Archiv für August 2011

Immer mehr Online-Bibliotheken

Online-Bibliotheken findet man inzwischen immer häufiger und sie unterstützen das Phänomen des Online-Lesens. Seit es iPad, Kindle und jede Menge anderer digitaler Lesegeräte gibt, wird auch das Prinzip der Online-Bibliothek und der digitalen Ausleihe immer populärer.
Aus diesem Grund haben nicht mehr nur große Büchereien ein Online-Bibliotheksangebot. Auch kleinere Bibliotheken kooperieren miteinander, um gemeinsam das Internet zu erobern.
Seit neustem arbeiten auch Mannheim, Ludwigshafen und Speyer zusammen und bilden auf metropolbib.de eine Online-Bibliothek.

30 Tage ausleihen in der Online-Bibliothek

Zeitungen, Zeitschriften, Bücher, Hörbücher und Filme. All das bietet die neue Online-Bibliothek an. Ganz bequem kann man 30 Tage lang sehen, hören und online lesen, soviel man will und wo man will. Ganz einfach auf jedem portablen Gerät.
Es soll endlich auch die Bücherei an das neue Nutzungsverhalten der Menschen und den steigenden Gebrauch elektronischer Medien angepasst werden.

Die Online-Bibliothek wächst weiter
E-Book-Reader
Um das Angebot an E-Books und Co vergrößern zu können, soll die Online-Bibliothek noch weiter wachsen. Immer mehr Menschen aus den verschiedensten Regionen sollen die Möglichkeit zur Online-Ausleihe bekommen und verstärkt digitale Medien nutzen können. Zum einen bringt dies Vorteile für die Bibliotheken, die auch im digitalen Zeitalter nicht in Vergessenheit geraten – zum anderen ist es eine Möglichkeit das Lesen zu fördern.

Vermutlich wird die Online-Bibliothek und die Online-Lesergemeinde in den nächsten Jahren noch weiter wachsen und immer mehr Städte werden unsere E-Book-Reader und Tablet PCs mit Lesematerial versorgen.

Bild: flickr, s. bär

Warum eigentlich online Lesen?
Diese eigentlich ganz banale Frage ist mir neulich durch den Kopf gegangen. Dieser Blog beschäftigt sich mit allen möglichen Themen rund ums online lesen, aber noch nie habe ich angezweifelt, wieso online lesen gut ist und was das online Lesen vom ganz normalen Lesen unterscheidet.

Vorteile vom online lesen

Die Vorteile des online Lesens kann man meiner Meinung nach von zwei Seiten aus betrachten. Zum einen aus der Sicht der Leser selbst und zum anderen aus der Sicht derjenigen, die für die Veröffentlichung der online Texte verantwortlich sind.
Für die Leser sind mir schnell so einige positive Punkte eingefallen:

  • online lesen erspart den Gang zum Buchhändler und man kann ohne Verzögerung, 24/7 an ein Buch kommen
  • oft kann man auch kostenlos online lesen
  • wer online liest, braucht nicht viel Platz für Bücherregale
  • online Bücher werden nicht alt, dreckig oder unleserlich
  • mit Hilfe von nur einem winzigen USB-Stick kann man hunderte Bücher mit sich herumtragen
  • dank Computer oder E-Reader ist online lesen überall möglich

Doch was bringt immer mehr Autoren und Verlage dazu, Manuskripte nicht nur in Buchform, sondern auch online anzubieten? Da ich mich schon längere Zeit mit Verlagen beschäftige habe und ungefähr weiß, wie so ein Verlag aufgebaut ist und arbeitet, will ich die meiner Meinung nach wichtigsten Vorteile auch kurz auflisten:

