bietet das womöglich größte Sammelsurium an unterschiedlichen Werken an. Wer hier ein bestimmtes Buch sucht, wird höchstwahrscheinlich auch fündig. Zudem bietet der Shop regelmäßig Angebote an. Da lohnt sich doch das Stöbern! Zu bemängeln ist leider, dass die Navigation und der generelle Internetauftritt einige Schwachstellen hat. So brauch man ein wenig, um sich richtig zurecht zu finden und muss sich mit etwas schlecht gelayouteten Informationstexten rumschlagen.
Wen das aber nicht stört, sollte hier mit dem eBooks online kaufen relativ glücklich werden.
Englische eBooks sind eine tolle Sache und bieten auch einige Vorteile gegenüber deutschsprachige eBooks. Englische Ebooks sind nicht nur gut, um die eigenen Sprachkenntnisse aufzubessern, sondern auch meist viel eher erhältlich als deutsche eBooks, da viele Bestseller aus dem englischsprachigen Raum kommen und dort natürlich auch eher veröffentlicht werden. So erhält man bedeutende englische eBooks von Harry Potter, der Twilight-Saga oder Herr der Ringe oft viel eher. Da viele derzeit dominierende Formate aus den USA kommen, sind die englischen eBooks natürlich auch von diversen Redern in Deutschland lesbar. Ob EPUB-Format oder das Kindle-Format von Amazon, das ist in Bezug auf englische eBooks auf dem deutschen Markt gar kein Problem.
Effektives lernen durch englische eBooks
Englisch ist bekannter Weise eine Weltsprache und sollte heutzutage einfach jeder ausreichend bis gut beherrschen können. Englische eBooks bieten sich für das Erlernen der Sprache gut an. Es gibt eine Reihe von effektiven eBooks, die zum Einen oft umsonst sind und zum Anderen Englisch zu lernen sehr einfach gestalten. Vielen englische eBooks bieten die Möglichkeit, seine Grammatik- und Vokabelkenntnisse zu verbessern und das Hör- und Leseverständnis trainieren. Zudem bieten einige englische eBooks zum Lernen Tipps und Anregung was die Motivation, die Organisation und Konzentration fördern.
Projekt Gutenberg bietet englische eBooks mit Audio-Text-Kombination
Das Projekt Gutenberg bietet eine große und kostenlose Auswahl an eBooks. Neben den Textversionen gibt es bei einigen Werken auch eine Audio-Version. Das diese Vertonungen von Freiwilligen eingesprochen wurden, sind sie ebenfalls umsonst verfügbar. Die Kombination aus Text, Audio-Version und Übersetzung der Werke macht das Lernformen auf vielfältige Weise möglich. So kann man in erster Linie sein Hörverständnis schulen und bei schwer zu verstehenden Stellen, versuchen den Text als Stütze mitzuverfolgen. Sollte man weiterhin Verständnisschwierigkeiten haben, kann man auf die deutsche Übersetzung zurückgreifen. So gestaltet sich das Lernen durch englische eBooks wirklich sehr effektiv und kann seine sprachlichen Fähigkeiten in allen Bereichen ausbauen.
Ein eBook Shop sollte in erster Linie gute Werke für einen angemessenen Preis bereitstellen. Dazu kommt, dass der eBook Shop natürlich übersichtlich gestaltet sein muss. Hierzu gehört u.a. eine leichte Suchfunktion und eine kurze Beschreibung zum jeweiligen Werk. Besten Falls stellt der eBook Shop noch Rezessionsmöglichkeiten bereit. Ein I-Tüpfelchen wäre es noch, wenn der eBook Shop kleine Leseproben kostenlos zur Verfügung stellt. Diesbezüglich habe ich mir den Shop Beam‐eBooks.de herausgepickt und mal etwas genauer hingesehen.
