Archiv für Dezember 2010

Tja, für das Blog hier suche ich mir dann wohl neuen Input, denn über kostenlose Ebooks und wo man sie im Netz bekommt, brauche ich bald nicht mehr groß berichten, dafür gibt’s ja jetzt auch wieder Google. (wieso haben die sich eigentlich nicht an die Musikbranche herangetraut? oder haben sie?)

Bunte Bilder erklären die Welt schneller, als tausend Worte:

 

Zum Start von Google Books wird die US Online-Bücherwelt mit Grundbedürfnis befriedigenden 3 Millionen Titel überschüttet, von denen ganze 2 Millionen Bücher gemeinfrei und somit kostenlos zu lesen sind.

Die Bücher können entweder im Browserfenster mit dem E-Books-Web-Reader gelesen oder auf mobilen Geräten mit Hilfe der bereitgestellten Apps im On- und Offline-Modus dargestellt werden. Hier eine Übersicht der unterstützten Reader und Anzeigegeräte. Falls die Verlage einen Kopierschutz für Ihre bei Google Books angebotenen Werke wünschen, steht Adobes Digital Editions zur Verfügung (kann ja nicht jeder mit Adobe rumzicken).
Neben den zahlreichen gratis Ebooks finden sich schon die ersten Bestseller im Angebot, die entweder über den hauseigenen Shop oder über ausgewählte Vertreter des amerikanischen Buchhandels bestellt werden können. Gewillte Verlage können ihre Ebooks an Google in EPUB-, PDF- oder Papiervariante übermitteln.

Googles Bücherladen ist vorerst nur für den amerikanischen Markt geöffnet, was mich aber nicht stört, da ich bei 2 Millionen kostenlosen Ebooks eh keinen immensen Kaufdrang verspüre. Diejenigen, die tatsächlich jetzt schon Geld für papierfreie Ebooks aus dem Hause Google ausgeben wollen, müssen sich bis mindestens Frühjahr 2011 gedulden.

Über die Qualität des Angebots muss ich aus 2 Gründen nicht viel erzählen: 1. tun das schon genug Blogger und 2. Halloho?! Es ist Google. Was erwartet ihr? Also nur kurz: der erste Eindruck überzeugt und mein Browser spuckt keine Fehlermeldungen aus.

Macht euch selbst ein Bild und verliert euch in einer weiteren Welt des Google-Kosmos: Google Ebooks.

Frieling-Eule-Baby-LesenSchon fast ein wenig spät, am 3. Dezember dem Adventskalender-Wahnsinn im Netz einen Artikel zu widmen, aber ihr wisst ja wie das ist: Weihnachten, Jahresende, FSK prüfen, Terroristen verjagen …

Just in dem Moment, in dem ich den Gedanken fasste, eine Auflistung interessanter Adventskalender im Netz als Blog-Artikel zu posten, twitterte die gute @WortRatgeberin über ihre kleine Sammlung. Und da ich gerade viel zu sehr damit beschäftigt bin, Koffer an Berliner U-Bahnhöfen zu melden, lächelte ich nett und bekam diesmal sogar was dafür (klappt sonst nie ;) ).
Deshalb widme ich diesen Post der WortRatgeberin. :)

Nun aber zum eigentlichen Thema: die Invasion der Adventskalender.
Es ist beinahe unmöglich – wenn man nicht den ganzen Tag im Netz mit Türchen öffnen verbringt – alle Adventskalender und -aktionen zusammenzufassen. Deshalb erhebe ich keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit oder Zusammenhang und stelle einfach nur nette Kalender vor, die mir zugetragen wurden oder gerade auffallen, sie kommen aber hauptsächlich aus dem Verlagsbereich, da ich die meiste Zeit mit Büchern im Netz zu tun habe. Die wichtigen Kalender solltet ihr eh schon kennen, zumindest die mit den fetten Gewinnen ;)


Genug geschwafelt, hier die

Übersicht der Adventskalender und Adventsaktionen im Netz

+ Beginnen wir mit einem der, für mich persönlich, schönsten Adventskalender der Verlagsbranche: Kunstmanns komischer Kalender. Dieser wurde von Hauck & Bauer eigens für den Kunstmann-Verlag gezeichnet und verbirgt hinter jedem Türchen einen neuen komischen Comic-Sketch.

+ Der Verlag Eugen Ulmer bietet mit seinem Kalenderchen eine bunte Mischung aus Quiz, Geschenken und Gewinnen. Langweilig wird’s beim Adventskalender 2010 des Verlags Eugen Ulmer jedenfalls nicht.

+ Der Carl-Auer Verlag öffnet jeden Tag seine Archive und verbirgt hinter den Türchen Ausschnitte aus Klassikern des verlagseigenen Filmarchivs.

+ Beim Frieling-Verlag Berlin gilt es jeden Tag eine Frage aus der Welt der Bücher zu beantworten, um eine Neuerscheinung des Verlagsprogramms zu gewinnen.

+ Das Stadtmagazin Meier verbirgt hinter jedem schneebedeckten Plätzchen ebenfalls Gewinne, Gewinne, Gewinne.

+ Einen wirklich liebevoll gestalteten Adventskalender kann man auf den Seiten des FinanzBuch Verlages begutachten, falls man nicht bereits beim ersten Türchen daddelnderweise kleben bleibt.

+ Nicht so ganz ein Kalender, aber eine schöne Aktion gibt es zum sechsten Teil des Dark-Future-Hörspiels Cassandra’s Run ab morgen, dem 4. Dezember. Hier entscheiden die Hörer, wie es weitergeht, das Gesamtwerk gibt’s anschließend als Gratis-Download: Rauschgold – Wann, Wo und Wie?

+ Der Ulmer-Verlag hat gute Twitterer, die nämlich rechtzeitig “Hier!” geschriehen haben und deshalb auch noch mit dem Azubi-Adventskalender empfohlen werden. (allein die Idee des Azubi-Kalenders verdient eine Erwähnung): der Ulmer-Azubi-Adventskalender

+ Der Carlsen-Verlag hat mit den Monstern des Alltags sicher einige Postkarten-Stöberer in der Mayerschen zum Schmunzeln gebracht. Zu Weihnachten gibt es die dazu passenden Monster, die sich hinter den Toren des Monster-Adventskalenders verstecken.

 

Wer noch Vorschläge hat, die er unbedingt loswerden muss findet seinen Platz in den Kommentaren. (die übrigens auf Spam geprüft werden, Herr Kostenloses Seo-Ebook und Frau Ich-Verändere Ihrsexleben).

Das muss reichen. Viel Spaß beim Erkunden.

 

Copyright Illustration: Severin Klisch

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