  • online Lesen ist gerade „modern“, den Hype zu nutzen, kann Leserzahlen erhöhen, da man eine ganz neue Zielgruppe ansprechen kann
  • online Veröffentlichungen sind günstiger und schneller beim Leser, da Druckkosten gespart werden, kein Lager nötig ist, in dem die Bücher auf Käufer warten und das Buch direkt nach Fertigstellung verkauft werden kann
  • wer dem eigenen Buch eine größere Chance geben will, der kann auch problemlos und ohne Zusatzkosten Proben zum online Lesen veröffentlichen, die neue Leser zum Kauf  anregen
  • der online Buchmarkt ist noch nicht sehr alt, er wird sich noch weiterentwickeln und wahrscheinlich wachsen. Wer als Autor so früh wie möglich auf den Zug aufspringt, hat gute Karten (auch in Zukunft)
  • online Lesende können Autoren per Kommentar ein direktes Feedback geben, was dem Autor die Möglichkeit gibt, gleich zu erfahren, was die Leserschaft denkt oder sogar das nächste Manuskript direkt an Leserwünsche anzupassen
  • für jeden Autor, dem sein Werk sehr am Herzen liegt, bringt das online Lesen durch seine weiten Verbreitungsmöglichkeiten den Vorteil, die Botschaft des Textes einem großen Publikum unterbreiten zu können

Vorteile gibt es beim online Lesen also für alle Beteiligten.

Nachteile vom online lesen

Das gedruckte Buch wird aber nicht gänzlich verschwinden, da das online Lesen schlichtweg etwas ganz anderes ist, als das echte Lesen.
Ein gedrucktes Buch kann ein ganz bestimmtes Gefühl auslösen, gerade wenn es alt und abgenutzt ist. Wenn mir mein Buch herunterfällt ist das egal, wenn der Reader fällt, kann das im Unglück enden.
Und auch wenn es schneller geht, an online Lesematerial zu kommen, so wird der staubige Geruch und das schummerige Licht in einer klitzekleinen Buchhandlung immer ein ganz besonderes Erlebnis bleiben. Ein „echtes“ Buch kann eine richtige Herzensangelegenheit sein.

Mein online lesen Fazit

Zusammenfassend denke ich, dass online Lesen durchaus eine Berechtigung hat und viele zusätzliche, neue Möglichkeiten mit sich bringt. Trotzdem wird das Buch, wie wir es kennen, nicht verschwinden, da es etwas ganz besonderes ist.

Wenn ihr eine andere Meinung habt oder mehr Ideen für Vor- oder Nachteile, dann könnt ihr gern kommentieren, was ihr zum online Lesen zu sagen habt!
Eure Bücher-online-lesen Redaktion

Vor drei Tagen, am 22.August 2011, ist der Humorist, Schauspieler und Karikaturist Bernhard Victor Christoph-Carl von Bülow verstorben. Von Bülow, mit Künstlernamen Loriot, war schon seit der 1950er in vielfältiger Weise in Deutschland tätig. Sei es im Fernsehen, Theater oder in der Literatur.

Anlässlich seines Todes möchte ich dazu aufrufen, die wirklich guten und witzigen Geschichten nicht zu vergessen, sondern Euch zum Loriot online lesen, hören oder sehen anregen.

Loriot online lesen

Das man viele Sketche des Künstlers bei Youtube finden kann, wissen viele. Auch Audio-Aufnahmen sind schnell bei Google zu finden. Beides ist fantastisch anzuhören und anzusehen, doch gibt es auch eine Möglichkeit zum Loriot online Lesen?

Genau das habe ich versucht herauszufinden, da ich selbst ein großer Fan der witzigen und scharfsinnigen literarischen Werke von Bülows bin. Im Kindle Store kann man schnell und ohne Umwege Loriot online lesen. Dank Neuerungen von Apple können den Kindle Shop nun zum Glück noch viele mehr nutzen, denn eine App macht es möglich auch mit dem iPhone oder Mac den Shop zu besuchen.
Viele weitere Wege zum Loriot online Lesen konnte ich leider nicht finden, was ich recht erstaunlich fand, da Loriot seit Jahren eine Koryphäe seines Gebiets ist.

