Aufsätze online lesen im Portal „Leibniz Publik“

Online lesen kann dabei helfen sich zu bilden oder Arbeiten für Schule, Universität oder Beruf mit ausreichendem und tiefgehendem Wissen zu hinterlegen.
Um genau das zu ermöglichen gibt es ein neues Protal, in dem man die Veröffentlichungen vieler Wissenschaftler kostenlos online lesen kann. Auf www.leibniz-publik.de wird die Welt der Wissenschaft für jeden zugänglich. Anfang diesen Monats wurde die Website freigeschaltet.
Ich selbst habe mich schon davon überzeugt: kostenloses online lesen kann man auch auf (sehr) hohem Niveau. Auch wenn nicht alle Texte, wie zum Beipsiel wissenschaftliche Abhandlungen in englisch, interessant für mich sind habe ich auch einiges (online) lesenswertes gefunden.

Ausgezeichnete Texte online lesen

Alle Texte, die man in dem Portal finden und online lesen kann, wurden von Trägern des Leipnizpreises verfasst. Der Leipnizpreis, eigentlich Förderpreis für deutsche Wissenschaftler im Gottfried-Wilhelm-Leipniz Programm, wird seid 1986 jährlich an einen in Deutschland arbeitenden Wissenschaftler übergeben. Bisher gibt es über 300 Träger dieses Preises und die Texte von über 130 Wissenschaftlern kann man nun online lesen oder als PDF herunterladen. So gibt es schon 300 Texte zum online Lesen, obwohl der öffentliche Zugang zum Portal erst wenige Tage möglich ist.

Bereitstellung der Texte zum online Lesen

Mit der Aktion „Cream of Science für Deutschland“ wurden die Leipnizpreisträger gefragt, ob sie dazu bereit wären ihre Texte zum online Lesen anzubieten. Viele Wissenschaftler stimmten zu, jedoch nicht alle Verlage waren von der öffentlichen Zugänglichkeit der Schriftstücke begeistert. Aus diesem Grund sind von einigen Verlagen bis zu zehn Texte zu finden, von anderen nur ein paar Seiten. Wieder andere Autoren sind gar nicht vertreten.

Ich denke das Portal Leipniz Publik ist eine geniale Neuerung für alle, die selbst eine Wissenschaftliche Arbeit schreiben oder beruflich mit solchen Arbeiten in Kontakt kommen. Wer gerne leichte Kost online lesen will, dem wird die Internetseite weniger gefallen. Trotzdem danke an die Deutsche Forschungsgemeinschaft für mehr Material zum online Lesen!

Bild: flickr, gl0ri

1 Kommentar zu “Aufsätze und Bücher online Lesen”

  • Bernd Dürer sagt:

    Seit das Photographieren praktisch nichts mehr kostet, ist die statistische Qualität des Einzelbildes dramatisch abgefallen. So geht es auch dem Text – in Ansätzen bereits heute, die Zukunft wird schlimm werden. Theoretisch ist Nachschlagen bei Wikipedia dramatisch schneller und billiger als der gleiche Vorgang mit Buch. Die Rechnung geht aber sehr häufig gar nicht auf.

    Lehrer können ein Lied davon singen, was mit kostenlosen Texten aus dem Internet geschieht. Kopiert heißt noch lange nicht kapiert.
    Texte, die leicht verfügbar und schnell aktualisierbar sind, können durchaus Sinn machen, nämlich dann, wenn es Käufer gibt, die über ihre Kaufentscheidung die Qualität beeinflussen.

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