Klassiker online lesen kann man immer häufiger. Neben den Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt, ist immer mehr klassische Literatur in dem eBook-Format erhältlich. Zudem steigt die Zahl der Buchzusammenfassungen, Rezensionen und Kritiken im Internet stetig mehr an. Nicht umsonst spezialisieren sich viele BlogbetreiberInnen -übrigens auffallend mehr Frauen als Männer – zunehmend mehr auf das Schreiben und Kritisieren von jeglicher Literatur. Besonders beliebt sind Fantasy- und Jugendromane in die Richtung von Harry Potter, der Tintenherztrilogie und Twilight. Doch warum reicht uns die herkömmliche Art und Weise Bücher zu lesen nicht mehr aus? Wie entstand eigentlich die Idee des Klassiker online Lesens?

Klassiker online lesen/ Als Spiegel unseres Lebensstils

Es gibt viele Gründe dafür, dass viele das Klassiker online lesen dem traditionellen ‘in die Buchhandlung oder in die Bibliothek zu gehen’ bevorzugen. Unsere moderne Welt ist schnelllebig, hektisch und das Motto von vielen Menschen der westlichen Welt ist: „Zeit ist Geld“. Die großen Unternehmen leben das Motto seit Beginn der Globalisierung vor und mittlerweile spiegelt es sich sogar in immer mehr alltäglichen Dingen wieder. Sei es in der Einführung des Bachelorsystems, in dem der Stoff der vorher in der doppelten Zeit gelehrt wurde, jetzt in der Hälfte der Zeit geschafft werden muss, oder in der Verkürzung der Abiturzeit von 13 auf 12 Jahre. Alles muss besser, schneller und weniger zeitaufwendig sein. Da wundert es niemanden mehr, warum ‘das Burn-out’ oder auch als Depressionen bekannt, mittlerweile als Volkskrankheit gilt.

Klassiker online lesen/ Fazit
Dadurch, dass man heutzutage immer mehr Bücher online lesen kann, indem man sich seine Lieblingsliteratur als eBook herunterlädt, sie auf Google Books findet, oder auf Blogs herumstöbert, spart man also Zeit und sogar auch Geld. Klassiker online lesen zu können, ist demnach lediglich ein Stückchen des Spiegels unserer Gesellschaft, denn es ist ein Hilfsmittel um Zeit zu sparen. Vergisst man jedoch den Gedanken dahinter, warum es das Klassiker online lesen gibt, ist es äußerst praktisch und es spricht überhaupt nichts dagegen.

Bildquellen: Tom Murphy VII; David Kennedy; Wikimedia Commons

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