Wenn jemand weiß, wo man noch Loriot online lesen kann, würde ich mich sehr über Tipps freuen.

 

Danke Loriot, für die vielen lustigen Stunden,

die Bücher-online-lesen Redaktion

Online-Bibliotheken – Bücher per Mausklick

Immer mehr deutsche Büchereien nutzen neue Technologien: Online-Bibliotheken sind im Kommen. Vor ungefähr drei Jahren haben vier große deutsche Bibliotheken den ersten Schritt Richtung Online-Bibliothek gewagt und Bücher zum online Lesen freigestellt. Erstmals war es möglich von Servern digitale Inhalte herunterzuladen und sie anschließend zu lesen, anzuhören oder anzusehen. Seitdem gibt es immer mehr Online-Bibliotheken.
Das kostenlose online Lesen wurde mit diesem Schritt um einiges erleichtert, denn auch in Online-Bibliotheken fallen keine Kosten an, abgesehen für den Leseausweis.

Vorteile der Online-Bibliothek

Freunde des Online-Lesens (und der Online-Bibliotheken) wissen um die Vorteile, die entstehen, wenn man Bücher nicht nur im Papier-Format, sondern auch als digitale Datei besitzt. Man kann jederzeit mehrere Bücher bei sich tragen, ohne dass die Tasche zu voll wird, Textteile können markiert oder kopiert werden, ohne gleich das ganze Buch unleserlich zu machen, und dank der E-Book-Reader, Smartphones und Tablet PCs ist der Zugriff überall möglich. Zusätzlich hat die Online-Bibliothek noch einige entscheidende, positive Merkmale. Man braucht sich an keine Bücherei-Öffnungszeiten zu halten, die Suche nach dem richtigen Regal wird unnötig und man muss, dank der Online-Bibliothek, keine schweren Bücher hin- und herschleppen.

Wie funktionieren Online-Bibliotheken

Früher war es, wenn überhaupt, oft nur möglich per Computer Bücher vorzubestellen oder die Ausleihe zu verlängern. Das Prinzip der Online-Bibliotheken ist es, nicht nur Kataloge oder Inhaltsverzeichnisse den Lesern auch im Internet bereit zu stellen, sondern ganze Bücher durch einen Mausklick zu verleihen. Das heißt alle möglichen Bücher, Hörbücher und Filme werden eingescannt und auf Servern gelagert. Nach Bestellung eines Buches beginnt die Ausleihfrist, da das digitale Medium damit für den Leser sofort verfügbar ist. In diesem Zeitpunkt ist das Buch problemlos lesbar. Sobald die Frist abgelaufen ist, wird die Datei jedoch automatisch unleserlich.

Wer also schnell an kostenlose Bücher kommen will, der sollte sich umhören, ob es vielleicht auch in der eigenen Stadt oder Region eine Online-Bibliothek gibt.

Faust-Freunde und Goethe-Fans aufgepasst!
Wir haben einen Linknachbarn, der alles mögliche rund ums Faust online lesen zeigt und möglich macht. (Zu Goethe-Faust)
Wer gerne mal den bekanntesten Buch-Klassiker durchstöbern möchte, der kann das dort tun, denn bei unserem Linknachbarn kann man den gesamten Faust online lesen!

Nicht nur Faust-Fans, sondern auch jeder Faust-Neuling ist dazu eingeladen, mehr über das bekannte Werk Goethes herauszufinden.

Viel Spaß beim Lesen,

die Bücher-Online-Lesen Redaktion

Online Lesen ist eine gute Sache, nur leider ist das meist nicht kostenlos. Wer E-Books für einen Kindle haben möchte, der muss dafür bezahlen. Auch die meisten online Bibliotheken bieten kein kostenloses online Lesen an. Aber zum Glück ist das Wordl Wide Web riesig und es gibt Möglichkeiten zum gratis online Lesen.

Wo kann man online Lesen?

