Archiv für Juni 2009

 

Blogroman, die Dritte.

Die Welt der Bücher in Blogform ist gar nicht so klein, wie man meinen könnte.
Nach meinen letzten Besprechungen der beiden Blogromane, wurde ich auf einen dritten aufmerksam gemacht.

Arbeiterlebencaspars Arbeiterleben steht ein wenig im Kontrast zu den anderen beiden. Ausdrücklich als Manuskript betitelt, erinnert dieser Roman weniger an ein online geschriebenes Buch, als die anderen beiden. Es ist ein echtes Blog, ein Tagebuch, in dem sich die Erinnerungen aus dem besagten Arbeitsleben der letzten Jahrzehnte mit den üblichen Kommentaren zum Weltgeschehen, der Blogosphäre, Literatur und was eben sonst noch gesagt werden will, mit den eigentlichen Romantexten mischen.


Ich schreibe “online”.
Ich feile nichts mehr an den Texten.
Ich setze mich hin,klicke auf “Neuer Post” und lege los.

aus: Reinstellen?

Die Geschichte ist, wie der Titel schon vermuten lässt, ein Arbeiterroman. Der Autor, caspar Michael Kusmierz, schreibt hier seine Erfahrungen aus den letzten Jahrzehnten Arbeitswelt und den Begebenheiten dieser Zeit nieder. Es beginnt, wie bei vielen, auf dem Bau, um sich mit einem Ferienjob die erste Gitarre zu verdienen. Hier musste ich oft schmunzeln, da sich scheinbar mit den Jahren wenig geändert hat, höchstens, dass heute nicht mehr so offensichtlich gesoffen wird ;)
Die “scheinbar niemals endende Verpflichtung der Anpassung an die Gesellschaft”  geht weiter mit der zermürbenden Lehre zum Maschinenschlosser. Danach wieder Schulbank drücken, Jobben, Studium beginnen, Jobben …

Der Stil ist schonungslos direkt und “bukowskiesk“. Zarte Gemüter und Freunde von Rosamunde Pilcher werden sicher nicht zu Stammlesern, aber wer mit roher Kost umgehen kann, wird sich wahrscheinlich genauso wie ich in den Erzählungen verlieren. Mir persönlich gefällt genau dieser offene und direkte Stil.

An der Übersichtlichkeit und der Struktur der Seite muss noch ein wenig gefeilt werden, aber caspar arbeitet dran, hab ich mir sagen lassen.
Was mir wirklich sehr gut gefällt ist die Hörfassung der einzelnen Kapitel. Bis jetzt sind zwar erst acht Kapitel eingesprochen, aber das Hörbuch soll nach und nach vervollständigt werden.

Alles in allem, ist dieses Blog eine angenehme Abwechslung zu den ewig gleichen, polierten Seiten in der heutigen Blogosphäre. Der Roman wird mich sicher nicht so schnell loslassen und so warte ich gespannt auf die nächsten Kapitel aus caspars Arbeitswelt.
Und wenn das Buch irgendwann in den Druck kommt, bin ich sicher einer der ersten Käufer.

 

Und wieder ein Blogroman…

Man könnte fast meinen, ich hätte nach einem Gegenstück zu Sechzig Grad gesucht. Nach dem Frauenroman in Echtzeit ein Männerroman?
Nicht wirklich.

Wrangelstraße

Der Autor heißt Sebastian Kraus. Er lebt in Berlin. In Kreuzberg. In der Wrangelstraße. Und wie das Leben im Wrangelkiez so war und ist, davon berichtet er in seinem Blogroman.

Im Zentrum der komplex angelegten Handlung und Geschichte des Blogromanes stehen Leben und Alltag der Menschen in Kreuzberg, geht es um Liebe, Kunst und Politik in der Zeit vor und nach dem Mauerfall in Berlin.

Anhand wirklicher und fiktiver Ereignisse, Begebenheiten und Personen wird dabei die Geschichte des Wrangelkiezes und seiner Bewohnerinnen und Bewohner von den Achtziger Jahren bis in die Gegenwart hinein verfolgt und erzählt.

Neben Alltagsbeobachtungen- und Geschichten soll hierbei auch der Einfluss der “Großen Geschichte“ auf das konkrete Leben und Schicksal der Menschen thematisiert werden, geht es auch um Ereignisse wie den Mauerfall und die Wiedervereinigung Deutschlands oder aber die Kreuzberger Mai-Unruhen im Jahre 1987.