Was der eBook Shop Beam-eBooks.de zu bieten hat
Die Struktur erscheint auf dem ersten Blick ziemlich übersichtlich. So findet man im eBook Shop an der linken Naviationsleiste unter Specials sofort neue Ebooks, Lesesoftware und sogar gratis eBooks. Darunter sind die Belletristik und Sachbuchliteratur detailliert aufgelistet. Letztlich findet man noch eine Einleitung für die Nutzung eines Kindle Readers und Infos über den eBook Shop sowie News, Forum etc. Neben der Navigation gibt der eBook Shop noch eine kurze Beschreibung, was man im Store alles so findet. So kann man schnell entscheiden, ob der eBook Shop das richtige für einen zu bieten hat. Das spricht klar für den Shop. Oben rechts findet man noch eine einfache Suchfunktion, wo man den Titel eines Buches eingeben kann. Die erste Enttäuschung kommt jedoch auf, sobald man diese Option nutzt. So fand der Shop nur wenige eBooks, die ich eingegeben hatte, obwohl es sich um bekannte Werke handelte.
Der eBook Shop bietet sehr informative Beschreibungen zu den Werken und ihren Verfassern. Wenn man sich einfach und kostenlos einloggt, hat man zudem die Möglichkeit, eine Kundenrezension abzugeben. Die eBooks selbst bestehen meist aus PDF-, EPUB- und Mobipocket-Format. Zudem hat man sogar die Möglichkeit eine Demoversion bzw. Leseprobe des Ebooks zu downloaden. Neben den Gratis Ebooks, bei denen es sich übrigens nicht gerade um herausragende oder neuere Werke handelt, besteht eine gute Auswahl an Ebooks angefangen bei 0,99€! Die Kaufabwicklung des eBook Shops überzeugt am Ende durch eine leichte Menüführung.
Der Ebook Reader Test soll dabei helfen, euch die Entscheidung für das richtige Lesegerät zu vereinfachen. Im eBook Reader Test möchte ich die geläufigsten Geräte miteinander vergleichen. Kriterien für den eBook Reader Test sind Aussehen, Format, Preis und Handeling. Daher habe ich mich speziell nach Berichten, die diese Kriterien enthalten für meinen eBook Reader Test umgesehen.
Ebook Reader Test Ergebnisse
Der Absolute Topreiter im eBook Reader Test ist der Amazon Kindle. Das E-Ink Display überzeugt durch eine hervorragende Auflösung, hohe Kontraste, kein Flimmern und kein Spiegeln in der Sonne. Das Gerät beweist eine sehr schnelle Arbeitsgeschwindigkeit. Die Akkulaufzeit kann sogar bis zu einem Monat anhalten, was sich als großes Pro im eBook Reader Test herausstellte. Es wird über einen USB-Kabel aufgeladen und ist nach sehr kurzer Zeit wieder voll. Das Design ist sehr modern und schlicht. Der Preis liegt im Schnitt auch nur bei 100€!
Der Sony PRS-T1 hatte lange Zeit die Vormachtstellung unter den eBook Lesegeräten. Doch stelle ich im eBooks Reader Test fest, dass es mittlerweile eine Menge Reader gibt, die ihm drohen den Rang abzulaufen. So stellt sich das Gerät im eBook Reader Test immer noch einer der Besten dar, schwächelt aber etwas gegenüber dem Kindle. Dennoch überzeugt das Gerät durch sein besonders leichtes und schlichtes Plastikgehäuse. Negativ fiel jedoch im eBook Reader Test auf, dass es glänzend ist und durch Reflexionen am Rand von Lesen ablenken kann. Das Dislpay in guter Auflösung ist nun auch mit Multi-Touch-Funktionen ausgestattet und erlaubt u.a. das Ranzoomen von Texten. Die Akkulaufzeit hängt stark von dem jeweiligen Benutzerverhalten ab, sodass der Akku auch schon nach wenigen Stunden verbraucht sein kann. Der Preis liegt bei ca.140€.
Ein Gerät, das im eBook Reader Test besonders schlecht abschneidet, ist der Thalia Oyo 2 (rund 120€). Leider beinhaltet das Lesegerät mehrere Macken. So kann das Display im Kontrast nicht ganz mit dem Sony-Reader mithalten, der Akku hat zwar bessere Leistung als der vom Thalia Oyo 2, hat dafür aber viel mehr Gewicht. Auch die Geschwindigkeit des Gerätes stellt sich im eBook Reader Test als etwas zu langsam heraus.
Bild1: HAMACHI! von FlickrEine noch recht neue Spielart der Publikation von Rezensionen ist die Literaturkritik im Internet. Sie führt in gewisser Weise ein Stiefmütterchen-Dasein, da Sie von Lesern einschlägiger Printmedien immer noch nicht ganz ernst genommen wird.