Es gibt die verschiedensten Websites, die online Lesen möglich machen. Insbesondere Veröffentlichungen von Hobby-Autoren oder Buch-Klassiker sind so leicht erhältlich. Seiten wie e-stories.de machen das online Lesen leicht. Hier sind die verschiedensten Autoren am Werk, die ihre eigenen Geschichten und literarischen Werke veröffentlichen
Aber online Lesen funktioniert auch anders. Google Books hat es vor- und möglich gemacht. Hier gibt es ein gigantisches Angebot an teilweise und komplett veröffentlichtem online Lesematerial.
Aber auch andere Internetseiten machen inzwischen das online Lesen problemlos möglich. Die virtuelle Allgemeinbibliothek (www.virtuelleallgemeinbibliothek.de) stellt zu sehr vielen gesuchten Themen Links zum online Lesen bereit. Für Interessierte ist das auf jeden Fall ein Geheimtipp.
Auch einige Verlage bieten die Möglichkeit zum Bücher Lesen auf ihrer Website. Zum Beispiel gibt es beim Frieling Verlag (www.frieling.de/online-lesen) nicht nur Leseproben, wie bei vielen anderen Verlagen, sondern auch ganze Bücher.
Wer nach Fachbüchern sucht hat noch bessere Karten. Die Seite paperc.de bietet eine große Menge an Fachbüchern an. Manche kann man als E-Book kaufen, andere sind online zu lesen. Auch beim Springerlink gibt es nützliche Fachliteratur und das in mehreren Sprachen.

Online Lesen kann man also auch kostenlos. Insbesondere wer nicht ein ganz bestimmtes Buch lesen möchte, der findet in den vielen Online-Bibliotheken interessantes Lesematerial.

Das digitale Buch

An digitale Bücher kommt man immer leichter! Ich, als E-Book-Reader Besitzerin, habe mich schon oft gefragt, ob ich nicht auch ganz einfach und ohne stundenlang vorm Scanner stehen zu müssen, normale in digitale Bücher umwandeln kann. Wenn man nämlich erstmal das digitale Lesegerät besitzt, ist es unglaublich praktisch, wenn man an Stelle von drei Büchern, nur einen Reader mit sich herumtragen muss. Aber digitale Bücher selbst zu erstellen war bis jetzt eine Geduldsprobe.

(fast) kostenlose digitale Bücher, statt Buch download

In Japan gab es das schon lange: dicke Wälzer in digitale Bücher umwandeln und das ruck zuck. Ein US-Anbieter macht nun das Selbe. Auf 1DollarScan.de kann man für nur einen Dollar Bücher einfach einsenden und dort werden daraus digitale Bücher, in Form von PDF-Dateien.
Eigentlich ein geniales Prinzip. So bekommt man die Möglichkeit nicht nur Bücher online zu lesen, sondern auch alle Schriftstücke aus den eigenen Regalen in digitale Bücher zu verwandeln.

Die Idee hinter den Do-It-Yourself digitalen Büchern

Angeblich hatte ein Japaner Names Yusuke über 2000 Bücher. Seine Wohnung begann ihm langsam zu voll zu werden und er beschloss auf digitale Bücher umzusteigen. Um nicht alle seine Lieblingswerke in den hinteren Reihen verstauben zu lassen, verwandelte er auch seinen eigenen Lesestoff in digitale Bücher um.

Egal, ob das nun stimmt oder nicht. Die Idee der self-made digitalen Bücher ist genial und ich hoffe, so einen Anbieter gibt es auch bald in Deutschland.

Der erste negative Höhepunkt rückt auf die E-Book-Branche zu: Die Raubkopie.
Auch die E-Books und das online Lesen müssen sich nun erstmals auch in Deutschland mit einem massiven Raubkopie-Problem herumschlagen.
Kaum kam der Durchbruch der digitalen Bücher in Deutschland, rückt also schon wieder das unnachgiebige schlechte Kharma näher. Jeder will ein Stück vom Kuchen ab. Aber was genau hat das mit den Raubkopien eigentlich auf sich und wieso können Raubkopien so dramatische Auswirkungen auf die Branche haben?