Parallel dazu soll ein zeitgeschichtliches Portrait der 81er -Generation in ihrem damaligen Aufbruch zwischen Hausbesetzungen, Autonomie und “Gefühl und Härte“, ihren Sehnsüchten, Wünschen und Zielen und ihrer späteren Entwicklung entstehen.

aus: Informationen zu Text und Projekt

Die Herausforderung für den Autor und das Interessante für den Leser ist in erster Linie die zeitnahe Veröffentlichung der Romanteile. Es bleibt nicht viel Zeit zum Korrigieren und Überarbeiten der Texte, wie bei einem gedruckten Buch.
Gedacht, Geschrieben, Geblogt.
Natürlich kann vor der gedruckten Variante die Struktur und der Inhalt noch einmal überarbeitet werden, aber in diesem Ursprungsmedium des Blogs bleibt es “gedruckt”.
Und dieses Experiment gelingt Sebastian Kraus wirklich überzeugend.

Sein Stil ist flüssig und verbreitet eine angenehme Athmosphäre. Der Wechsel zwischen philosophischer/politischer Betrachtung und dem Geschichtenerzählen wirkt nicht abgehackt oder störend, sondern bringt angenehme Abwechslung beim Lesen.

Dass es die Texte nicht als PDF zum kostenlosen Download gibt, stört mich nicht wirklich. Für diesen Roman würde ich später auch lieber ein paar Euro hinlegen, um es als gebundene Ausgabe im Regal zu haben.
Das einzig störende an der Seite ist die Schriftgröße. Für einen Roman, den man ausschließlich online lesen kann, ist die Schrift für mich ein paar Pixel zu klein geraten. Es mag zwar minimalistisch schöner aussehen, nur ab einer Auflösung von 1280×800 wird das Lesen ein wenig anstrengend.
Ich nutze deshalb mein geliebtes Readability, um das “Buch” zu genießen.

Dieser Blogroman gehört für mich mittlerweile zur Pflichtlektüre.
Und vielleicht sollte Herr Wowereit auch mal einen Blick in dieses Buch werfen, über Gentrifizierung nachdenken und darüber, wie schön Berlin im Kern ist, was unsere Stadt so besonders macht.
Die Berliner, die diese Stadt prägen und lebendig machen, wohnen eben nicht im neuen Prenzelberg oder Schöneweide…

 

Sollte ich die Absicht und das Geld haben, mir einen E-Book-Reader zu kaufen, dann wäre Txtr mit Sicherheit mein Favorit.

Txtr-LogoEr ist zwar noch nicht im Handel erhältlich (das soll zur Frankfurter Buchmesse geschehen), aber was ich bisher darüber erfahren konnte, klingt sehr überzeugend.

Hier ein kleines Demovideo:
(ist er nicht schick?)

 

 

Nun gut… worauf ich eigentlich hinweisen will, ist die txtr-eigene Community.

Das Berliner Start Up txtr stellt nach eigenen Angaben auf der Frankfurter Buchmesse sein Lesegerät txtr reader der Öffentlichkeit vor. Gleichzeitig startet auf txtr.com die bisher größte E-Book-Plattform in Deutschland – mit mehr als 200.000 kommerziellen und mehr als einer Million freien Dokumenten.

An der offenen Plattform beteiligen sich nicht nur die kommerziellen E-Book-Anbieter Ciando, libreka!, Libri.Digital und Ingram Digital, sondern auch Projekte wie Gutenberg.org, Manualsmania.org und Munseys.org. Zudem können Mitglieder der txtr Community eigene Texte hochladen.

Quelle: börsenblatt.net

 

Derzeit läuft die Beta-Version der Community, auf der jeder seine Texte hochladen kann, auch ohne registrierter Nutzer zu sein.
Dabei kann man entscheiden, welche Dokumente öffentlich und welche privat bleiben sollen und sie in Ordnern verwalten.
Natürlich kann man die meisten Bücher und Texte nicht nur rauf-, sondern auch kostenlos runterladen.

Zum Lesen öffentlicher Texte bietet die Seite einen flash-programmierten Betrachter an. Dieser bietet die wichtigsten Funktionen zum Betrachten der Dokumente, wie z.B. Zoom, Vollbildmodus und der üblichen Seitenwahl.
Weiterhin kann man den Text direkt per E-Mail verschicken, eine sehr praktische Funktion. Ebenso kann das Dokument durch die “embed-Funktion” auch direkt im eigenen Blog eingebunden werden.

Eine weitere nette Zusatzfunktion ist die Möglichkeit den BibTeX-Datensatz herunterzuladen.

Der Community-Gedanke steht natürlich bei txtr ganz oben auf der Prioritätenliste und so gibt es die üblichen Funktionen, wie z.B.

  • Bewerten der Texte mit Sternchenvergabe
  • Kommentieren der Texte
  • Nutzerprofil erstellen
  • Kommunizieren mit anderen Nutzern.