Verschiedene Online Portale für Literaturkritik
Es gibt Online Portale für Literaturkritik, in denen laienhafte Lesermeinungen wiedergegeben werden. Daraus haben sich recht ambitionierte Plattformen für Literaturkritik herausgebildet. Es gibt dort Autoren, die nicht mehr in den Printmedien tätig oder Freie Mitarbeiter sind. Sie veröffentlichen Literaturkritik, die schon in gedruckter Form erschienen ist, in Internet-Archiven. Die Artikel werden so über das Erscheinen in der gedruckten Form hinaus unentgeltlich der Öffentlichkeit zum Online lesen zugänglich gemacht. Es gibt außerdem sogenannte Meta-Portale. Diese werden teils von Hochschulen und teils von Suchmaschinen und auch auf private Initiative hin erstellt und listen Links zu bemerkenswerten Portalen für Literaturkritik auf.
Eine kritische Betrachtung der Literaturkritik im Internet
Vielen Profis aus dem Literaturbetrieb ist die Literaturkritik im Internet nicht fundiert genug. Es fehlt oft professionelles Grundwissen, um Bücher in einem kulturhistorischen oder aktuellen Kontext stellen zu können. Literaturkritik im Internet seien bloße Geschmacksurteile und völlig subjektiv. Das letzte Wort hat natürlich der Nutzer und es gibt keine Hinweise, dass die Online-Literaturkritik dem klassischen Feuilleton schaden kann.
Wie ist die funktioniert die Literaturkritik im Internet?
Die meisten Zeitungen, Zeitschriften und Magazine habe heutzutage auch eine Online-Redaktion. Dort werden Artikel oft schon vor der Drucklegung veröffentlicht. Die Autoren werden dafür in der Regel nicht gesondert honoriert. Diese Online-Ausgaben werden genau wie die Printausgaben von Werbebannern bzw. Werbeanzeigen finanziert. Wer Literaturkritiken älteren Datums online lesen will, muss dafür oft für das Abrufen der Artikel von Datenbanken bezahlen.
Wie finanziert sich die Literaturkritik im Internet?
Um die Kosten für die Portale Grenzen zu halten, werden sie oft mit Links zu Online-Buchhändlern versehen. Wenn ein Leser einen solchen Link anklickt und ein Buch kauft, bekommt der Inhaber des Portals für Literaturkritik einen geringen Prozentsatz vom veranschlagten Buchpreis.
Foto: flickr, avatar-1
Ostern steht vor der Tür und wir Leser sind wieder auf der Suche nach spannender Lektüre für die Feiertage. Aber welche Bücher aus den vielen Neuerscheinungen, die monatlich den Markt überfluten, soll man denn lesen? Nimmt man nur die großen Werbemaßnahmen der führenden Verlage wahr, entgeht einem vielleicht ein Geheimtipp oder aber das gelungene Debüt eines Erstautoren. Der Lesegeschmack und die Büchervorlieben sind so vielseitig wie das Programm deutscher Verlage. Da kommt ein neues Bücherportal gerade recht.

Bequem nach Neuerscheinungen suchen
Neuebuecher.de ist ein neues Portal des Börsenvereins deutscher Buchhändler und ermöglicht Lesern die private Suche nach aktuellen Neuerscheinungen. Verzeichnet werden im Portal alle Neuerscheinungen der letzten und kommenden drei Monate sowie die aktuellen neuen Bücher der Verlage. Wer sich registriert, darf im Verzeichnis Lieferbarer Bücher nach neuen und aktuellen Büchern suchen. Der Vorteil dieses Portals ist, dass es ohne störende Werbung auskommt und selbst Anzeigen für Bücher sachlich gestaltet sind und die Büchersuche nicht beeinträchtigen. Man kann das eigene Profil mit den Lieblingsthemen bestücken und bekommt genau solche Bücherempfehlungen präsentiert, die zum eigenen Büchergeschmack passen.