Mehr digitale Bücher, mehr Raubkopien

Logisch ist, dass, je mehr E-Books es gibt, mehr Raubkopien entstehen. Allein die steigende Auswahl an käuflichem online Lesematerial bringt steigende Zahlen von Raubkopien mit sich.
Das Problem dabei ist nur: je mehr Raubkopien auf dem Markt sind, desto mehr fallen die Umsatzzahlen. Aus genau diesem Grund sind jetzt schon fallende Umsatzzahlen der digitalen Bücherbranche erkennbar. Die E-Book Branche zittert nun davor, dass es ihr jetzt, wo sie ja eigentlich noch in den Kinderschuhen steckt, genauso wie der Musikbranche ergehen könnte: Die Hälfte der Umsätze verschwindet irgendwo im Geflecht der Raubkopien.

Wer hat Schuld an den Raubkopien?

Es gibt einige Gründe für die immer größer werdende Anzahl an Raubkopien. Jeder Internetuser weiß wie verlockend es ist, mit einem Klick und ganz heimlich Musik, Filme oder auch Bücher herunterzuladen. Doch es gibt auch andere Gründe für den digitalen Bücherklau:
Zum einen ist es der noch nicht gänzlich barrierefreie Zugang zu E-Books: verschiedene Formate hindert oft daran ein E-Book so zu nutzen, wie man es möchte. Es bleibt einem scheinbar gar nichts anderes übrig als das digitale Buch zu per Raubkopie stehlen. Zum anderen liegt es daran, dass die Umsatzsteuer für digitale Werke nicht nur 7%, wie bei Büchern, sondern ganze 19% beträgt. Die Bücher könnten also günstiger sein.
Aber der wohl größte Raubkopie-Faktor sind die Kopierschutzmaßnahmen. Jeder empfiehlt gerne mal ein Buch einem guten Freund und leiht es aus. Wer aber ein E-Book für den Kindle kauft kann das nicht. Da wird eine Raubkopie zur praktischen Urheberrechtsverletzung…

Leider machen die tollkühnen Ideen eines US-Verlags die Situation nicht besser. Der Verleger hat vorgeschlagen, dass man nach 25-maligem Öffnen das digitale Buch automatisch löschen lassen könnte. Das wäre nicht nur ein enormer Eingriff in die eigene Privatsphäre, sondern auch aus Datenschutzgründen eher kritisch zu betrachten, egal wie gefährlich die Raubkopien für die Branche sind.

Hörbuch ohne Grenzen

Ein Hörbuch kann nach manch’ hartem Arbeitstag eine gute Alternative zum Buch sein. Doch oft sind Hörbücher doppelt so teuer wie ein Buch, obwohl es sich um den selben Inhalt von dem selben Autor handelt. Außerdem haben viele Buchhandlungen nur eine kleine Auswahl an Hörbüchern parat liegen und so habe ich etwas recherchiert.

Schnell und einfach das Hörbuch meiner Wahl

Die Welt der Online-Shops boomt und genau das, mache ich mir auch bei meinem Hörbuch-Problem zunutze. Der Hörbuch Online-Shop audible.de hat eine sehr große Auswahl an Hörbüchern. Hier kann man günstig Hörbuch-Abos kaufen. Das klingt schon etwas merkwürdig, aber das Prinzip funktioniert! Die Anmeldung ist schnell ausgefüllt und nun bin ich Besitzer eines Audible-Kontos. Jeden Monat kann ich online ein Hörbuch meiner Wahl herunterladen und mir die Bücher vorlesen lassen. Und das ganz ohne Unterbrechung durchs Einlegen der nächsten CD oder schmerzende Augen durch schummriges Licht. So wächst mein Stapel an Büchern ab jetzt virtuell.
Ich bin sowieso ein Fan von Hörbüchern, insbesondere weil es sich bei nichts so schön einschlafen lässt, wie bei einem grusligem Krimi, den ich mir – Hörbuch sei Dank – abends einfach vorlesen lassen kann.
Zwar ist ein Hörbuch kein Ersatz für das Bücher lesen, aber eine sehr schöne Ergänzung.

