Eine noch recht neue Spielart der Publikation von Rezensionen ist die Literaturkritik im Internet. Sie führt in gewisser Weise ein Stiefmütterchen-Dasein, da Sie von Lesern einschlägiger Printmedien immer noch nicht ganz ernst genommen wird.

Verschiedene Online Portale für Literaturkritik

LiteraturkritikEs gibt Online Portale für Literaturkritik, in denen laienhafte Lesermeinungen wiedergegeben werden. Daraus haben sich recht ambitionierte Plattformen für Literaturkritik herausgebildet. Es gibt dort Autoren, die nicht mehr in den Printmedien tätig oder Freie Mitarbeiter sind. Sie veröffentlichen Literaturkritik, die schon in gedruckter Form erschienen ist, in Internet-Archiven. Die Artikel werden so über das Erscheinen in der gedruckten Form hinaus unentgeltlich der Öffentlichkeit zum Online lesen zugänglich gemacht. Es gibt außerdem sogenannte Meta-Portale. Diese werden teils von Hochschulen und teils von Suchmaschinen und auch auf private Initiative hin erstellt und listen Links zu bemerkenswerten Portalen für Literaturkritik auf.

Eine kritische Betrachtung der Literaturkritik im Internet

Vielen Profis aus dem Literaturbetrieb ist die Literaturkritik im Internet nicht fundiert genug. Es fehlt oft professionelles Grundwissen, um Bücher in einem kulturhistorischen oder aktuellen Kontext stellen zu können. Literaturkritik im Internet seien bloße Geschmacksurteile und völlig subjektiv. Das letzte Wort hat natürlich der Nutzer und es gibt keine Hinweise, dass die Online-Literaturkritik dem klassischen Feuilleton schaden kann.

Wie ist die funktioniert die Literaturkritik im Internet?

Die meisten Zeitungen, Zeitschriften und Magazine habe heutzutage auch eine Online-Redaktion. Dort werden Artikel oft schon vor der Drucklegung veröffentlicht. Die Autoren werden dafür in der Regel nicht gesondert honoriert. Diese Online-Ausgaben werden genau wie die Printausgaben von Werbebannern bzw. Werbeanzeigen finanziert. Wer Literaturkritiken älteren Datums online lesen will, muss dafür oft für das Abrufen der Artikel von Datenbanken bezahlen.

Wie finanziert sich die Literaturkritik im Internet?

Um die Kosten für die Portale Grenzen zu halten, werden sie oft mit Links zu Online-Buchhändlern versehen. Wenn ein Leser einen solchen Link anklickt und ein Buch kauft, bekommt der Inhaber des Portals für Literaturkritik einen geringen Prozentsatz vom veranschlagten Buchpreis.

Foto: flickr, avatar-1

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