Die Textsuche finde ich momentan noch verbesserungswürdig. Es gibt zwar eine Live-Suche, aber zum Stöbern fehlen noch gewisse Funktionen. Tag-Wolken und eine ausführlichere Anzeige der sehenswerten und beliebtesten Textsammlungen dürften das Stöbern noch angenehmer gestalten.
Generell kann an der Übersichtlichkeit der Seite noch etwas gearbeitet werden, aber um so etwas zu erkennen, gibt es ja das Beta-Stadium.

Am Design der Seite habe ich eigentlich sonst nichts auszusetzen. Es ist schlicht, modern und nicht überladen.

Ich bin neugierig, was nach der Buchmesse in dem Portal geschieht.
Von allen neuen E-Book-Portalen mit kommerziellem Hintergrund ist Txtr für mich derzeit das vielversprechendste und gelungenste.

 

 

Ich erweitere den Titel meines Blogs für diesen Tipp um das beliebte Präfix “ge”.

Zehn Seiten LogoDie Website ZehnSeiten.de geht einen erfrischend anderen Weg, Neuerscheinungen im Internet zu präsentieren. Kein buntes Kino. Keine Rezensionen, bei denen man unweigerlich an das Lexikon der Superlative denken muss.

In schlichtem, ruhigem Design tragen uns die Autoren persönlich zehn Seiten ihres eigenen Buches vor. In der Mitte des “Triptychons” sitzt der jeweilige Autor Schwarz auf Weiß, mit einem Wasserglas und seinem Buch. Die klassische Lesung eben.
Die Videos haben durchschnittlich eine Dauer von 15-20 Minuten und vermitteln in dieser Zeit einen guten Eindruck von Buch und Autor. Man lernt eben nicht nur das Buch kennen, sondern erfährt auch mehr über den Verfasser. Das schafft eine gewisse Nähe zum Werk.

Auf der linken Seite kann man die Auswahl treffen, wen man als nächstes sprechen lassen will. Die Auswahl ist noch nicht riesig, dafür qualitativ. Besonders empfehlenswert ist die “Lesung” von Rafik Schami, dessen Vortragsweise wirklich einzigartig unterhaltend ist.
Zur rechten präsentiert sich das Buchcover und mit einem Klick auf den Info-Button bekommt man eine kurze Inhaltsangabe, Eckdaten zur Biografie des Autors und eine Übersicht der bisher veröffentlichten Werke.

So bekommt das Lesepublikum in ruhiger Atmosphäre alle notwendigen Eindrücke und Informationen, die es braucht. Ohne viel Gerede und unnötige Action drumherum.

Leider ist das Problem an der technischen Umsetzung mit Flash, dass man Lesungen nicht direkt verlinken kann.
Auch ein RSS-Feed wäre wünschenswert, um über neue Lesungen informiert zu werden.

Trotzdem eine sehr gelungene Seite zum Abschalten und eine interessante Alternative zum üblichen Weg Literatur zu präsentieren.

 

Biografie schreibenKeine Angst. Ich werde keine Biografie schreiben…noch nicht ;)

Aber ich bin gerade auf ein interessantes Projekt zu diesem Thema gestoßen:

Biographie schreiben.
Wie schreibe ich meine Erinnerungen auf?

Der Autor dieses Blogs lässt uns an seinem fundierten Wissen teilhaben und wird in nächster Zeit kapitelweise eine Anleitung zum Schreiben der eigenen Memoiren veröffentlichen.

Für alle, die gerade ein Buch über sich selbst planen oder vielleicht schon dabei sind, ihre Autobiografie niederzuschreiben, könnte diese Seite eine nützliche Anlaufstelle werden.
Manch ein Blogger wird hier sicher auch ein paar Tipps finden, wie er sein Online-Tagebuch stilistisch verbessern und seine Erlebnisse besser auf den Bildschirm bringen kann.

Im Moment ist zwar nur ein einleitendes Kapitel online, aber der Autor will den Blog schnell füllen.

 

 

Nach dem letzten Ausflug in die Welt der “Trivialliteratur” (oder besser: Schemaliteratur), zum Entsetzen des Herrn Geheimrat, hebe ich wieder den Anspruch und lenke euer Augenmerk heute auf den Begründer der modernen, deutschen Politik-Satire, sozusagen dem Vater (oder Opa?!) von Eulenspiegel, Titanic und Co.

Simplicissimus Logo

Die Satire-Zeitschrift Simplicissimus wurde 1896 von dem Verleger Albert Langen, sowie dem Zeichner und Schriftsteller Thomas Theodor Heine in München gegründet.
Ursprünglich sollte das Heft kein politisches Satireblatt, sondern eine Wochenzeitschrift der Kunst- und Literaturszene werden. Glücklicherweise verwarf man dieses Konzept schnell und veröffentlichte am 4. April 1896 die erste Ausgabe in mutiger Auflage, von der nur sehr wenige verkauft wurden.
Der Verleger ließ sich aber nicht einschüchtern und ließ zunehmend die berühmten Schriftsteller und Zeichner seiner Zeit für den Simplicissimus schreiben und illustrieren. Unter anderem schrieben für das Magazin: Thomas Mann, Rainer Maria Rilke, Ludwig Thoma, Hermann Hesse, Kurt Tucholsky und Frank Wedekind.
Was dieses Blatt aber besonders fortschrittlich und vorbildlich machte, waren die beeindruckenden, progressiven Illustrationen von Künstlern wie Bruno Paul, Olaf Gulbransson, Rudolf Wilke und dem Mitbegründer Thomas Theodor Heine.