Neues aus der Welt des online Lesens

In der Welt der elektronischen Bücher und des online Lesens hat sich wiedereinmal etwas verändert. Nachdem viele nur vom „bedingtem Erfolg“ der E-Books und des online Lesens gesprochen haben, fand ich vor kurzem neue Nachrichten über den großen Durchbruch.

Online Lesen in Amerika

In Amerika gab es den Wendepunkt schon im April 2011. Erstmals wurden mehr Bücher online, in elektronischer Form, verkauft als in gedruckter Form.
Amazon Chef Benzon sagte zum Durchbruch des online Lesens:
„Wir hatten gehofft, dass wir diesen Punkt irgendwann erreichen – doch niemals hatten wir uns vorgestellt, dass es so schnell passiert”
Den größten Schritt fürs online Lesen brachte in den USA der Kindle E-Book-Reader. Davor entwickelte sich auch der amerikanische Markt des online Lesens nur zögerlich.

Deutschland und die Welt des online Lesens

Vier Jahre später wurde das online Lesen per E-Book auch in Deutschland bekannt und relevant. Doch besonders interessant finde ich die Meinung der Verlage zu dem stetig wachsenden online Markt.
Der Börsenverein des deutschen Buchhandels fand heraus, dass Ende 2010 ungefähr 78% der Deutschen sich nicht vorstellen konnten, ihre Bücher nur auf dem Bildschirm zu sehen und online Lesen zur Normalität zu machen. Doch bis heute hat sich einiges geändert. Und diese Veränderungen beim online Leseverhalten sind massiv, schnell und stehen momentan im Interessenfeld vieler.
Ein kleines Beispiel zum online Lesen: Im Januar diesen Jahres hatten 68% der Buchhändler weder Bücher zum online Lesen, noch Lesegeräte im Amgebot. Die Zahl hat sich bis jetzt mehr als halbiert.
Insbesondere kleinere Buchhandlungen haben damit so einige Probleme, denn sie werden langsam vom sich schnell entwickelnden Markt abgehängt.

Die Probleme des online Lesens

Wie bei beinahe allen online Produkten machen gerade zwei Dinge den Verlagen Sorgen.
Zum einen wollen immer mehr Autoren sich selbst verlegen und sehen die Nützlichkeit des Verlages mehr und mehr schwinden. Zum anderen wächst die Zahl der Raubkopien im Bereich des online Lesens extrem.

Verlage und das Online Lesen

Ob der sich selbst publizierenden Autoren können die Verlage jedoch noch optimistisch sein. Die vielen Vorteile, welche das Verlagswesen mit sich bringt, verschwinden nicht von einem Tag auf den anderen. So ist das Verlagswesen, laut Studie, optimistisch und beginnt selbst innovativ zu werden. Online Lesen wird auch bei Verlagspublikationen möglich gemacht. Ungefähr 85 E-Books hat jeder Verlag noch zusätzlich im Angebot.

Raubkopien – online Lesen wird kriminell

Die viel größere Angst von Verlagen und Autoren liegt bei der ständig wachsenden Anzahl von auf dem Markt erscheinenden Raubkopien. Immer mehr Bücher sind in Tauschbörsen oder auf anderen illegalen Websites zu finden. Angeblich sind schon jetzt die ersten Umsatzrückgänge beim online Lesen sichtbar.
Man kann nur hoffen, dass der Verlagsbranche nicht das selbe Schicksal ereilt wie der Musikbranche, in der durch Raubkopien Verluste in Milliardenhöhe entstanden sind.

Wie die Welt des online Lesens in Zukunft aussehen wird und ob die Verlage tatsächlich eine Chance haben, wird sich wohl in der nächsten Zeit entscheiden.

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