Durch eine erweiterte und detaillierte Suchfunktion kann man nach bestimmten Kategorien sortieren und damit die Suche nach Autor, Verlag, Thema, Erscheinungszeitraum oder Titel eingrenzen. Auch Ebooks und Nonbooks werden vom Verzeichnis aufgelistet, so dass man den gesamten aktuellen Markt im Überblick hat und sicher sein kann, keine Neuerscheinung zu verpassen. Laut einer ersten Umfrage von börsenblatt.net nutzen 65 % der User das Portal für die private Suche. Die beliebteste und wohl auch umfangreichste Kategorie ist dabei Belletristik, gefolgt von Kinder- und Jugendbuch oder Sachbuch. Da das Portal erst seit wenigen Monaten online ist, kann sich da noch einiges entwickeln.
Auch für Blogger interessant
Das Schöne und Praktische am Portal ist die einfache Navigation und die übersichtliche Auflistung der Bücher. Man kann Bücher markieren, empfehlen oder auf einem Merkzettel speichern. Für Blog-Redakteure und Blogger besonders interessant ist die Möglichkeit, kostenlos ein passendes Widget auf dem eigenen Blog zu integrieren, dass zum Beispiel alle Neuerscheinungen aus der Kategorie Belletristik anzeigt. Dieses Widget kann man sich direkt bei neuebuecher.de herunterladen, und nach der Anpassung an das Blog-Layout auf den eigenen Blog holen. Vielleicht werdet ihr hier schon bald eine Box finden, die aktuelle Neuerscheinungen vorstellen wird. Ich sollte das mal ausprobieren, weil ein solches Widget ein toller Service für die Leser von BOL werden könnte.
*Bildquelle: second-hand-buchladen von Reto Eugster via aboutpixel.de
The European Library ist ein kostenfreies Internetportal, das den Zugang zu den Ressourcen der 48 Nationalbibliotheken Europas ermöglicht. Den Grundstein für dieses Portal legte das von der EU teilfinanzierte TEL-Projekt, das herausfinden sollte, ob und wie ein zentraler Zugriff auf alle Nationalbibliotheken der CENL möglich wäre. Nach erfolgreichem Abschluss, startete man 2005 die virtuelle europäische Bibliothek.
Zu den Vollmitgliedern der European Library gehören die Nationalbibliotheken von Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien (Florenz und Rom), Irland, Island, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Russland-Moskau, Schweden, Schweiz, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Zypern.
Die Bibliotheken dieser Länder sind bereits voll integriert, weitere 16 Nationalbibliotheken folgen.
Nun ging schließlich, mit Unterstützung von “Europas digitaler Bibliothek” Europeana, die Online-Ausstellung Reading Europe: European culture through the book an den Start und stellt auf ihrer Seite ca. 1000 der interessantesten Bücher Europas aus. Die Palette reicht von englischen Bestsellern des 18. Jahrhunderts bis zu mittelalterlichen Kochbüchern und gibt den Besuchern die Möglichkeit diese Meisterwerke der Buchkunst interaktiv und gebührenfrei zu erkunden. Die Sammlung wird ständig erweitert.
Die Bücher sind in verschiedenen Sprachen geschrieben, es finden sich u. a. auch handschriftliche Aufzeichnungen und erste Editionen unter den Büchern bei Reading Europe. Leider konnte man sich auf kein einheitliches Anzeigeformat einigen, manche Bücher sind derzeit nur als Cover im jpg-Format, andere als kompletter Scan – ebenfalls im ladezeitenunfreundlichen JPG-Format – einsehbar. Außerdem bekommt man einige Bücher als PDF zu lesen. Dieses Format-Wirrwar schmälert den guten Eindruck des Projekts ein wenig. Aber Startschwierigkeiten kennen wir schon von Europeana.
Jedes Buch ist mit Hintergrundinformation bestückt, die dem Besucher Einblick in die Entstehung von berühmten Klassikern, wie z. B. Don Quixote von Cervantes (in Spanisch) und Der Idiot von Fyodor Dostojewski (in Russisch), geben.
Die virtuelle Bibliothek lässt sich mithilfe der Suchfunktion erkunden oder aber nach verschiedenen Tags oder Kriterien (Land, Thematik, Sprache oder Zeit) durchstöbern.
Die Ausstellung lässt den Besucher diese Meisterwerke hautnah und interaktiv erleben. Die Bücher stammen aus den Sammlungen von 23 europäischen Nationalbibliotheken und sind in verschiedenen Sprachen – von Albanisch bis Jiddisch – geschrieben, darunter auch Handschriften und erste Editionen.