Ein anderer Wind - Wilke
“Ein anderer Wind” – R.Wilke

Die Zeitung kritisierte und karikierte die bürgerliche Moral, Kirche, den Kaiser und die Regierungsangehörigen, sowie andere politische Strömungen. Das stieß natürlich in einer Zeit, in der Pressefreiheit ein dehnbarer Begriff war, ziemlich schnell auf Zensur und Protest der Angegriffenen.
1898 gelang eben genau durch diesen Umstand dem Simplicissimus der Durchbruch, nachdem der Kaiser – aufgrund eines Artikels, von dem er sich persönlich beleidigt fühlte – das Heft beschlagnahmte. Der Verleger Langen floh in die Schweiz, um der Verhaftung zu entgehen, die Autoren Heine und Wedekind wurden zu mehreren Monaten Haft verurteilt und der Verkauf der Zeitung wurde verboten. Und da jeder weiß, dass Verbotenes die Neugier weckt, stieg mit dem Interesse auch die Auflage.
Die Redaktion verstand schnell, legte es fortan darauf an, beschlagnahmt zu werden und steigerte die Auflage bis 1904 zu beachtlichen 85.000 Exemplaren.
Kaum ein populärer Kulturschaffender, der etwas auf sich hielt, ließ es sich nehmen, Artikel für die Zeitschrift zu schreiben.

Der erste Weltkrieg bringt jedoch die Wende. Im Zuge des überall vorherrschenden Patriotismus, wurde auch der Ton des Simplicissimus zunehmend nationalistisch und chauvinistisch. Der Kriegsgegner löst die Zielscheibe des eigenen Vaterlandes und der eigenen Politik ab. Schließlich verschwindet die Zeitschrift in der Masse publizistischer Medien dieser Zeit, verliert ihre Kritikfähigkeit und wird später von den Nazis gleichgeschaltet und braun eingefärbt.
Die letzte eigentliche Ausgabe verlässt nahezu unbeachtet am 13. September 1944 die Druckerpresse.
Die zahlreichen, nachfolgenden Versuche einer Neuauflage scheiterten.

Soviel zur Historie.
Nun zur Moderne.

Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek der Klassik Stiftung Weimar startete 2007 ein außerordentliches Digitalisierungsprojekt.

Ziel des Projektes ist, die Jahrgänge 1 (1896) bis 49 (1945) der satirischen Zeitschrift Simplicissimus als kontingente Quelle verfügbar zu machen. Um dem historisch interessierten Benutzer nicht nur eine „unorganisierte“ Lektüre zu erlauben, sondern darüber hinaus einen gezielten Zugang zu bestimmten Themenbereichen zu ermöglichen, hat sich das Projekt die inhaltliche Erschließung des Gesamtbestandes zur Aufgabe gemacht. Dafür wurden alle erwähnten Personen, Geographika und Institutionen, historisch bedeutsame Ereignisse und auch, in vertretbarem Umfang, thematische Stichworte in einem Begriffsthesaurus versammelt. Diese Datenbank wird etwa zur Jahreswende 2007/08 im Internet verfügbar sein. Es muß jedoch darauf hingewiesen werden, daß die letzten Jahrgänge noch als work in progress zu verstehen sind. […]

Besonders hervorzuheben ist:

Das Projekt verfolgt keinerlei kommerzielle Interessen, auch sind solche für keinen zukünftigen Zeitpunkt geplant.

(zitiert aus der Projektbeschreibung)

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach und ergänzenden Beständen der HAAB Weimar, kommt nun jeder Interessierte weltweit, kostenlos und ohne Bibliotheksbesuch in den Genuß, der gescannten Originale, in guter Qualität.
Die Seiten lassen sich einzeln abrufen oder aber das Heft komplett als PDF ansehen und herunterladen.

Es lässt sich in den sortierten Zeitschriften blättern, nach Personenregistern durchsuchen oder nach Thesaurusbegriffen durchstöbern.

Mein abschließendes Fazit:
Ein vorbildliches Digitalisierungsprojekt und eine sehr interessante Anlaufstelle und Quelle für Historiker, Satiriker, Politiker und Literaten.
Ich wünschte, es gäbe mehr Projekte dieser Art.

Und jetzt: anschauen!

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