Flatrates und der eBook-MarktWerden sich Flatrates auf dem eBook-Markt durchsetzten? Im Internet gibt es nicht nur Online-Stores zum Kauf von eBooks, sondern es existieren teilweise Anbieter, die für eine monatliche Gebühr eine Flatrate von eBooks ermöglichen. Momentan ist das Angebot noch nicht sehr groß. Aber in Zukunft wird das Flatrate-Downloaden jedoch auch im eBook-Bereich weiter an Bedeutung gewinnen.

Alte Geschäftsmodell: Preise für eBooks günstiger

Im Durchschnitt sind die Preise für eBooks im Vergleich zu Hardcovern um die 20 Prozent günstiger. Durch den Download des eBooks erwirbt der Käufer bestimmte Nutzungsrechte und das Eigentumsrecht an das eBook. Dieses Recht wird jedoch durch das DRM (Digital Rights Management) stark eingeschränkt. Dies bedeutet, dass das Verwenden des eBooks einigen Restriktionen unterworfen ist. Beispielsweise ist es verboten, das eBook auf mehreren eBook-Readern zu speichern oder zu verteilen.

Neue Geschäftsmodell: Flatrates

Flatrates und der eBook-Markt eReaderHierbei handelt es sich um ein Leihmodell. Gegen ein entsprechende Flatrate erhält der Nutzer einen uneingeschränkten Zugang zu den eBooks. Jedoch besitzt er das Buch zu keinem Zeitpunkt, sondern erhält nur Leihrechte. Gerade die Kunden, die schon sehr lange nach eBooks nachfragen und vielleicht bisher auf illegale Angebote zurückgegriffen haben, lassen sich durch dieses Geschäftsmodell gewinnen. Andererseits könnten die Verlage an Marktmacht verlieren, da ihre Bücher nicht länger in den „normalen“ Stores gekauft werden. Auch ist die Frage, inwieweit die Autoren und Autorinnen an den Gewinnen aus den Flatrates beteiligt werden.

Flatsrate für eBooks sind ein interessante Möglichkeit. Die Verlage müssen sich überlegen, was der Verkauf im Vergleich zur Ausleihe besonders auszeichnet und welchen Anreiz für die Kunden gesetzt werden soll.

Foto 1:  Steve A Johnson von flickr
Foto 2: jjgod von flickr

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