Zu jedem Buch gibt es Hintergrundinformation, die dem Besucher Einblick gibt in die Werdegeschichte von berühmten Klassikern. So zeigt Reading Europe zum Beispiel die erste Edition des Don Quixote von Cervantes (in Spanisch) und Der Idiot von Fyodor Dostojewski (in Russisch).
In Europeana finden Besucher zusätzliche Information über die Autoren, die in “Reading Europe: European culture through the book” vorgestellt werden. So sind nicht nur andere ihrer Werke zugänglich, sondern auch die ihrer Zeitgenossen..Mit einer einzigen Suchanfrage erschließen sich tausende von digitalisierte Texten sowie anderes kulturelles Material aus Europas Bibliotheken, Archiven und Museums.
Europeana entstand aus einer früheren Inititiative, The European Library. Beide Organisationen haben ihr unterkommen in der Koninklijke Bibliotheek, die niederländische Nationalbibliothek. Nach der erfolgreichen Implementierung eines multilingualen Portals durch The European Library, initiierte CENL auf Wunsch der Europäischen Kommission das Europeana Projekt. Alle Sammlungen europäischer National- und Universitätsbibliotheken, die durch The European Library zusammengebracht werden, sind auch in Europeana sichtbar.
Hier geht es zum Portal “Reading Europe: European culture through the book”.
Und hier geht es zur deutschsprachigen Version der European Library.
Viel Spaß beim Online-Lesen!
Dörte hat einen wirklich miesen Spitznamen, besonders weil Dörte männlich ist. Aber eigentlich passt dieser hervorragend zu seinem verkorksten Leben.
Kein Job, kein Antrieb, einen Mitbewohner, der auch keine Hilfe darstellt, aber dafür eine ganze Menge Chaos.
Das alles könnte man ja noch mit Lethargie überspielen, aber dann soll Dörte in Hartz IV eingestuft werden. Also muss ein dritter Mitbewohner her.
Darauf schalten Dörte und sein Mitbewohner und Namensgeber Mick eine Zeitungsanzeige, den Auslöser für den längst überfälligen Umbruch in Dörtes Alltagstrott.
Zufällig stieß ich in den Weiten meiner Timeline auf den Account von @DoertesWelt. Eine schlichte Aufmachung, die scheinbar sehr stark vom “Kleinen Prinz” inspiriert wurde, lenkt die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche:
Das Buch im Blog.
Kein großer Community-/Mitmachkram, keine Werbung für das Buch bei Amazon. Hier wird sich auf das Essenzielle beschränkt, was ich als sehr lobenswert hervorheben möchte.
Die Navigation durch die Kapitel könnte noch einfacher und intuitiver gestaltet werden, das Anwählen der Kapitel über eine einzige Übersichtsseite hätte man über eine Seitenleisten-Navigation oder “nächstes Kapitel”-Links am Ende der Seite lösen können.
Auch wenn ich gerade die Beschränkung auf die reine Textpräsentation lobte, empfände ich Illustrationen für die Kapitel als willkommene Auflockerung.
Außerdem würde ich mir eine kurze Bio des Autors/der Autoren wünschen. Aber dazu hat jeder Leser seine eigene Meinung.
Die Lesbarkeit der Texte liegt im gesunden Mittelmaß, also nichts zu beanstanden oder als besonders lobenswert hervorzuheben.
Die Druckfunktion funktionierte bei mir leider nicht. Die Möglichkeit, das Buch oder einzelne Kapitel des Buches als PDF zum Download anzubieten, wäre (trotz iPad & Co.) wünschenswert.
Soviel zu Form und zum Design.
Die Geschichte selbst eignet sich wunderbar zum “Nebenherlesen”. Die Sprache ist frisch, eingängig und nicht überfordernd anspruchsvoll. Die Geschichte fließt mit einer angenehmen Leichtigkeit dahin und am Ende des Kapitels fühlt man sich gut unterhalten und freut sich auf die nächste kleine Geschichte, die sich in den großen Kontext einbettet.
Der Humor entsteht meist durch die Situation und weniger durch besonders kreative Wortwahl …
Ach, wisst ihr was?!
Quelle Grafik: Screenshot Homepage

